Neu
6 Seiten
66 Seiten
eduki Qualität
30 Seiten






Zum Buch:
Einhundertsiebenundachtzig Tage: So lange hat der 16-jährige Erzähler das Haus nicht mehr richtig verlassen. Heute jedoch, am 14. Mai, will er es versuchen: ein paar Meter nur, bis zum Bäcker an der Ecke – doch bereits der Gedanke daran löst Panik aus, Herzrasen, Atemnot, Zittern.
Seit Monaten bestimmt die Angst seinen Alltag. Während die Mutter verzweifelt nach Lösungen sucht, zieht sich der Vater in ein leises Ausharren zurück. Am anderen Ende der Leitung spricht die Therapeutin von Atemübungen, kleinen Ritualen und Geduld. Halt gibt ihm vor allem Manon, die er über ein Onlineforum kennengelernt hat und die als Einzige nicht fragt, sondern versteht.
In tagebuchartigen Szenen voller Listen, Songzitaten und innerer Dialoge taucht Ludovic Lecomte tief in die Realität einer Angststörung ein und lässt uns erahnen, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Radius auf vier Wände schrumpft
Zum Material:
Die Handreichung begleitet die Lektüre mit Arbeitsblättern, Impulsen für literarische Gespräche und Lösungsvorschlägen. Im Mittelpunkt stehen die literarische Auseinandersetzung mit dem Text, individuelle Leseerfahrungen und zentrale Fragen aus der Lebenswelt Jugendlicher. Kurzem hochgeladen. Der Autor hat noch keine Beschreibung hinterlegt.
Schwepunkte:
Sprache und Textstruktur: Untersuchung der ungewöhnlichen literarischen Form mit Leerstellen, Wortbildern, fehlender Interpunktion usw.
Rückzug, Isolation und Höhlenmotiv: Analyse des wiederkehrenden literarischen Motivs der „Höhle“ und seiner Bedeutung für den Protagonisten.
Angststörung und Eco Anxiety: Auseinandersetzung mit Klimaangst, Angststörungen und der Frage, was es bedeutet, einer psychischen Krise einen Namen zu geben.
Bedeutung von Kunst: Bücher, Filme, Musik und Bilder als Spiegel der eigenen Gefühle, als Orientierung und als Quelle von Hoffnung
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