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Die Efron’schen Würfel
Anhand eines fiktiven Dialogs erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst die Gewinnwahrscheinlichkeiten beim Spielen mit den klassischen Efron’schen Würfeln. Unter Verwendung von zweistufigen Baumdiagrammen wird erkannt: Es gibt in diesem Satz von Würfeln keinen „besten“: Zu jedem Würfel, den der erste Spieler auswählt, kann der zweite Spieler einen besseren Würfel wählen, besser in dem Sinne, dass seine Gewinnwahrscheinlichkeit deutlich größer ist als 0,5.
In den darauf folgenden Phasen werden Variationen dieser vier Würfel verwendet und die sprachliche Komplexität der Auswahlmodalitäten wird erhöht.
Die Erarbeitung erfolgt – nach der Wiederholung der Produkt- und Pfadregel an Beispielen anhand des gewöhnlichen Spielwürfels – in drei Unterrichtsstunden zum Teil in Einzelarbeit, zum Teil in Partner- oder Gruppenarbeit.
Im Anschluss an die verwendeten Materialen enthält diese Datei Vorbemerkungen zur fachwissenschaftlichen Einordnung und methodisch-didaktische Hinweise sowie einen Vorschlag für den Unterrichtsverlauf. Die Lösungen zu allen Fragen sind angegeben.
Die Anregung zu dieser kleinen Unterrichtseinheit erfolgte anhand eines Artikels von Walter W. Funkenbusch: Sheep Fleecing Dice in der Zeitschrift Journal of Recreational Mathematics, Vol. 15, Number 3, 1982-83, pp 194-198, erschienen bei Baywood Publishing Company, Inc., Farmingdale NY 11735.
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