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Beschreibung

Kooperations- und Globalisierungsstrategien

Strategische Allianzen – Joint Ventures – Kartelle – Fusionen

Ausgangssituation:

Die Geschäftsführung der ELBAU GmbH hat kürzlich einen der weltgrößten Baumärkte als Kunden gewonnen. Bei einem Treffen mit Lars Berger und Johannes Sander trafen sich Vertreter der international tätigen Baumarktkette Home Depot zu ersten Kooperationsgesprächen. Nach anfänglichen schleppenden Verhandlungen konnten die beiden Geschäftsführer der ELBAU GmbH sogar mit einem lukrativen Angebot in der Tasche ihre Heimreise nach Lingen antreten.

Im Rahmen der Verhandlungen über diesen Großauftrag wurden allerdings noch weitere Punkte für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen besprochen. Motiviert durch dieses lukrative Geschäft überlegen die beiden Geschäftsführer auf ihren Rückfahrt ins Emsland, wie sie die Aktivitäten auf ausländischen Märkten vorantreiben können, und wie die künftige Kooperation mit Home Depot ausgestaltet werden könnte.

Auszug aus dem Artikel:

Globale Vernetzung von Unternehmen

Für die Entstehung kooperierender Organisationsformen gibt es heutzutage vielfältige Gründe. In Zeiten, in denen Länder und Gesellschaften immer mehr zusammen rücken, nimmt auch die Globalisierung der Märkte eine immer größere Bedeutung ein. Die Grenzen fallen und Kommunikations- sowie Transportmöglichkeiten beschleunigen die Internationalisierung. Um in diesem Prozess nicht auf der Strecke zu bleiben, benötigen Unternehmen immer mehr die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen zusammenzuschließen. Dies geschieht durch strategische Allianzen, Joint Ventures, Konsortien und Fusionen.

Arbeitsaufträge für die arbeitsteilige Teamarbeit:

  • Gruppe 1: Erarbeiten Sie die Vorteile und die Nachteile der globalen Vernetzung von Unternehmen und halten Sie diese auf einem Wandplakat fest.
  • Gruppe 2: Entwerfen Sie ein Wandplakat über Strategische Allianzen. Erklären Sie den Begriff und stellen Sie die Vorteile und die Nachteile einer Strategischen Allianz dar.
  • Gruppe 3: Entwerfen Sie ein Wandplakat über Joint Ventures. Erklären Sie den Begriff und stellen Sie die Vorteile und die Nachteile eines Joint Ventures dar.
  • Gruppe 4: Entwerfen Sie ein Wandplakat über Fusionen, Konsortien und Kartelle. Erklären Sie dazu die Begriffe und die Unterschiede.

Hinweise für die arbeitsteilige Teamarbeit:

  • Nutzen Sie Ihr Lehrbuch sowie das Internet als weitere Informationsquellen.
  • Beachten Sie bei der Beschreibung der Wandplakate Ihre Farbwahl, das Schriftbild und die Strukturierung Ihrer Wandplakate (vgl. Methodentraining).
  • Bereiten Sie daraufhin Ihr Wandplakat im Rahmen einer Vernissage vorzustellen (vgl. Methodentraining).

Systematisierungsaufgaben (alle Gruppen):

  • Überlegen Sie, welche Punkte für eine vertiefende Zusammenarbeit die Manager beider Unternehmen in der Ausgangssituation besprochen haben könnten.
  • Welche Form der Kooperation beider Unternehmen könnte nach der Präsentation der Wandplakate für die ELBAU GmbH und Home Depot in Frage kommen?
  • Suchen Sie im Internet nach weiteren Beispielen für kooperierende Unternehmen.

Methodentraining: Gestaltung von Wandplakaten

Definition:

Das Wandplakat dient dazu, die Ergebnisse und/oder Informationen von Schüler*innen (z. B. einer Gruppenarbeit) zu visualisieren und sie den Mitschüler*innen zu präsentieren.

