Die Arbeit mit visuellen Quellen spielt in der Schule eine entscheidende Rolle, vor allem in Fächern wie Geschichte. Diese Kategorie zielt darauf ab, die Fähigkeiten der Schüler*innen im Umgang mit visuellen Quellen zu fördern. Beim Umgang mit Bildern, Diagrammen oder Comics werden verschiedene Schlüsselkompetenzen trainiert: Interpretationskompetenz, Kontextualisierung und Abstraktionsvermögen. Zum Beispiel können Schüler*innen anhand eines alten Gemäldes viel über die damalige Zeit, die Menschen und die Kultur lernen - wenn sie erst einmal gelernt haben, genau hinzusehen und Details zu analysieren. Der Verweis auf verwandte Kategorien wie 'Schriftliche Quellen' und 'Sachquellen' zeigt, dass visuelle Quellen nicht die einzigen Arten von Quellen sind, mit denen Schüler*innen in der Schule arbeiten. Beispielsweise werden in den Bereichen 'Schriftliche Quellen' Dokumente oder Texte analysiert, während bei 'Sachquellen' Artefakte wie Werkzeuge oder Kleidungsstücke unter die Lupe genommen werden. All diese Fähigkeiten sind Teil eines größeren Kompetenzbereichs: der Quellenarbeit in der Geschichte. Über die reine Quellenanalyse hinaus tragen sie dazu bei, das Verständnis der Schüler*innen für die Vergangenheit und ihre Fähigkeit, historische Ereignisse zu interpretieren, zu vertiefen. Sie lernen, kritisch mit Informationen umzugehen und Zusammenhänge zu erkennen. So werden sie befähigt, historische Ereignisse und Zusammenhänge besser zu verstehen und in ihren Kontext einzuordnen. Kurz gesagt: Die Arbeit mit visuellen Quellen in der Schule ist eine wichtige Methode, um Schüler*innen für das Lernen zu begeistern und tiefergehende Kompetenzen zu entwickeln.