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Die Unterrichtsstunde dient als Einführung in das Thema „Unsere Sinne“ im Sachunterricht der dritten oder vierten Klasse. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) kennenlernen, die passenden Sinnesorgane benennen und die Bedeutung der Sinne für den Alltag verstehen. Gleichzeitig üben sie, Informationen aus kurzen Sachtexten zu entnehmen und ihre Ergebnisse in der Gruppe zu präsentieren. Zu Beginn führt eine Fantasiereise die Kinder in das Thema ein. Dabei erleben sie bewusst verschiedene Sinneseindrücke. Anschließend tauschen sie sich mit einem Partner über ihre Eindrücke aus und sammeln diese im Plenum. Die Begriffe der fünf Sinne werden an der Tafel gesichert und die Zielsetzung der Stunde transparent gemacht. In der Erarbeitungsphase arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen, wobei jede Gruppe einen Sinn bearbeitet. Mithilfe eines kurzen Infotextes und Leitfragen erarbeiten sie, welches Sinnesorgan zu ihrem Sinn gehört, wie dieser funktioniert und wofür er im Alltag wichtig ist. Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum vorgestellt und gemeinsam in einem übersichtlichen Tafelbild gesichert. Darauf aufbauend erstellen die Kinder einen Merkhefteintrag. Den Abschluss bildet das Bewegungsspiel „Sinnes-Blitz“. Dabei reagieren die Schülerinnen und Schüler auf Alltagssituationen, indem sie das passende Sinnesorgan zeigen. So wird das Gelernte wiederholt und gefestigt. Die Stunde ist handlungsorientiert aufgebaut und verbindet emotionales Erleben, kooperatives Arbeiten und spielerische Sicherung. Sie bietet einen motivierenden Einstieg in das Thema „Unsere Sinne“ und schafft eine gute Grundlage für weiterführende Unterrichtseinheiten.
Klassenstufen: 3-4. Klasse
Die Unterrichtsstunde „Die Bedeutung der Sinne“ ist im Sachunterricht der dritten bzw. vierten Jahrgangsstufe angesiedelt. Sie baut inhaltlich auf der ersten Stunde der Sequenz „Die Sinne“ auf, in der die fünf Sinne sowie die zugehörigen Sinnesorgane eingeführt wurden. Innerhalb der Unterrichtsreihe stellt sie die zweite Stunde dar, kann jedoch aufgrund ihres klar strukturierten und in sich geschlossenen Aufbaus auch unabhängig als Einzelstunde durchgeführt werden. Ziel der Stunde ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Sinne für ihren Alltag reflektieren und erkennen, dass alle Sinne wichtige Funktionen für Orientierung, Schutz und Lebensqualität übernehmen. Zu Beginn werden die fünf Sinne und ihre Sinnesorgane wiederholt und gemeinsam gesichert. Die Leitfrage, was passieren würde, wenn ein Sinn fehlen würde, eröffnet einen Perspektivwechsel und führt in die zentrale Problemstellung der Stunde ein. In der Erarbeitungsphase setzen sich die Kinder mithilfe von Situationskarten mit dem möglichen Ausfall eines Sinnes auseinander. In Partner- oder Gruppenarbeit versetzen sie sich in entsprechende Alltagssituationen und besprechen Schwierigkeiten, Gefahren sowie persönliche Empfindungen. Dadurch wird die Bedeutung der Sinne lebensnah und anschaulich erfahrbar. In der Präsentations- und Sicherungsphase werden die Ergebnisse im Plenum gesammelt und reflektiert. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass jeder Sinn eine eigene wichtige Aufgabe erfüllt und alle Sinne im Zusammenspiel von Bedeutung sind. Ein Ausblick auf die vertiefte Beschäftigung mit dem Sehsinn schafft schließlich den Übergang zur nächsten Stunde der Unterrichtssequenz.
