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6 Materialien
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Das umfassende Materialpaket „Zwischen Selbstbild, Schein und Verantwortung“ bündelt vier sorgfältig konzipierte Unterrichtseinheiten, die sich mit den Chancen und Risiken digitaler Medien auseinandersetzen. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II und bietet Lehrkräften vielfältige Zugänge, um zentrale Fragen der digitalen Lebenswelt – von Selfies bis Cybergrooming – fundiert, handlungsorientiert und lebensnah zu bearbeiten.
Die Materialien fördern nicht nur Medienkompetenz, sondern regen zu ethischer Reflexion, Perspektivübernahme und kreativer Auseinandersetzung an. Alle Einheiten sind modular aufgebaut, kombinieren analytische, diskursive und gestalterische Lernphasen und sind flexibel im Unterricht einsetzbar.
Ausgehend von einem rätselhaften Einstiegstext erkunden die Lernenden die vielfältigen Möglichkeiten und Risiken der digitalen Welt. Anhand von Online-Profilen, Kurzfilm-Analysen (u. a. Are You Lost in the World Like Me?) und kreativen Gestaltungsaufgaben reflektieren sie Themen wie digitale Abhängigkeit, Identitätsbildung und Cybermobbing.
Ziel: Förderung eines reflektierten, verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien.
Diese Einheit schlägt eine Brücke zwischen Mythos und Moderne: Der antike Narziss-Mythos wird mit heutigen Phänomenen der Selbstinszenierung auf Social Media verbunden. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit Schönheitsidealen, Selbstliebe und Perfektionsdruck auseinander und gestalten kreative Produkte zu den Wegen „Jagd nach Perfektion“ oder „Echt statt perfekt“.
Ziel: Sensibilisierung für die psychischen und ethischen Dimensionen digitaler Selbstbilder.
Die Unterrichtseinheit thematisiert das Phänomen Selfie als Ausdruck digitaler Selbstwahrnehmung. Über Liedanalysen, Textarbeit und kreative Aufgaben wie die Gestaltung einer „Selfie-Regelkarte“ lernen die Schüler:innen, Grenzen zwischen Selbstdarstellung, Respekt und Privatsphäre zu erkennen.
Ziel: Bewusstsein für verantwortungsvolle Online-Kommunikation und ethisches Handeln in sozialen Medien.
Anhand der Geschichte von „Emily“ und praxisnahen Materialien werden Risiken wie Sexting und Cybergrooming altersgerecht und sensibel behandelt. Die Lernenden analysieren reale Szenarien, entwickeln Präventionskampagnen (z. B. Plakate oder Memes) und erarbeiten Strategien zum Selbstschutz im digitalen Raum.
Ziel: Stärkung der ethischen Urteilsfähigkeit, Empathie und digitalen Handlungskompetenz.
Das Materialpaket schult auf vielfältige Weise Fach-, Urteils-, Handlungs- und Sozialkompetenz:
Verständnis für Chancen und Risiken digitaler Medien (Kommunikation, Identitätsbildung, Schutz der Privatsphäre)
Erkennen manipulativer Strukturen (Fake News, Cybergrooming, Schönheitsideale)
Verknüpfung klassischer Themen (Mythos Narziss) mit aktuellen digitalen Phänomenen
Kritische Analyse von Online-Identitäten, medialen Schönheitsbildern und Social-Media-Verhalten
Entwicklung von Kriterien für verantwortungsvollen Medienumgang
Reflexion über Selbstbild, Anerkennung und ethische Verantwortung im Netz
Kreative Produktgestaltung (Comic, Plakat, Geschichte, Fotoreihe, Kampagne)
Präsentation eigener Ergebnisse und Anwendung der Erkenntnisse auf das eigene Verhalten
Entwicklung konkreter Strategien zur Prävention und Selbstregulation
Respektvoller Austausch über persönliche Erfahrungen
Kooperative Gruppenarbeit mit Feedback-Phasen
Förderung von Empathie, Rücksichtnahme und argumentativer Diskussionskultur
Interdisziplinär einsetzbar: Ethik, Deutsch, Sozialkunde, Medienbildung
Modular aufgebaut: Jede Einheit kann einzeln oder im Verbund genutzt werden
Hoher Lebensweltbezug: Direkte Anknüpfung an jugendliche Erfahrungsräume
Kreativ und reflektiert: Verbindung von emotionaler, kognitiver und praktischer Auseinandersetzung
Mit umfangreichen Arbeitsblättern, Leitfragen, Bewertungsrastern und kreativen Aufgaben
