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Kurzbeschreibung:
Das Unterrichtsmaterial verbindet den antiken Mythos von Narziss mit aktuellen Phänomenen digitaler Selbstinszenierung. Schülerinnen und Schüler erarbeiten Parallelen zwischen Narziss’ Selbstverliebtheit und der heutigen Nutzung von Beauty-Filtern, Selfies und sozialen Medien. Sie reflektieren die Gefahren unrealistischer Schönheitsideale, diskutieren psychische Folgen für Jugendliche und setzen sich mit den Chancen echter Selbstliebe auseinander. In einer kreativen Arbeitsphase wählen die Lernenden zwischen zwei Wegen („Jagd nach Perfektion“ oder „Echt statt perfekt“) und gestalten dazu ein Produkt (z. B. Comic, Kurzgeschichte, Fotoreihe).
Ziele des Materials:
Die antike Erzählung als Spiegel für aktuelle Fragen jugendlicher Lebenswelt nutzen.
Kritische Reflexion über den Einfluss von Social Media und Beauty-Filtern auf Selbstbild, Schönheitsideale und psychische Gesundheit fördern.
Ethische Fragestellungen nach Selbstliebe, Anerkennung und Verantwortung in der digitalen Welt bearbeiten.
Kreativität und Perspektivübernahme durch eigene Produktgestaltung anregen.
Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler …
Sachkompetenz:
geben den Mythos von Narziss in eigenen Worten wieder.
erläutern, was Beauty-Filter sind und wie sie funktionieren.
beschreiben, welche Auswirkungen digitale Schönheitsideale auf das Selbstbild haben können.
Urteilskompetenz:
diskutieren Parallelen zwischen Narziss und Jugendlichen im Umgang mit Smartphones und sozialen Medien.
reflektieren kritisch, welche Folgen die Jagd nach Perfektion für das eigene Leben und die Gesellschaft haben kann.
begründen eigene Positionen zum Thema Selbstliebe versus Selbstbesessenheit.
Handlungskompetenz:
entwickeln in kreativen Produkten (Comic, Kurzgeschichte, Fotoreihe) alternative Handlungsmöglichkeiten für Narziss.
zeigen Wege auf, wie ein gesunder Umgang mit Selbstinszenierung und digitalen Schönheitsidealen möglich ist.
erproben in der Präsentation und Diskussion eigene Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten.
Sozialkompetenz:
arbeiten kooperativ in Gruppen an einem gemeinsamen Produkt.
nehmen Rücksicht auf unterschiedliche Sichtweisen und Ergebnisse in der Diskussion.
Besonderheit:
Das Material schlägt eine Brücke von einer klassischen Erzählung (Mythos von Narziss) zu den Lebenswelten der Jugendlichen und regt so zu einer ethischen Auseinandersetzung mit Fragen der Selbstwahrnehmung, digitalen Idealen und Selbstwertschätzung an. Narziss
Das umfassende Materialpaket „Zwischen Selbstbild, Schein und Verantwortung“ bündelt vier sorgfältig konzipierte Unterrichtseinheiten, die sich mit den Chancen und Risiken digitaler Medien auseinandersetzen. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II und bietet Lehrkräften vielfältige Zugänge, um zentrale Fragen der digitalen Lebenswelt – von Selfies bis Cybergrooming – fundiert, handlungsorientiert und lebensnah zu bearbeiten. Die Materialien fördern nicht nur Medienkompetenz, sondern regen zu ethischer Reflexion, Perspektivübernahme und kreativer Auseinandersetzung an. Alle Einheiten sind modular aufgebaut, kombinieren analytische, diskursive und gestalterische Lernphasen und sind flexibel im Unterricht einsetzbar. Inhalte des Materialpakets 1. Millionen Türen, ein einziges Reich – Das Internet: Potenziale und Gefahren Ausgehend von einem rätselhaften Einstiegstext erkunden die Lernenden die vielfältigen Möglichkeiten