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Stundenentwürfe - Notenlesen Klasse 5 – fünf Hefte im Bundle - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Notenlesen scheitert selten am Wollen. Es scheitert daran, dass fünf verschiedene Dinge gleichzeitig gelernt werden sollen: welcher Ton gemeint ist, wie lang er dauert, wo im Takt er steht, wie er sich zum Nachbarn verhält und was das Ganze auf dem Papier soll. Diese Reihe trennt die fünf Dinge und nimmt sie einzeln.

Heft 1 klärt, welcher Ton gemeint ist. Heft 2 klärt, wie lang er ist. Heft 3 ordnet beides in den Takt. Heft 4 setzt die Töne zu Gruppen zusammen — das ist der Punkt, an dem aus Buchstabieren Lesen wird. Heft 5 prüft, was hängen geblieben ist, mit einer Lernkontrolle und einem Erwartungshorizont, der jeden Punkt begründet.

Die Reihe ist abgeschlossen. Es kommen keine weiteren Teile.

Was enthalten ist

Heft 1, Das Notensystem. Fünf Linien, vier Zwischenräume, der Violinschlüssel und die acht Stammtöne von c′ bis c″. Dazu Hilfslinien, Notenkopf, Hals und Fähnchen.

Heft 2, Notenwerte und Pausen. Von der ganzen Note bis zur Sechzehntel, der Notenwertbaum, die Punktierung und alle Pausen mit ihrer Lage im System.

Heft 3, Takt und Rhythmus. Was die zwei Zahlen am Anfang wirklich sagen, Taktstrich, Schlussstrich, Wiederholungszeichen, das C und alla breve, der Auftakt.

Heft 4, Melodien lesen. Schritt und Sprung, Richtung und Kontur, die C-Dur-Tonleiter mit ihren beiden Halbtonschritten, und das Lesen in Gruppen statt in Einzelzeichen.

Heft 5, Üben und prüfen. Eine Übungskartei, ein Diagnosebogen, eine dreiseitige Lernkontrolle über alle vier Hefte und der Erwartungshorizont dazu.

Jedes Heft hat denselben Aufbau: Deckblatt, zwei Seiten fachliche Einordnung für die Lehrkraft, ein Merkplakat zum Aushängen, vier Schülerseiten mit steigender Schwierigkeit, ein Kartenblatt mit sechzehn Karten zum Ausschneiden, eine Lösungsseite und eine Quellenseite. Zusammen sind das 60 Seiten, 20 Schülerseiten, fünf Merkplakate und 80 Karten.

Alle Noten sind selbst gesetzt

Bei Musikmaterial liegen drei Schutzebenen übereinander, und das übersehen die meisten: die Komposition nach § 64 UrhG, die Notenausgabe nach § 70 UrhG und die Einspielung nach § 85 UrhG. Dazu kommt, dass § 60a UrhG, der sonst vieles für Unterricht und Lehre erlaubt, Notenmaterial in Absatz 3 ausdrücklich ausnimmt. Ein Scan aus dem Schulbuch ist also auch dann nicht zulässig, wenn das Stück selbst gemeinfrei ist.

In dieser Reihe ist jedes Notenbeispiel selbst geschrieben und selbst gesetzt, mit LilyPond 2.24.3 in der Notenschrift Emmentaler, die unter der SIL Open Font License 1.1 steht und das Einbetten und den Verkauf ausdrücklich erlaubt. Im PDF sind alle Beispiele vektoriell: beliebig vergrößerbar, auf jedem Kopierer scharf, und du darfst sie kopieren, vorspielen und verändern.

Jedes Heft sagt, was es nicht weiß

Auf Seite 11 steht in jedem Heft dieselbe Dreiteilung: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Das ist kein Beiwerk, sondern der Grund, warum diese Reihe anders aussieht als Ratgeberware.

Ein Beispiel: Das hessische Kerncurriculum Musik für die Sekundarstufe I am Gymnasium enthält die Wörter Notenschrift, Violinschlüssel, Notenwerte und Tonleiter überhaupt nicht. Verbindlich ist am Ende der Jahrgangsstufe 6 allein, Musik zu notieren sowie Zeichen und Notationen zu lesen und in Klang umzusetzen — grafische Notation eingeschlossen. Bayern verlangt im LehrplanPLUS für Musik in Jahrgangsstufe 5 am Gymnasium dagegen ausdrücklich Violin- und Bassschlüssel und Notenwerte bis zur Sechzehntel. Deshalb steht in diesen Heften nirgends das Wort lehrplankonform ohne Angabe des Landes.