Gestaltung von Wandplakaten:

  • Jedes Wandplakat sollte eine aussagekräftige Übersicht erhalten, die schon auf seine Inhalte hinweist.
  • Am Anfang der Erstellung eines Wandplakats sollte überlegt werden, welcher Umfang an Text, Bildern, Grafiken, Symbolen oder Tabellen etc. auf dem Wandplakat platziert werden soll. Ggf. müssen die Inhalte reduziert werden.
  • Als Nächstes ist zu überlegen, wie diese Informationen auf dem Wandplakat strukturiert werden sollen (von links nach rechts, von oben nach unten, vom Mittelpunkt nach außen).
  • Auch die Frage des Einsatzes von Nummerierungen und Aufzählungszeichen sollte geklärt werden.
  • Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Einsatz von Farben auf einem Wandplakat.
  • Bestimmte Schlüsselbegriffe oder andere Elemente des Wandplakats müssen evtl. kenntlich gemacht werden.

Was ist sonst noch wichtig?

  • Plakate mit einem Bleistift vorstrukturieren, bevor mit der Beschriftung begonnen wird. Bleistiftstriche anschließend radieren.
  • Unbedingt Rechtschreibungs- und Grammatikfehler vermeiden.
  • Präsentation der Wandplakate einüben.

Methodentraining: Durchführung einer Vernissage

Definition:

Die Vernissage ist eine Möglichkeit, Gruppenarbeitsergebnisse (i. d. R. als Wandplakate) wie in einer Art Kunstausstellung zu präsentieren.

Ablauf einer Vernissage:

  1. Zunächst werden die Wandplakate im Klassenraum aufgehängt. Dies kann an den Wänden des Klassenraums erfolgen, oder aber an Pinn- bzw. Stellwänden.
  2. Die Mitglieder der Arbeitsgruppen finden sich in neuen Gruppen zusammen, dass jede neue Gruppe aus einzelnen Mitgliedern aller alten Arbeitsgruppen besteht.
  3. Die neuen Gruppen begeben sich zu den einzelnen Plakaten.
  4. Jede neue Gruppe hat nun ein Gruppenmitglied, das an „seinem“ bzw. „ihrem“ Plakat angekommen ist.
  5. Dieses Gruppenmitglied stellt den anderen Gruppenmitgliedern die Arbeitsergebnisse vor.
  6. Danach geht es im Uhrzeigersinn nach demselben Prinzip weiter.

Was ist sonst noch wichtig?

Bei der stillen Vernissage wird auf die Vorstellung der Wandplakate durch die Gruppenmitglieder verzichtet. Jeder Teilnehmer kann sich die Ergebnisse nach eigenem Ermessen „frei“ anschauen.

Lernsituation 7 - Strategische Allianzen, Joint Venture, Kartelle, Fusionen

2,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    Q2 (12./13. Jhg.), BS: Lehrjahr 3
  • Umfang:
    12 Seiten
  • Materialtyp:
    Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Lehrwerke/Schulbücher
  • Format:
    DOCX

In folgendem Paket enthalten

18 Materialien

Unternehmensführung, Management und Organisationsentwicklung

Ausgehend von einem Modellunternehmen aus der Bauelementebranche werden folgende Materialien bzw. Lernsituationen (LS) angeboten:LS 1: Vorstellung des ModellunternehmensLS 2: Situationsanalyse  des ModellunternehmensLS 3: Change Management Teil 1LS 4: Change Management Teil 2LS 5: ProzessmanagementLS 6: Wertorientierung und WissensmanagementLS 7: Kooperations- und GlobalisierungsstrategienLS 8: ProzesskostenrechnungLS 9: TQM und Lean ManagementLS 10: Personalentwicklung und LeadershipLS 11: Mitarbeitermotivation und FührungLS 12: Mitarbeiterbeteiligung, Mitwirkung und MitbestimmungLS 13: Controllingwerkzeuge (BCG-Matrix, Produktlebenszyklus, SWOT)LS 14: Unternehmenskennzahlen und KennzahlensystemeLS 15: Balanced ScorecardAlle Lernsituationen können nach eigenem Ermessen angepasst werden. Die Lösungen liegen ebenfalls vor.

Klassenstufen: Q2 (12./13. Jhg.), BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3

Wirtschaft
19,99 €53,82 €
Spare 33,83 €

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