Das vorliegende Lehrermaterial behandelt das Thema „Digitale Medien, Selbstinszenierung und Gefahren der Internetnutzung“. Ausgehend von einem rätselhaften Einstiegstext, der die vielfältigen Möglichkeiten und Gefahren des Internets verschlüsselt beschreibt, setzen sich die Schüler mit der Frage auseinander, welche Chancen und Risiken die digitale Welt für Identität, Selbstwahrnehmung und zwischenmenschliche Beziehungen mit sich bringt. Im weiteren Verlauf analysieren sie verschiedene Online-Darstellungen von Jugendlichen sowie deren reale Perspektiven, vergleichen diese kritisch und reflektieren eigene Medienerfahrungen. Ergänzt wird die Einheit durch die Analyse des Kurzfilms Are You Lost in the World Like Me? von Steve Cutts, der die problematischen Seiten digitaler Abhängigkeit überzeichnet darstellt. Abschließend gestalten die Schüler kreative Produkte (Comic, Geschichte, Plakat), in denen sie digitale Endgeräte als handelnde Figuren darstellen und durch einen Perspektivwechsel ihr eigenes Medienverhalten reflektieren. Zielorientierung Das Material verfolgt das Ziel, Schülern einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen. Sie sollen die Chancen und Möglichkeiten des Internets erkennen, zugleich aber auch Gefahren wie Abhängigkeit, Täuschung, Cybermobbing oder verzerrte Selbstbilder kritisch hinterfragen. Durch die Verbindung von Analyse, Diskussion und kreativen Gestaltungsaufgaben wird ein Zugang geschaffen, der sowohl kognitiv als auch emotional und handlungsorientiert wirksam ist. Ausgebildete Kompetenzen Fachkompetenz Verstehen von Chancen und Risiken digitaler Medien (Information, Kommunikation, Identitätsbildung). Erkennen von Täuschungen und Gefahren im Netz (Fake News, Cybermobbing, Scheinwelten). Differenzierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Leitbildern (Schönheit, Anerkennung, Erfolg). Urteilskompetenz Entwickeln von Kriterien für einen verantwortungsvollen Medienumgang. Reflektieren der Diskrepanz zwischen Online-Identität und realem Selbst. Kritische Analyse von Medienbildern und deren Wirkung auf Selbst- und Fremdwahrnehmung. Handlungskompetenz Gestaltung eigener kreativer Produkte (Comic, Plakat, Geschichte) mit klarer Botschaft. Präsentation und Diskussion im Klassenverband. Übertragung der Erkenntnisse auf das eigene Medienverhalten (Selbstreflexion). Sozialkompetenz Austausch über persönliche Erfahrungen in respektvoller Form. Arbeit in unterschiedlichen Sozialformen (Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit). Feedback geben und annehmen im Rahmen von Präsentationen und Diskussionen.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Kurzbeschreibung: Das Unterrichtsmaterial verbindet den antiken Mythos von Narziss mit aktuellen Phänomenen digitaler Selbstinszenierung. Schülerinnen und Schüler erarbeiten Parallelen zwischen Narziss’ Selbstverliebtheit und der heutigen Nutzung von Beauty-Filtern, Selfies und sozialen Medien. Sie reflektieren die Gefahren unrealistischer Schönheitsideale, diskutieren psychische Folgen für Jugendliche und setzen sich mit den Chancen echter Selbstliebe auseinander. In einer kreativen Arbeitsphase wählen die Lernenden zwischen zwei Wegen („Jagd nach Perfektion“ oder „Echt statt perfekt“) und gestalten dazu ein Produkt (z. B. Comic, Kurzgeschichte, Fotoreihe). Ziele des Materials: Die antike Erzählung als Spiegel für aktuelle Fragen jugendlicher Lebenswelt nutzen. Kritische Reflexion über den Einfluss von Social Media und Beauty-Filtern auf Selbstbild, Schönheitsideale und psychische Gesundheit fördern. Ethische Fragestellungen nach Selbstliebe, Anerkennung und Verantwortung in der digitalen Welt bearbeiten. Kreativität und Perspektivübernahme durch eigene Produktgestaltung anregen. Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler … Sachkompetenz: geben den Mythos von Narziss in eigenen Worten wieder. erläutern, was Beauty-Filter sind und wie sie funktionieren. beschreiben, welche Auswirkungen digitale Schönheitsideale auf das Selbstbild haben können. Urteilskompetenz: diskutieren Parallelen zwischen Narziss und Jugendlichen im Umgang mit Smartphones und sozialen Medien. reflektieren kritisch, welche Folgen die Jagd nach Perfektion für das eigene Leben und die Gesellschaft haben kann. begründen eigene Positionen zum Thema Selbstliebe versus Selbstbesessenheit. Handlungskompetenz: entwickeln in kreativen Produkten (Comic, Kurzgeschichte, Fotoreihe) alternative Handlungsmöglichkeiten für Narziss. zeigen Wege auf, wie ein gesunder Umgang mit Selbstinszenierung und digitalen Schönheitsidealen möglich ist. erproben in der Präsentation und Diskussion eigene Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten. Sozialkompetenz: arbeiten kooperativ in Gruppen an einem gemeinsamen Produkt. nehmen Rücksicht auf unterschiedliche Sichtweisen und Ergebnisse in der Diskussion. Besonderheit: Das Material schlägt eine Brücke von einer klassischen Erzählung (Mythos von Narziss) zu den Lebenswelten der Jugendlichen und regt so zu einer ethischen Auseinandersetzung mit Fragen der Selbstwahrnehmung, digitalen Idealen und Selbstwertschätzung an. Narziss