Und noch eins: Kein Heft dieser Reihe behauptet, dass Notenlesen klüger macht oder in Mathematik hilft. Die umfangreichste Metaanalyse dazu findet nach Qualitätskontrolle einen Effekt nahe null (Sala und Gobet 2020). Der Mozart-Effekt hält metaanalytisch nicht stand (Pietschnig und andere 2010). Und in wie vielen Wochen ein Kind c′ bis c″ sicher liest, ist schlicht nicht untersucht — solche Zahlen kommen hier nicht vor.

Format und Druck

Fünf PDF-Dateien, zusammen 60 Seiten DIN A4. Jedes Heft liegt farbig und in einer echten Graustufenfassung bei, konvertiert und nicht gerastert, damit es an jedem Schulkopierer sauber druckt und die Datei nicht auf ein Vielfaches anwächst.

Die Merkplakate gewinnen in A3, die Kartenblätter auf 160-Gramm-Papier. Alle Zeichnungen sind selbst angefertigt, die Textschriften stehen unter der SIL Open Font License.

Einsatz und Stand

Konzipiert für Musik in Jahrgangsstufe 5, einsetzbar auch in Jahrgangsstufe 6 und zur Wiederholung. Kein Instrument nötig, kein Abspielgerät, kein Login. Die Hefte lassen sich einzeln einsetzen; nur Heft 4 setzt Heft 1 wirklich voraus. Die Lizenz gilt für eine Lehrkraft und deren eigene Lerngruppen.

Stand August 2026. Alle Fundstellen sind auf der Quellenseite jedes Hefts mit Abrufdatum angegeben. Wenn dir ein Fehler auffällt: Schreib es. Korrekturen fließen in die nächste Fassung ein, und die bekommst du automatisch.

Notenlesen Klasse 5 – fünf Hefte im Bundle

14,99 €
Gesamtwert des Pakets: 19,95 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    5-6. Klasse
  • Umfang:
    5 Materialien
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Text, Quiz, Prüfungsvorbereitung

Materialien in diesem Paket (5)

25 Seiten

Melodien lesen — Notenlesen in Klasse 5, Heft 4

Acht Namen reichen nicht. Wer jede Note einzeln benennt, buchstabiert — und kommt beim vierten Ton nicht mehr mit. Dieses Heft ist der Übergang vom Zeichen zur Gruppe: Schritt oder Sprung, auf oder ab, und was daraus für die Bewegung der ganzen Melodie folgt.Das ist der belegte Kern des Hefts: Geübte lesen nicht Zeichen für Zeichen. Die Spanne zwischen Auge und Hand wächst mit der Erfahrung — das ist der am besten dokumentierte Befund der Blattspielforschung (Übersicht bei Perra und anderen 2021). Deshalb übt dieses Heft Muster und nicht Einzeltöne.Was enthalten istZwei Seiten fachliche Einordnung für die Lehrkraft: Schritt und Sprung, Richtung und Kontur, die C-Dur-Tonleiter mit den Halbtonschritten zwischen der dritten und vierten sowie der siebten und achten Stufe, und was das Notenbild als Bewegung zeigt.Ein Merkplakat zum Aushängen mit der Tonleiter im System, der Klaviatur darunter und den drei Bewegungsarten. Vier Schülerseiten mit steigender Schwierigkeit, zusammen 68 Punkten als Gewichtungsvorschlag. Sechzehn Melodiebausteine zum Ausschneiden, Legen und Singen. Eine Lösungsseite und eine Quellenseite mit Rechtsstand.Die Faustregel, die daneben greift„Ein Schritt wechselt zwischen Linie und Zwischenraum“ wird gern als Regel gelehrt. Sie stimmt aber nur in eine Richtung: c′ zu f′ wechselt auch und ist trotzdem ein Sprung. Das Heft benutzt deshalb nur die haltbare Richtung — bleiben beide Noten auf Linien oder beide in Zwischenräumen, ist es ein Sprung — und zeigt die Ausnahme in einem eigenen Kasten, statt sie zu verschweigen.Ehrlich zur SolmisationOb relatives Singen mit Silben und Handzeichen dem absoluten Notenlesen überlegen ist, gilt vielerorts als ausgemacht. Die Recherche zu diesem Heft fand dafür keinen kontrollierten Vergleich mit Schulkindern. Das Heft sagt das, statt eine Seite zu wählen — und nennt daneben, was sich belegen lässt: Gehörbildung und Singen verbessern die Blattspielgenauigkeit, der Effekt ist allerdings klein und an älteren, instrumental ausgebildeten Lernenden gemessen.Format und Druck12 Seiten DIN A4 als PDF, farbig und in einer echten Graustufenfassung, konvertiert und nicht gerastert. Alle Melodien sind selbst erfunden und selbst gesetzt, im PDF vektoriell und frei von fremden Rechten. Gesetzt mit LilyPond 2.24.3 in der Notenschrift Emmentaler, SIL Open Font License 1.1.Einsatz und StandMusik, Jahrgangsstufe 5. Kein Instrument nötig, kein Abspielgerät. Heft 4 von fünf; die Reihe ist abgeschlossen. Setzt die Tonnamen aus Heft 1 voraus.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

