Methodenwissen beinhaltet das Wissen, wie man lernt und wie man dieses Lernen strategisch steuert. Es ist das Werkzeug, das Lehrer*innen und Schüler*innen nutzen, um Wissen aufzubauen, Kompetenzen zu entwickeln und Unterrichtsstoff zu vertiefen. In der Kategorie Geschichte kommt das Methodenwissen zum Beispiel beim Umgang mit unterschiedlichen Quellen und bei der Recherche zum Tragen. Schüler*innen lernen, wie sie Geschichtsquellen sicher interpretieren und einschätzen können. Sie erfahren, wie man sorgfältig recherchiert und daraus ein fundiertes Geschichtsbild aufbaut. Aber auch in anderen historischen Themengebieten wie Epochen oder Weltgeschichte ist Methodenwissen unverzichtbar. Ziel ist es, Schüler*innen in die Lage zu versetzen, Zusammenhänge zu erkennen, Schlüsselereignisse in einen größeren Kontext zu stellen und verschiedene Perspektiven einzunehmen. Im Gleichklang mit Vertretungsstunden wird Methodenwissen oft angewendet, um neue Unterrichtsstrategien und -materialien zu erproben. Ein solider Methodenmix kann die Lernfreude und Motivation beträchtlich steigern, Lernprozesse unterstützen und das Erreichen von Lernzielen erleichtern. Das Methodenwissen liefert hierbei den Rahmen für erfolgreiche und nachhaltige Lernprozesse.