Klassenstufen: 3-4. Klasse
Die Stunde ist die dritte Unterrichtsstunde der Sequenz zum Thema „Auge“ im Sachunterricht. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zuvor die menschlichen Sinne kennengelernt und die Bedeutung des Sehsinns thematisiert haben, steht in dieser Stunde das Auge als Sinnesorgan im Mittelpunkt. Ziel ist es, dass die Kinder ihr eigenes Auge beobachten, wichtige sichtbare Bestandteile benennen und deren grundlegende Funktion kennenlernen. Zu Beginn knüpft die Lehrkraft an die vorherige Stunde an und aktiviert das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zum Sehsinn. Anschließend sammeln die Kinder mithilfe von Wimpernstreifen ihr Vorwissen und ihre Fragen zum Thema Auge an einem großen Tafelbild. In der anschließenden Erarbeitungsphase beobachten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Auge mit einem Handspiegel und zeichnen es möglichst genau auf einem Arbeitsblatt. Danach werden zentrale Bestandteile des Auges wie Iris, Pupille, Augenlid und Wimpern mithilfe eines Augenmodells und Tafelmaterials gemeinsam besprochen und gesichert. Ein Museumsrundgang ermöglicht den Schülerinnen und Schülern anschließend, die Zeichnungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler wertschätzend zu betrachten. In der Sicherungsphase halten die Kinder die wichtigsten Inhalte in einem kurzen Hefteintrag fest. Den motivierenden Abschluss bildet ein „Dalli-Klick“-Spiel mit Tieraugen. Abschließend gibt die Lehrkraft einen Ausblick auf die nächste Stunde, in der die Funktionsweise des Sehens thematisiert wird.
Klassenstufen: 3-4. Klasse
Die vorliegende Unterrichtsstundeist Teil einer Unterrichtsreihe zum Thema „Das Auge“ und baut gezielt auf denvorangegangenen Stunden auf. In diesen haben sich die Schülerinnen und Schülerbereits intensiv mit dem Aufbaudes Auges auseinandergesetzt und zentraleBestandteile wie Pupille, Linse, Netzhaut und Sehnerv kennengelernt. Darüberhinaus wurde die Schutzfunktiondes Auges thematisiert. Die Kinder konntendabei wichtige Schutzmechanismen wie Augenlider, Wimpern und Augenbrauenbenennen und deren Bedeutung erklären. Auch das Thema „Wiekann ich mein Auge schützen?“ wurde behandelt, sodass denLernenden grundlegende Verhaltensweisen zum Schutz ihrer Augen bewusst sind.Auf dieser Wissensbasis wird in dervorliegenden Stunde der nächste inhaltliche Schritt vollzogen: die Funktiondes Auges im Sehvorgang. Ziel ist es, dass dieSchülerinnen und Schüler verstehen, wieSehen überhaupt möglich ist und welche Rolle die bereitsbekannten Bestandteile des Auges dabei spielen.Im Zentrum der Stunde steht der Wegdes Lichts durch das Auge. Die Kinder erarbeitenschrittweise, dass Licht die Voraussetzung für das Sehen ist und durch diePupille ins Auge gelangt. Dort wird es von der Linse gebündelt, bevor auf derNetzhaut ein Bild entsteht. Dieses wird über den Sehnerv an das Gehirn weitergeleitet,wo die eigentliche Verarbeitung erfolgt. Ein zentrales Erkenntnisziel bestehtdarin, dass Sehen nicht allein im Auge stattfindet, sondern ein Zusammenspielvon Auge und Gehirn darstellt.Didaktisch wird der komplexeSehvorgang bewusst reduziert und auf eine für Kinder verständliche Abfolgegebracht (Licht → Pupille → Linse → Netzhaut → Sehnerv → Gehirn). Durch diese Reduktion können dieSchülerinnen und Schüler ein tragfähiges Grundverständnis entwickeln, ohne vonzu vielen Fachdetails überfordert zu werden.Methodisch zeichnet sich die Stundedurch einen hohen Grad an Aktivierung aus. Eine Vermutungsphase zu Beginnermöglicht es den Lernenden, eigene Vorstellungen einzubringen und sichgedanklich mit der Problemfrage auseinanderzusetzen.In der anschließendenErarbeitungsphase setzen sich die Schülerinnen und Schüler kooperativ mit demSehvorgang auseinander. Die Ergebnisse werden im Plenum gesichert und durcheine handlungsorientierte Bewegungsphase („Wir sind das Auge“) vertieft. Diesekörperliche Darstellung unterstützt insbesondere jüngere Lernende dabei,abstrakte Abläufe besser zu verstehen und zu behaltenDas begleitende Arbeitsmaterialdient der individuellen Sicherung und Vertiefung. Es umfasst sowohl Aufgabenzum Textverständnis als auch Transferfragen, die ein weiterführendes Nachdenkenanregen. Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Variation derAufgabenstellungen sowie durch kooperative Arbeitsformen.Insgesamt leistet die Stunde einenwichtigen Beitrag zum Verständnis des Zusammenspiels von Strukturund Funktion des Auges und bildet eine zentraleGrundlage für weiterführende Themen, wie beispielsweise Sehfehler oder optischeTäuschungen.
Klassenstufen: 3-4. Klasse
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