Musik
3,99 €
eduki Qualität
25 Seiten

Üben und prüfen – Notenlesen Klasse 5

Eine Übungskartei, ein Diagnosebogen und eine dreiseitige Lernkontrolle über alles, was in den Heften 1 bis 4 stand — mit einem Erwartungshorizont, der nicht nur die Lösungen nennt, sondern jede Punktevergabe begründet.30 Punkte, zehn Aufgaben, vier Teile, 30 Minuten Bearbeitungszeit. Jede Aufgabe ist einem Anforderungsbereich zugeordnet, jede Punktzahl im Erwartungshorizont hergeleitet, und der Rückmeldebogen ist nach Bereichen aufgebaut statt nach Aufgabennummern — ein Kind kann daran ablesen, was es kann; die Aufgabennummer sagt ihm nichts.Was enthalten istEine Seite über das, was die Forschung zum Üben tatsächlich hergibt. Eine Seite zur Übungskartei mit drei Fächern und einer Regel. Ein Diagnosebogen für die Kinder, bei dem jede Selbsteinschätzung an einer Probeaufgabe hängt. Die dreiseitige Lernkontrolle. Sechzehn Karteikarten zum Ausschneiden. Der vierseitige Teil für die Lehrkraft mit Erwartungshorizont, Kriterienraster, Notenschlüssel, Rückmeldebogen und Quellen.Die Seite, die dieses Heft trägtVerteiltes Üben und Abrufen gehören zu den am besten belegten Lernprinzipien überhaupt (Cepeda und andere 2006; Adesope und andere 2017). Das wird in Materialien gern zitiert. Was dort selten dabeisteht: Beim Klavierlernen ließ sich ein Effekt verteilten Übens ausdrücklich nicht nachweisen (Wiseheart und andere 2017, N = 100), und beim Memorieren von Klaviermelodien blieb der Abrufeffekt nicht signifikant (Telesco und andere 2021). Für reines Zeichen-Name-Wissen ist die Übertragung plausibel, aber unbelegt.Beides steht in diesem Heft nebeneinander, statt nur die passende Hälfte. Deshalb heißt die Kartei durchgehend Verfahrensvorschlag und nicht Methode.Dazu der Kasten zu den Transferversprechen: Die umfangreichste Metaanalyse findet nach Qualitätskontrolle einen Effekt nahe null (Sala und Gobet 2020), der Mozart-Effekt hält metaanalytisch nicht stand (Pietschnig und andere 2010) — und 70,3 Prozent der befragten Musiklehrkräfte halten den Satz, Musizieren mache intelligenter, für wahr (Düvel und andere 2017). Und wie lange ein Kind braucht, um c′ bis c″ sicher zu lesen? Nicht untersucht. Im Heft steht keine Zahl dazu.Was der Erwartungshorizont anders machtDer Notenschlüssel ist als Konvention gekennzeichnet und nicht als Vorschrift, mit dem Hinweis, dass ein Schlüssel vor der Arbeit festzulegen und in der Fachkonferenz abzustimmen ist, nicht danach, wenn die Verteilung schon bekannt ist.Die Verteilung der Anforderungsbereiche ist als begründete Setzung ausgewiesen. Für Musik gibt es keine bundesweiten Bildungsstandards; die Dreiteilung stammt aus den Vorgaben anderer Fächer. Und die oft zitierte Faustregel 50 zu 30 zu 20 hat in dieser Recherche keine Fundstelle bekommen — das steht so im Heft, statt sie weiterzureichen.Format und Druck12 Seiten DIN A4 als PDF, farbig und in einer echten Graustufenfassung, konvertiert und nicht gerastert. Die Karteikarten gewinnen auf 160-Gramm-Papier. Alle Notenbeispiele sind selbst gesetzt, im PDF vektoriell und frei von fremden Rechten. Gesetzt mit LilyPond 2.24.3 in der Notenschrift Emmentaler, SIL Open Font License 1.1.Einsatz und StandMusik, Jahrgangsstufe 5. Kein Instrument nötig, kein Abspielgerät. Heft 5 von fünf; die Reihe ist abgeschlossen. Die Lernkontrolle prüft ausschließlich Inhalte aus den Heften 1 bis 4 und eignet sich auch als Übungsarbeit oder als Wiederholung zu Beginn der Jahrgangsstufe 6.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

