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Die Gruppenarbeit behandelt die doppelte Ausrufung der Republik am 9. November 1918 und beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven, die dabei eine Rolle spielten. Sie vermittelt zentrale historische Fakten und zeigt die gesellschaftliche Vielfalt der Reaktionen. Vier Gruppen arbeiten jeweils mit einem fiktiven Zeitzeugenbericht, der die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln schildert:
Gruppe 1 – SPD-Abgeordneter: Perspektive der parlamentarischen Sozialdemokratie; Fokus auf Scheidemanns Ausrufung der Republik und das Ziel einer geordneten parlamentarischen Demokratie.
Gruppe 2 – Arbeiter und Liebknecht-Anhänger: Radikale, sozialistische Perspektive; Ausrufung der sozialistischen Republik und Orientierung am Räte-System nach russischem Vorbild.
Gruppe 3 – Berliner Bürgerin: Alltagsperspektive der Zivilbevölkerung; zeigt Verwirrung, Ängste und Hoffnungen angesichts der beiden Ausrufungen.
Gruppe 4 – Frontsoldat: Perspektive der zurückkehrenden Soldaten; Reaktionen auf die politischen Umbrüche, die Spaltung innerhalb der Truppe und Wunsch nach Frieden und Normalität.
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