Bei Vertretungsstunden geht es nicht nur darum, die Zeit zu überbrücken, sondern sie bieten die hervorragende Chance, den Unterricht auf eine andere Art und Weise zu erleben und dabei unterschiedliche Kompetenzen zu fördern. Sie bieten eine spontane Bühne, um zu experimentieren, zu improvisieren und gleichzeitig Lerninhalte zu festigen. Im Spanischunterricht, zum Beispiel, könnten die Schüler*innen an ihrer Sprachkompetenz arbeiten: vielleicht könnten sie, bei einer Vertretungsstunde, spontan einen Dialog üben, wodurch sie sowohl ihre Sprech- als auch ihre Schreibkompetenzen verbessern konnten. Ein Aushelfen bei einer grammatischen Übung könnte zum Konzentrationsvermögen beitragen und gleichzeitig auf die Verbesserung des Wortschatzes abzielen Das Vorbereiten einer Präsentation betreffend kulturelle Aspekte Spaniens würde, dabei, die interkulturelle Kompetenz sowie das Hör-/Hörsehverstehen erweitern und das Leseverstehen stärken; zeitgleich könnten die Schüler*innen ihre Sprachmittelung verbessern. Neben diesen kognitiven Kompetenzen fördern Vertretungsstunden auch soziale Kompetenzen. Schüler*innen lernen, sich eigenständig zu organisieren, führen Gruppenarbeiten durch und stärken dadurch ihre Teamfähigkeit. Also, obwohl das GER Kompetenzniveau eine Herausforderung darstellen mag, ermöglicht eine Vertretungsstunde vielfältige, spontane und lebendige Methoden, um das Lernen zu bereichern und gleichzeitig Spaß zu haben.