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Ein insgesamt sehr schüler:innenorientierter Unterrichtsgang mit hohem experimentellen Anteil, aber auch wichtigen kognitiven Phasen und Erkenntnissen. Den Schüler:innen werden fünf weiße Pulver präsentiert. Basierend auf einer von Schüler:innen gestellten Forscherfrage („Um welche Stoffe handelt es sich bei den fünf weißen Pulvern?“) werden von den Schüler:innen Untersuchungsmöglichkeiten vorgeschlagen und durchgeführt. Anschließend vergleichen sie instinktiv mit den Stoffeigenschaften, die dann als solche benannt werden. Hypothesen werden gebildet und verworfen.
Fünf weiße Pulver müssen identifiziert werden. Dabei werden die weißen Pulver mit schülergenannten Experimenten untersucht. Aus der Erfahrung heraus werden Löslichkeit („Was passiert in Wasser?“), Reaktion mit Saurem und Erhitzen immer vorgeschlagen. Die drei Experimente reichen aus, um eine eindeutige Zuordnung aufgrund von Stoffsteckbriefen vorzunehmen. Alle weiteren Experimente fördern die Experimentier-Kompetenz.
Nachdem die Ergebnisse der Experimente gesammelt wurden, wollen die Schüler:innen instinktiv eine Zuordnung vornehmen, welches der fünf Pulver denn nun welcher Stoff ist. Dafür nutzen die Schüler:innen ebenso instinktiv die ihnen bekannten Stoffeigenschaften („Salz löst sich eben — wie Stoff 5 auch — gut in Wasser“). Die Versuchsbeobachtungen werden mit Stoffsteckbriefen verglichen. Das Wesen einer Hypothese wird herausgestellt.
Optional kann im Anschluss ein sechstes Pulver (Cellulose) präsentiert werden, das ähnliche Eigenschaften wie das erste Pulver (Mehl) hat. In den Stoffsteckbriefen lesen die Schüler:innen jedoch, dass Mehl eine besondere Reaktion mit Lugol’scher Lösung (Iod-Kaliumiodid-Lösung) hat. Daraufhin werden Stoff 1 und 6 mit Lugol’scher Lösung untersucht. Die Lösung wird als Indikator („Anzeigestoff“) herausgestellt, die anzeigt, ob ein Stoff Stärke enthält oder nicht. Darauf basierend kann man anschließend weitere (pH-)Indikatoren untersuchen – was aber nicht mehr Teil dieser Einheit ist.
Im Anfangunterricht Chemie untersuchen wir fünf weiße Pulver. Nach ersten Hypothesen werden wissenschaftliche Experimente durchgeführt (Lösen, Erhitzen, mit dem Mikroskop untersuchen, mit Säure-Lösung versetzen, ...) und erste Schlussfolgerungen gezogen, welches Pulver denn was für ein Stoff sein könnte.An dieser Stelle werden Stoffeigenschaften von den Schüler:innen als valide Eigenschaft eingeführt. Die untersuchten Stoffeigenschaften werden demnach mit den Angaben auf den Stoffsteckbriefen untersucht, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen.Je nachdem, was meine Schüler:innen für Vermutungen aufstellen, wird die Liste der Stoffsteckbriefe erweitert. Zur Zeit sind esNatronZuckerWeizenmehlKochsalzGipsPuderzuckerKokainCelluloseStärkeVanillezuckerZementRoggenmehlund den Angaben zuGeruchAggregatzustandAussehenErhitzenLöslichkeit in WasserVerwendungund zudem - falls es etwas Besonderes darstellt - die Reaktion mit Saurem und die Reaktion mit Lugol'scher Lösung.
Klassenstufen: 6-7. Klasse
Im Unterricht müssen Schüler:innen manchmal Feststoffe abfüllen. Dafür habe ich für meinen Unterricht eine kurze Anleitung bzw. einen Arbeitsauftrag geschrieben, den ich dann projiziere.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
In Anfangsunterricht werden fünf Stoffe auf ihre Stoffeigenschaften hin untersucht. In dieser Tabelle können die Beobachtungen notiert werden.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Bei der Untersuchung von Stoffeigenschaften z.B. von Mehl kann man Lugol'sche Lösung (Iod-Kaliumiodidlösung) als Indikator nutzen - und so erstmals einen Indikator einführen. Entsprechend ist auf der Versuchsanleitung auch ein erster Merksatz zu Indikatorer für die Schüler:innenunterlagen notiert.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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