Musik
3,99 €
eduki Qualität
25 Seiten

Das Notensystem — Notenlesen in Klasse 5, Heft 1

Fünf Linien, vier Zwischenräume, ein Schlüssel — und acht Töne von c′ bis c″, die man danach ohne Nachdenken benennt. Dieses Heft klärt die erste der fünf Fragen des Notenlesens: welcher Ton ist gemeint.Es beginnt nicht mit einer Merkregel, sondern mit dem Grund. Der Violinschlüssel ist der Buchstabe g. Seine Schleife umkreist die zweite Linie, und deshalb heißt der Ton dort g′. Das steht so schon bei Mendel 1874 und Riemann 1882, und es ist im Heft mit Fundstelle belegt. Wer das einmal gesehen hat, muss die Zeile nicht mehr abzählen.Was enthalten istZwei Seiten fachliche Einordnung für die Lehrkraft: das Liniensystem, der G-Schlüssel, die Oktavbezeichnung nach Helmholtz, die Stammtöne und das deutsche h gegenüber dem angelsächsischen B, Hilfslinien, Notenkopf, Hals und Fähnchen.Ein Merkplakat zum Aushängen mit dem nummerierten Liniensystem, der Stammtonreihe und der Klaviatur darunter. Vier Schülerseiten mit steigender Schwierigkeit, zusammen 86 Punkten als Gewichtungsvorschlag. Ein Kartenblatt mit sechzehn Tonkarten zum Ausschneiden. Eine Lösungsseite mit Begründung und eine Quellenseite mit Rechtsstand.Zwei Dinge, die dieses Heft geradeziehtErstens die 256-Hertz-Falle. In vielen Materialien steht, c′ habe 256 Hz. Das ist die alte Sauveur-Stimmung, nicht die geltende. Bei einem Kammerton a′ von 440 Hz sind es 261,626 Hz. Der Unterschied wird im Heft auseinandergenommen, weil er sonst als Zahl weitergereicht wird, die niemand mehr prüft.Zweitens die Halsrichtung. Dass der Hals ab der Mittellinie nach unten zeigt, ist eine reine Schreibregel und sagt nichts über die Tonhöhe. Genau das verwechseln Anfänger regelmäßig — es ist eine der dokumentierten Fehlvorstellungen aus Tan und anderen 2009. Das Heft nennt sie beim Namen und sagt zugleich ehrlich, dass diese Studien mit erwachsenen Anfängern gemacht wurden und es zu Fünftklässlern keine Untersuchung gibt.Merksätze mit VorbehaltAuf dem Merkplakat stehen zwei verbreitete Eselsbrücken, mit Urheber und Lizenzangabe. Daneben steht der Satz, der in solchen Materialien sonst fehlt: Ob Merksätze beim Notenlesen wirken, ist nicht untersucht. Sie sind eine Krücke für den Anfang und kein Ziel — wer die Linien abzählt, liest noch nicht.Format und Druck12 Seiten DIN A4 als PDF, farbig und in einer echten Graustufenfassung, konvertiert und nicht gerastert. Das Merkplakat gewinnt in A3, das Kartenblatt auf 160-Gramm-Papier. Alle Notenbeispiele sind selbst gesetzt, im PDF vektoriell und frei von fremden Rechten. Gesetzt mit LilyPond 2.24.3 in der Notenschrift Emmentaler, SIL Open Font License 1.1.Einsatz und StandMusik, Jahrgangsstufe 5. Kein Instrument nötig, kein Abspielgerät. Heft 1 von fünf; die Reihe ist abgeschlossen. Stand August 2026, alle Fundstellen mit Abrufdatum auf der Quellenseite.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

