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Geeignet als Einstieg ins Thema "Sicherheit im Labor" sowie als Icebreaker im Anfangsunterricht Chemie: Vorwissen wird aktiviert, der Austausch mit der Klasse gefördert und typische Fehlvorstellungen werden sichtbar.
Die Schüler:innen üben bei dieser Aktivität von Anfang an das genaue Beobachten und Analysieren, und schlussfolgern von der Form auf die Funktion... und die eine oder andere kreativere Vermutung lockert das Thema immer auf. 😉
Und so funktioniert es:
An verschiedenen Stationen im Klassenraum werden die wichtigsten Laborgeräte und Gefahrensymbole verteilt. Für die Gefahrensymbole können z.B. Flaschen mit Reinigungsmitteln mit den entsprechenden Symbolen verwendet werden, für die anderen Symbole ein einfacher Ausdruck.
Die Schüler:innen gehen in 2er- oder 3er-Gruppen zu den verschiedenen Stationen und sollen sich jeweils überlegen, wie das jeweilige Laborgerät heißen könnte, bzw. was das Gefahrensymbol aussagt. Jede(r) Schüler:in hat ein Arbeitsblatt und vermerkt die Vermutung der Gruppe in der jeweiligen Spalte.
Im anschließenden Unterrichtsgespräch werden die Vermutungen diskutiert und die korrekte Bezeichnung in der dafür vorgesehenen Spalte notiert. Hierbei können häufige Fehlvorstellungen durch vermeintliche Alltagsbezüge (z.B. "Messbecher" statt "Becherglas") aufgegriffen werden.
PRAXISTIPP:
Erfahrungsgemäß können nicht alle Schüler:innen etwas mit dem Begriff "Vermutung" anfangen. Daher lohnt es sich (je nach Schulform), diesen Begriff zu Beginn noch einmal zu klären, um später das Einordnen der korrekten Begriffe zu erleichtern.
Geübte Kompetenzen in dieser Einstiegsstunde:
Laborgeräte richtig benennen und ihren Zweck einordnen
Gefahrensymbole (GHS) erkennen und deuten
Zwischen eigener Vermutung und gesichertem Wissen unterscheiden
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