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Im Mathematikunterricht begegnet man ja oft der Fragen wie „Wofür brauchen wir das denn alles…“ usw. Da ist es immer gut, wenn die Aufgaben in Geschichten eingebettet sind, und bei invasiven Arten lassen sich viele spannende Geschichten erzählen, z.B. wie ist es möglich, dass aus 24 Kaninchen in wenigen Jahren 10 Milliarden Kaninchen werden?
Deshalb habe ich invasive Arten als Einstieg für das Thema exponentielles Wachstum gewählt und am Anfang soll es um aktuelle invasive Arten in Deutschland gehen, das ist den meisten einfach am nächsten.
So ist es doch unglaublich, dass inzwischen straußenähnliche Vögel in Deutschland heimisch sind: die Nandus. Und dass viele, der heute in Deutschland lebenden Waschbären in freier Wildbahn unterwegs sind, weil sie in den Wirren der letzten Kriegstage des zweiten Weltkrieges aus ihren Käfigen entkamen.
Zu diesen Themen findet man auch viele eindrucksvolle Bilder, z.B. von der Ausbreitung von Wasserhyazinthen.
Diese Unterrichtsstunde ist wie folgt aufgebaut:
Aufwärmen: Mit ein paar Zins-Aufgaben wird die Formel zum prozentualen Wachstum wiederholt.
Einstieg: Invasive Arten in Deutschland und Kaninchen in Australien, gemeinsames Rechnen der ersten Aufgaben
Erarbeitung: Arbeitsblatt zu prozentualem Wachstum (mit Hinweis zu exponentiellem Wachstum), Lösungen zum selbstständigen Vergleichen sind dabei.
Sicherung: Besprechen von Verständnisfragen, eventuell nochmal gemeinsames Rechnen
Reserve: Überalternde Gesellschaften am Beispiel von Japan
Ich habe auch noch ein sehr schönes Experiment zu dem Thema: Wachstum und Potenzen schmecken
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