und Risiken der digitalen Welt. Anhand von Online-Profilen, Kurzfilm-Analysen (u. a. Are You Lost in the World Like Me?) und kreativen Gestaltungsaufgaben reflektieren sie Themen wie digitale Abhängigkeit, Identitätsbildung und Cybermobbing. Ziel: Förderung eines reflektierten, verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien. 2. Gefangen im Bild – Selbstliebe, Schein und Wirklichkeit Diese Einheit schlägt eine Brücke zwischen Mythos und Moderne: Der antike Narziss-Mythos wird mit heutigen Phänomenen der Selbstinszenierung auf Social Media verbunden. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit Schönheitsidealen, Selbstliebe und Perfektionsdruck auseinander und gestalten kreative Produkte zu den Wegen „Jagd nach Perfektion“ oder „Echt statt perfekt“. Ziel: Sensibilisierung für die psychischen und ethischen Dimensionen digitaler Selbstbilder. 3. Erstmal ein Selfie – Ich bin so schön, ich will, dass das die Welt sieht Die Unterrichtseinheit thematisiert das Phänomen Selfie als Ausdruck digitaler Selbstwahrnehmung. Über Liedanalysen, Textarbeit und kreative Aufgaben wie die Gestaltung einer „Selfie-Regelkarte“ lernen die Schüler:innen, Grenzen zwischen Selbstdarstellung, Respekt und Privatsphäre zu erkennen. Ziel: Bewusstsein für verantwortungsvolle Online-Kommunikation und ethisches Handeln in sozialen Medien. 4. Privat bleibt privat? – Sexting, Cybergrooming und wie ihr euch schützt Anhand der Geschichte von „Emily“ und praxisnahen Materialien werden Risiken wie Sexting und Cybergrooming altersgerecht und sensibel behandelt. Die Lernenden analysieren reale Szenarien, entwickeln Präventionskampagnen (z. B. Plakate oder Memes) und erarbeiten Strategien zum Selbstschutz im digitalen Raum. Ziel: Stärkung der ethischen Urteilsfähigkeit, Empathie und digitalen Handlungskompetenz. Ziele und Kompetenzen Das Materialpaket schult auf vielfältige Weise Fach-, Urteils-, Handlungs- und Sozialkompetenz: Fachkompetenz Verständnis für Chancen und Risiken digitaler Medien (Kommunikation, Identitätsbildung, Schutz der Privatsphäre) Erkennen manipulativer Strukturen (Fake News, Cybergrooming, Schönheitsideale) Verknüpfung klassischer Themen (Mythos Narziss) mit aktuellen digitalen Phänomenen Urteilskompetenz Kritische Analyse von Online-Identitäten, medialen Schönheitsbildern und Social-Media-Verhalten Entwicklung von Kriterien für verantwortungsvollen Medienumgang Reflexion über Selbstbild, Anerkennung und ethische Verantwortung im Netz Handlungskompetenz Kreative Produktgestaltung (Comic, Plakat, Geschichte, Fotoreihe, Kampagne) Präsentation eigener Ergebnisse und Anwendung der Erkenntnisse auf das eigene Verhalten Entwicklung konkreter Strategien zur Prävention und Selbstregulation Sozialkompetenz Respektvoller Austausch über persönliche Erfahrungen Kooperative Gruppenarbeit mit Feedback-Phasen Förderung von Empathie, Rücksichtnahme und argumentativer Diskussionskultur Besonderheiten des Materialpakets Interdisziplinär einsetzbar: Ethik, Deutsch, Sozialkunde, Medienbildung Modular aufgebaut: Jede Einheit kann einzeln oder im Verbund genutzt werden Hoher Lebensweltbezug: Direkte Anknüpfung an jugendliche Erfahrungsräume Kreativ und reflektiert: Verbindung von emotionaler, kognitiver und praktischer Auseinandersetzung Mit umfangreichen Arbeitsblättern, Leitfragen, Bewertungsrastern und kreativen Aufgaben
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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