Elke Günzel...
Lehrerin und Fachobfrau Musik an der Cäcilienschule in Wilhelmshaven
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Textarbeit, Philosophieren, Präsentieren leicht gemacht!
Das Material eignet sich auch für die freie selbständige Textarbeit. Es gibt außerdem Recherche-Hilfen und Vorlagen für Schüler-Präsentationen. Infos zu kostenlosem Film- und Audiomaterial zum Weiterarbeiten im Unterricht ergänzen das Ganze.
Inhalt:
Descartes: "Ich denke also bin ich" , Wirklichkeitsentwürfe gestern und heute. Das Konstrukt im Film "Matrix".
Voltaire: Die Welt von Außerirdischen betrachtet.
Platon: Das Glück in der Antike und heute.
Lieber reich und glücklich als arm und unglücklich?Wenn sich Kallikles mit Sokrates anlegt, dann ist natürlich eindeutig Sokrates der Sieger. Der reiche Kallikles glaubt, dass Schwelgen im Reichtum sei das wahre Glück im Leben. Sokrates beweist ihm, dass man ganz anders zur Glückseligkeit gelang, nämlich durch ein gutes und besonnenes Leben. Was sollen die Schüler und Schülerinnen mit diesen Lebensweisheiten anfangen?Eine ganze Menge, denn auch sie sind dem Konsum unterworfen und sehen oft nicht, dass andere Lebensentwürfe zu wahrem Glück führen. Ausgehend vom sokratischen Diskurs geht der Weg in diesen Arbeitsblättern immer wieder in die Gegenwart der Schülerinnen und Schüler. Sie entwerfen selbst heutige Lebensentwürfe, die einmal dem des Kallikles und einmal dem des Sokrates entsprechen. Mögen sie damit zur Weisheit gelangen!
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.)
Kann man Descartes Cogito bereits in der Sekundarstufe 1 behandeln? - Auf jeden Fall, denn wie viele Kinder haben sich schon einmal überlegt, dass die Wirklichkeit vielleicht gar nicht existiert. Die Arbeitsblätter sollen zum Philosophieren anregen. Zu Anfang gibt es eine leicht verstehbare Biographie zu Leben und Werk und Aufgaben zur Erschließung des Textes.Es folgt der Originaltext von Descartes, der mit zahlreichen Denkanstößen und Gesprächsanlassen versehen ist, die gemeinsam oder in kleinen Gruppen diskutiert werden können Ein Ausschnitt aus Matrix über das "Konstrukt der Wirklichkeit" und dem Trugbild der virtuellen Welt aktualisiert die Problematik.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Wir kennen das aus dem Science Fiction - Genre: Außerirdische kommen auf unsere Welt und verstehen sie nicht. Der Aufklärer Voltaire hatte bereits eine solche Idee mit seinem Sirius-Bewohner "Mikromegas", einem Riesen, der sich mit winzigen kleinen Gelehrten-Menschlein über die närrische Menschenwelt unterhält. Natürlich kommt Voltaire dabei niemals ohne Ironie aus. Die vergnügliche Geschichte soll zum Philosophieren anregen. Arbeitsvorschläge begleiten die Lektüre und am Ende gibt es sogar noch Vorlagen, um eine große Mindmap entstehen zu lassen. Man könnte am Ende die Schüler selbst eine ähnliche philosophische Fantasiereise erzählen lassen. Was würde ein Außerirdischer heute fragen? Wie würden wir antworten?
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.)
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