Leseverstehen ist eine Schlüsselkompetenz, die Schüler*innen in jedem Fach, insbesondere bei Spanisch, stärken können. Es geht um viel mehr als nur das einfache „Ablesen“ von Wörtern. Durch das Leseverstehen schlüsselt man die Bedeutungen hinter Wörtern und Sätzen auf, lernt argumentative Strukturen zu verstehen und entwickelt Empathie und kritisches Denken. Leseverstehen ist eine Überfahrtsbrücke zur Grammatik und zum Wortschatz, wo Schüler*innen lernen, wie die sprachlichen Komponenten zusammenwirken. Durch das Arbeiten mit Sachtexten gewinnt man Einsichten in die Kultur und Geschichte Spaniens, stärkt die interkulturelle Kompetenz und erlangt gleichzeitig ein besseres Verständnis des Textverständnisses. Die Auseinandersetzung mit Epochen und Gattungen ermöglicht tiefe Einblicke in die Vielfalt und den Reichtum der spanischen Sprache und Literatur. Die Analyse von Autoren und ihren Werken hilft beim Aufbau von Fähigkeiten für das Hör-/Hörsehverstehen und fördert außerdem den kreativen Schreibprozess. So können die Schüler*innen beispielsweise lernen, wie Schriftsteller*innen ihre Geschichten strukturieren und ihre Ideen formulieren. Durch all diese Kompetenzen wird das Leseverstehen nicht nur zu einem nützlichen Werkzeug für den Spanischunterricht, sondern es hilft den Schüler*innen auch in anderen Aspekten ihres schulischen und alltäglichen Lebens, wie etwa beim Sprechen und Schreiben oder bei der Reflexion.