Das Praxisheft für alle, die Kinder getrennter Eltern durch den Schulalltag begleiten – im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, in der Inklusionsberatung, als Klassenlehrkraft oder als Beratungslehrkraft. ▶ WARUM DIESES HEFT 2025 wurden in Deutschland rund 130.100 Ehen geschieden; bei gut der Hälfte waren minderjährige Kinder betroffen – etwa 113.400. Getrennte unverheiratete Eltern kommen hinzu und tauchen in keiner Statistik auf. In jeder Klasse sitzen mehrere Kinder, für die das gerade Thema ist. Trotzdem gibt es dafür selten eine Handreichung. ▶ WAS DU BEKOMMST - 39 Seiten Praxisheft als ausfüllbare PDF (alle Felder direkt am Rechner beschreibbar) - Dieselben 39 Seiten als editierbares Word-Dokument – für eigene Anpassungen - Über 500 vorbereitete Eingabefelder: Beobachtung, Formalien, Gesprächsprotokolle, Verlauf - Kopiervorlagen V1–V10, drei Legematerialien mit Kartenseiten und drei Seiten für das Kind selbst ▶ INHALT 1. Fachbasis kompakt: die vier Phasen und was in der Schule jeweils zu sehen ist 2. Der Befund, der alles ordnet: nicht die Trennung schadet am meisten, sondern der Dauerkonflikt 3. Die vier Gedanken, die fast jedes Kind hat – und was Erwachsene darauf antworten sollten 4. Rechtslage in vier Sätzen: Sorgerecht, Alltagssorge (§ 1687 BGB), Auskunftsanspruch (§ 1686 BGB) 5. Formalien klären: Sorgerecht, Abholberechtigung, Zuständigkeiten – einmal, richtig, schriftlich 6. Zwei Zuhause organisieren: Material, Hausaufgaben, Wechseltage 7. Das Elterngespräch – mit vorbereiteten Sätzen für den Ernstfall („Können Sie mir das schriftlich geben, für den Anwalt?") 8. Informationsfluss vereinbaren: wer erfährt was, auf welchem Weg – zum Unterschreiben 9. Die Klasse: was sagen, was lassen 10. Wann die Schule Hilfe holt – grün, gelb, rot 11. Verlaufsdokumentation, Fördermaßnahmen-Katalog und SMARTe Ziele – auch für die Schule selbst ▶ FÜR WEN Für den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) und alle regionalen Entsprechungen: Sonderpädagogischer Dienst, Mobiler Dienst, Beratungs- und Förderzentrum (BFZ), Förder- und Beratungszentrum, Ambulanter Sonderpädagogischer Dienst, Inklusionsberatung, Gemeinsames Lernen, Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik (ZIS), Schulische Heilpädagogik. Ebenso für Klassenlehrkräfte, Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeit und Schulleitungen. ▶ FACHLICHER STAND Rechtliche Grundlagen: BGB (§§ 1626 ff., 1671, 1684, 1686, 1687), SGB VIII (§ 17 Beratung bei Trennung und Scheidung, §§ 27 ff.). Zahlen: Statistisches Bundesamt, Ehescheidungsstatistik 2025. ▶ HINWEIS Das Heft ersetzt keine Rechtsberatung und keine Familienberatung. Schulrechtliche Einzelheiten – Auskunft, Zeugnisausgabe, Abholberechtigung – regelt das jeweilige Landesrecht; das Heft weist an den entsprechenden Stellen ausdrücklich darauf hin. © Der Inklusionscoach
▶ AUCH BEKANNT ALS – die Begriffe im deutschsprachigen Raum
Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD, Bayern) · Sonderpädagogischer Dienst (Baden-Württemberg) · Mobiler Dienst (Niedersachsen) · Beratungs- und Förderzentrum BFZ und inklusive Beschulung (Hessen) · Gemeinsames Lernen und sonderpädagogische Unterstützung (Nordrhein-Westfalen) · Förder- und Beratungszentrum FBZ (Rheinland-Pfalz) · Regionales Bildungs- und Beratungszentrum ReBBZ (Hamburg) · SIBUZ (Berlin) · Diagnostischer Dienst (Mecklenburg-Vorpommern) · Mobiler Sonderpädagogischer Diagnostischer Dienst MSDD (Sachsen-Anhalt) · Inklusiver Unterricht, sonderpädagogischer Förderbedarf SPF und Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik ZIS (Österreich) · Schulische Heilpädagogik SHP, Integrative Förderung IF und sonderpädagogische Massnahmen (Schweiz). Die Vorlagen sind bundesland- und kantonsunabhängig nutzbar; rechtliche Hinweise beziehen sich auf Bayern – bitte die Fassung prüfen, die für dich gilt.
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