Musik
3,99 €
eduki Qualität
25 Seiten

Notenwerte und Pausen — Notenlesen in Klasse 5, Heft 2

Wie lange ein Zeichen klingt — und wie lange geschwiegen wird. Dieses Heft klärt die zweite Frage des Notenlesens, und es fängt mit dem Satz an, der alles trägt: Ein Notenwert sagt nichts über Sekunden. Er sagt nur, wie er sich zum Nachbarwert verhält. Deshalb funktioniert dasselbe Notenbild in jedem Tempo.Von dort aus lässt sich der Notenwertbaum in einem Zug entwickeln, und die Punktierung ist keine Sonderregel mehr, sondern der nächstkleinere Wert, den man dazuzählt.Was enthalten istZwei Seiten fachliche Einordnung für die Lehrkraft: die Werte von der ganzen Note bis zur Sechzehntel, der Notenwertbaum, die Punktierung, alle Pausen und ihre Lage im System, und der Balken als reine Lesehilfe.Ein Merkplakat zum Aushängen mit Werten und Pausen nebeneinander. Vier Schülerseiten mit steigender Schwierigkeit, zusammen 68 Punkten als Gewichtungsvorschlag. Ein Werte-Domino aus sechzehn Steinen zum Ausschneiden. Eine Lösungsseite und eine Quellenseite mit Rechtsstand.Ehrlich bei den PausenDass die ganze Pause unter der vierten Linie hängt und die halbe auf der dritten sitzt, lässt sich belegen — über eine historische Primärquelle, F. Riewe, Handwörterbuch der Tonkunst von 1879. Eine moderne deutschsprachige Fundstelle mit diesem Wortlaut war nicht auffindbar, und genau das steht im Heft, statt eine zu erfinden.Ein zweiter Punkt, der Material sonst still bleibt: Ganze und halbe Pause unterscheiden sich ausschließlich durch ihre Lage im System. Für sich allein sind es zwei gleiche Rechtecke. Deshalb stehen sie im Heft überall dort, wo sie unterschieden werden müssen, mit Notenlinien — und der Grund dafür wird den Kindern gesagt, weil er der Lerninhalt ist.Was Anfänger tatsächlich denkenEin hohler Notenkopf bedeutet Stille. Schwarze Noten sind länger als weiße. Ein Balken ist ein einziger Klang. Waagerechte Abstände zeigen das Tempo. Alle vier Annahmen sind dokumentiert (Tan und andere 2009 sowie eine Interviewstudie von 2002), und jede Übung in diesem Heft arbeitet gegen eine von ihnen. Die ehrliche Einschränkung steht dabei: Beide Studien wurden mit erwachsenen Anfängern durchgeführt.Format und Druck12 Seiten DIN A4 als PDF, farbig und in einer echten Graustufenfassung, konvertiert und nicht gerastert. Das Merkplakat gewinnt in A3, das Domino auf 160-Gramm-Papier. Alle Notenbeispiele sind selbst gesetzt, im PDF vektoriell und frei von fremden Rechten. Gesetzt mit LilyPond 2.24.3 in der Notenschrift Emmentaler, SIL Open Font License 1.1.Einsatz und StandMusik, Jahrgangsstufe 5. Kein Instrument nötig, kein Abspielgerät. Heft 2 von fünf; die Reihe ist abgeschlossen. Dieses Heft lässt sich auch vor Heft 1 einsetzen, wenn du lieber mit dem Rhythmus beginnst. Stand August 2026.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

Musik
3,99 €
12
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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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