Portraitzeichnen – Methodisches Sequenz-Modell


In diesem Blogpost möchte ich einen Teil meiner Reihe zum figürlichen Zeichnen für einen 6. Jahrgang anhand des Sequenz-Modells analysieren, Vermittlungslücken aufdecken und für die Zukunft modifizieren.…

Ich habe mich kurz nach dem Referendariat dazu entschieden, das figürliche Zeichnen sehr intensiv in der Erprobungsstufe zu vermitteln, um dem in der Pubertät typischerweise aufkommenden Naturalismusanspruch zuvorzukommen und einen „Zeichenstopp“ zu verhindern. Dieses Ansinnen hat sich über Jahre und verschiedene Schulstandorte hinweg bewährt. Allerdings führte ich den Erfolg hauptsächlich darauf zurück, dass die SuS handwerklich dazu befähigt worden waren, ihren eigenen Darstellungsansprüchen einigermaßen gerecht werden zu können. Jetzt hinterfrage ich diese Annahme gerade. denn sie basiert selbst auf dem Verständnis …, das Zeichnen …

denke ich, dass es vielleicht eher in der Sequenzkonzeption begründet lag. Sie hörte nicht bei der Vermittlung des Zeichnens als einfache Prozedur auf, sondern baute schrittweise ein komplexeres Verständnis bis hin zur konzeptionellen Überlegungen auf. Dort wird der Naturalismus als Modus relativiert. Formgenauirkeit -> Multiprozedur …

Tags: Referendariat, Kunstdidaktik

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