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Das Lehrermaterial bietet eine praxisnahe, altersgerechte Unterrichtseinheit zum Thema Selfies. Die Schüler lernen, ihr eigenes Verhalten auf Social Media zu reflektieren und entwickeln ein Bewusstsein für die Grenzen von Selbstdarstellung, Respekt und Privatsphäre. Das Material beinhaltet: Einführungstexte zum Thema Selfies (inklusive Varianten wie Relfie, Ussie, Suglie) Analyse von Liedtexten und Alltagssituationen in Bezug auf Selbstinszenierung Leitfaden für ein verantwortungsvolles Selfie-Verhalten Kreative Aufgaben wie das Anfertigen einer „Selfie-Regelkarte“ Diskussions- und Reflexionsaufträge zu Do’s & Don’ts Bewertungsraster zur Beurteilung von Kreativität, Inhalt und Umsetzung Kompetenzen, die gefördert werden: Ethisches Urteilen und Reflektieren: Bewerten von Handlungen in sozialen Medien unter ethischen Gesichtspunkten Erkennen von respektlosem, gefährlichem oder unangemessenem Verhalten Medienkompetenz: Reflektierter Umgang mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken Bewusstsein für digitale Selbstpräsentation und deren Folgen Kenntnisse über Privatsphäre, Recht am eigenen Bild und Sicherheit Soziale Kompetenzen: Rücksichtnahme auf andere beim Fotografieren und Posten von Bildern Diskutieren und argumentieren in der Gruppe Empathie für Situationen, in denen Selfies unangebracht sind Kreativität und Ausdruck: Eigenständige Gestaltung einer verständlichen und ansprechenden Regelkarte Visualisierung von Regeln und Ideen für jüngere Schüler Didaktische Hinweise: Material ist modular aufgebaut, flexibel für Einzel- oder Gruppenarbeit einsetzbar Differenzierungsmöglichkeiten für schwächere und stärkere Schüler Kombination aus Textarbeit, kreativen Aufgaben und Diskussionen Optional: Präsentation der Regelkarten im Klassenraum zur dauerhaften Erinnerung Ziele der Unterrichtseinheit: Schüler erkennen die Grenzen der Selbstinszenierung im digitalen Raum Sie entwickeln eigenständig Regeln für verantwortungsvolles Handeln Förderung von ethischem Urteilsvermögen, Medienkompetenz und sozialem Bewusstsein
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Lehrermaterial bietet eine didaktisch aufbereitete, praxisnahe Unterrichtseinheit zum Thema Sexting und Cybergrooming. Es vermittelt Schülerinnen und Schülern nicht nur fachliches Wissen, sondern auch praktische Handlungskompetenzen, um sich selbst und andere im digitalen Raum zu schützen. Die Einheit ist modular aufgebaut und beinhaltet: Einstieg über narrative Impulse: Geschichte von „Emily“ als emotionaler Einstieg, der Reflexion und Empathie fördert. Begriffsklärungen: Was ist Sexting? Was bedeutet Cybergrooming? Risiken und Folgen: Analyse von Manipulation, Missbrauch und den sozialen Konsequenzen unüberlegten Sextings. Handlungsorientierte Aufgaben: Erstellung von Plakaten, Memes und Info-Kampagnen zur Prävention. Medienpädagogische Elemente: Einbindung von Videos, digitalen Tools und Messenger-Beispielen zur realistischen Veranschaulichung. Reflexion und Diskussion: Leitfragen, Partner- und Gruppenarbeiten zur Förderung ethischer Urteilsbildung. Ausgebildete Kompetenzen im Fach Ethik Mit dieser Einheit werden Schülerinnen und Schüler gezielt darin gefördert, ethische, soziale und personale Kompetenzen zu entwickeln: Urteilsbildung und Wertebewusstsein: Reflektieren der eigenen Handlungen im digitalen Raum. Erkennen von Manipulation, Druck und ethisch problematischen Situationen. Empathie und Perspektivübernahme: Einfühlen in Betroffene von Sexting-Missbrauch und Cybergrooming. Diskutieren über Folgen für Vertrauen, Selbstbild und soziale Beziehungen. Handlungs- und Konfliktkompetenz: Entwickeln von Strategien zum Schutz der eigenen Privatsphäre. Praktische Anwendung von Regeln für verantwortungsvolles Sexting und Online-Selbstschutz. Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit: Gemeinsames Erarbeiten von Plakaten, Memes oder Kampagnen. Diskutieren in Gruppen und Präsentieren eigener Ergebnisse. Medien- und Reflexionskompetenz: Kritischer Umgang mit digitalen Medien und Messengern. Erkennen von Risiken und rechtlichen Konsequenzen.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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