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In diesem Simulationsspiel zur Artbildung erfinden Schüler:innen der Klassen 9 und 10 eigene Mutationen, überleben Ereignisse und erleben dabei hautnah, wie Evolutionsfaktoren zusammenwirken, und dass Evolution kein zielgerichteter Prozess ist.
Die Klasse arbeitet in Gruppen von max. 4 Personen. Jede:r zeichnet eine eigene Mutation des Ur-Blobs, dann entscheiden zufällig verteilte Ereignis-Karten, welche Variation überlebt. Nach drei Runden vergleichen alle Gruppen ihre Ergebnisse: Alle neu entstandenen Arten sind unterschiedlich, denn alle Entwicklungslinien sind anders verlaufen.
Das Material enthält eine Präsentation (als PDF), Arbeitsblatt zum Dokumentieren der Ereignisse und Veränderungen, zusätzlich eine Generationen-Übersicht (optional) sowie Ereignis-Karten für verschiedene Selektions-Ereignisse.
Ihr müsst nur die Arbeitsblätter und Ereignis-Karten drucken bzw. kopieren. Die Präsentation dient als Vorlage für Hinführung und Diskussion am Ende - wer keine digitale Ausstattung hat, kann sie aber auch einfach als Vorlage für eine Auswertung an der Tafel nutzen.
Die Schüler:innen üben mit dem Material folgende Kompetenzen:
Mutation, Selektion und Isolation als Evolutionsfaktoren anwenden
Evolution als zufälligen, nicht zielgerichteten Prozess verstehen
Biologische Fachbegriffe in der Gruppendiskussion aktiv nutzen
P.S. Ich habe das Material bisher nur in der SEK 1 erproben können, könnte mir aber vorstellen, dass auch Schüler:innen der SEK 2 viel Spaß dabei hätten, auf diese Weise einige grundlegende Konzepte der Evolution und Artbildung zu wiederholen. 😉
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