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95 Seiten






Inder vorliegenden Stunde zum Thema „Wieso haben Menschen zwei Augen?“ erkennen die Schülerinnen und Schüler durch eigenes Experimentieren, dass zwei Augen das räumliche Sehen ermöglichen und helfen, Entfernungen besser einzuschätzen. Die Stunde knüpft an die vorherige Einheit an, in der die Kinder bereits erarbeitet haben, was das Auge wahrnehmen kann (z. B. Bewegung, Farben, Licht und Schärfe). Nun wird dieses Wissen erweitert, indem die Funktion beider Augen in den Blick genommen wird.
Der Einstieg erfolgt über eine Sprachnachricht der Figur Nele Neugierig, die den Kindern für ihre bisherigen Forschungsergebnisse dankt und eine neue Frageaufwirft. Dadurch wird Vorwissen aktiviert und die Motivation gesteigert. Die zentrale Forscherfrage der Stunde lautet: „Was können wir mit zwei Augen besser als mit einem?“ Diese Frage ist kindgerecht formuliert und lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf den Vergleich zwischen ein- und beidäugigem Sehen.
Inder anschließenden Hypothesenphase äußern die Schülerinnen und Schüler erste Vermutungen, die im weiteren Verlauf überprüft werden.
Die Erarbeitungsphase ist handlungsorientiert gestaltet und umfasst zwei zentrale Experimente. Beim sogenannten „Daumensprung“ halten die Kinder ihren Daumen vor das Gesicht und schließen abwechselnd ein Auge. Dabei beobachten sie, dass der Daumen scheinbar seine Position verändert. Im zweiten Experiment versuchen die Kinder, zwei Stifte aufeinander zuzuführen – zunächst mit einem geschlossenen Auge, anschließend mit beiden Augen. Sie stellen fest, dass das Treffen mit zwei Augen deutlich leichter fällt. Durch diese Erfahrungen erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass jedes Auge ein leicht unterschiedliches Bildliefert und das Gehirn diese Informationen zu einem räumlichen Eindruck zusammenfügt.
Inder Sicherungsphase werden die Beobachtungen gemeinsam gesammelt und strukturiert. Zentrale Begriffe wie „zwei Augen“, „räumliches Sehen“ und „Entfernung“ werden eingeführt und miteinander verknüpft. Gemeinsam formulieren die Kinder die Erkenntnis, dass man mit zwei Augen räumlich sehen und Entfernungen besser einschätzen kann. Diese wird als Merksatz festgehalten.
Im anschließenden Transfer überlegen die Schülerinnen und Schüler, in welchen Alltagssituationen diese Fähigkeit von Bedeutung ist, beispielsweise beim Ballfangen, Einschenken oder im Straßenverkehr. Dadurch wird die Relevanz des Gelernten verdeutlicht. Den Abschluss bildet eine erneute Sprachnachricht von Nele Neugierig, die die Ergebnisse zusammenfasst und eine weiterführende Denkfrage stellt.
Diese Material stellt eine komplette Unterrichtsreihe zum Thema "Die Sinne / Das Auge" dar. Es enthält 7 sofort einsetzbare Unterrichtstunden, eine Lernzielkontrolle, sowie das Tafelmaterial zum Forscherkreislauf.
Klassenstufen: 2-5. Klasse
Dieses Materialpaket wurde erst vor Kurzem erstellt. Der Autor hat noch keine Beschreibung hinterlegt.
Klassenstufen: 3-5. Klasse
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