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Die Gruppenarbeit behandelt die Situation in Deutschland unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt stehen die Themen zerstörte Städte, Trümmerlandschaften und der Wiederaufbau. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern anhand fiktiver Zeitzeugenberichte verschiedene Lebensrealitäten der Nachkriegszeit näherzubringen. Jede Gruppe erhält einen eigenen Text mit authentischer Perspektive, historischen Bezügen und anschließenden Verständnisfragen, die mit ganzen Sätzen beantwortet werden sollen.
Die vier Gruppen repräsentieren unterschiedliche gesellschaftliche Erfahrungen:
Gruppe 1 – „Harte Arbeit zwischen Ruinen – Das Leben einer Trümmerfrau“
Ein Bericht über Frauen, die nach dem Krieg die Städte von Trümmern befreiten und damit den Wiederaufbau in Gang setzten.
Gruppe 2 – „Kindheit in Ruinen – Ein Junge erinnert sich“
Eine Kindheitserinnerung aus der zerstörten Stadt, die vom Alltag, Hunger und Hoffnung nach dem Kriegsende erzählt.
Gruppe 3 – „Vom Schutt zum Neubeginn – Ein Handwerker erzählt“
Die Perspektive eines Maurers, der den wirtschaftlichen Neubeginn nach der Währungsreform und mit Hilfe des Marshallplans erlebt.
Gruppe 4 – „Neue Heimat im Fremden – Eine Vertriebene berichtet“
Die Geschichte einer Frau, die nach der Vertreibung aus den Ostgebieten in Westdeutschland neu anfangen muss.
Durch diese vier Blickwinkel erhalten die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Bild vom Leben in Deutschland nach 1945 und lernen, wie Menschen unter schwierigen Bedingungen den Weg in eine neue Zeit fanden.
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