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Beschreibung

Die Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule

Die Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule ist eine von vielen wichtigen Aufgaben von Grundschullehrkräften. Zu den Aufgaben, die als Kooperationskraft auf Sie zukommen, gehört die schulische Begleitung der Vorschüler in ihrem letzten Kindergartenjahr. Vielleicht sind Sie gerade erst frisch zu diesem Amt gekommen oder aber Sie möchten sich nach jahrelangen Erfahrungen weiter informieren. Für Neulinge und Erfahrene gleichermaßen bietet dieses Material Informationen und Anregungen.

In vielen Kindergärten beginnt das letzte Kindergartenjahr mit einer Umbenennung. Manche Kinder heißen dann nicht mehr "die Mittleren", sondern "die Großen" oder aus "Hasen" werden nach den großen Ferien "Tiger". Und auf einmal tauchen Sie im Kindergarten auf. Sie werden gesiezt und Sie spielen mit den Kindern auf eine andere Art und Weise als die Erzieherinnen und Erzieher. Sie verkörpern also sozusagen den Eintritt ins Schulalter. Damit Kinder mit bisher wenig Bildungszugang in der Schule mitkommen, ist es wichtig, sie so früh wie möglich gezielt zu fördern.

Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher soll durch das Dazukommen der Kooperationslehrkräfte nicht abgewertet, sondern ergänzt werden. Gerade wenn Sie wenig Kooperationszeit zur Verfügung haben, bleiben die Erzieherinnen und Erzieher neben den Eltern die Experten für die Kinder. Erzieherinnen und Erzieher bereiten die Kinder ebenfalls auf die Schule vor. Sie kennen die Kinder, ihre Stärken und Schwächen, ihre Interessen und Neigungen. Manche Kinder verbringen jeden Tag viel Zeit im Kindergarten. Die Sicht der Erzieherin oder des Erziehers auf das Kind ist also sehr wertvoll.

Für die Schule ist die Kooperation in mehrerlei Hinsicht gewinnbringend. Die zukünftigen Erstklasslehrerinnen und -lehrer lernen ihre Schüler vorab kennen. Etwaige Förderbedürftigkeit kann schon früh festgestellt und begleitet werden. Die Schulleitung bekommt durch eine gewissenhaft ausgeführte Kooperation eine große Unterstützung am Tag der Schulanmeldung. Anhand der Checkliste kann sich die Schulleitung dann ein grobes Bild des Vorschülers machen.
Auch die Eltern werden durch die Kooperation mit dem Thema Schule konfrontiert, sobald die Kinder schulpflichtig werden. Dies gilt auch für Kinder, die in keinen Kindergarten gehen. Die Eltern lernen in der Kooperation die für die Schule notwendigen Fähigkeiten kennen,
z. B. selbstständig sein, Gesprächsregeln einhalten, zählen bis 5, eigene Bedürfnisse formu-

Das vorliegende Material beinhaltet Übungen für die Kooperationsstunden enthalten. Sie sind den Bereichen Kennenlernen, Grobmotorik, Feinmotorik, Sinne, Gefühle, Denken und
Miteinander zugeordnet. Es wird in diesem Zusammenhang von "Bildungsbereichen" gesprochen, dieser Begriff unterscheidet sich jedoch von Bundesland zu Bundesland. Auch die Bezeichnungen "Entwicklungsfelder" oder "Erziehungsbereiche" werden dafür verwendet. Zu jedem der sechs Bereiche finden Sie in diesem Material einen ausführlichen Stundenentwurf mit den zugehörigen Kopiervorlagen und weitere Übungen zu jedem Bildungsbereich. Eine Urkunde dient als Belohnung für die bestandenen Unterrichtsstunden und kann in der letzten Stunde der Kooperation überreicht werden.

Einsatz des Materials
Die  sieben  Stundenbeispiele  können  Sie  direkt  umsetzen.  Sie  erhalten  dort eine Übersicht zu den Lernzielen der Übungen und dem erforderlichen Material für diese Stunde. Im Anschluss finden Sie die dafür benötigten Kopiervorlagen. Daneben sind zusätzliche Übungen zu den einzelnen Bildungsbereichen enthalten, die Sie je nach Bedarf, Kapazität und persönlichen Vorlieben einsetzen können. Schließlich ist jede Vorschulgruppe anders. Auch die Rahmenbedingungen der Kooperation sind von Schule zu Schule und von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Nicht zuletzt ist auch Ihre Belastbarkeit individuell. All dies sollten Sie bei der Planung und Durchführung berücksichtigen. Die Stundenbeispiele können Sie in einer Kooperationsstunde von 45 Minuten Dauer durchführen. Wenn Sie weniger Zeit zur Verfügung oder mehr als acht Kinder in einer Gruppe haben, ist es sinnvoll, die Anzahl der Übungen zu reduzieren. In manchen Fällen können die Stunden für Kleingruppen mit maximal drei Kindern besser durchzuführen sein. Halten Sie immer noch einen Stundenentwurf bereit, falls die geplante Stunde so nicht durchführbar ist. Wie viele Übungsstunden Sie machen, ist Ihnen und den Vorgaben Ihrer Schule überlassen. Sie müssen den Beobachtungsbogen für jedes Kind guten Gewissens ausfüllen können. Denn schließlich entscheiden Sie mit, ob ein Kind die nötige Schulreife besitzt oder noch nicht.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Einsatz dieses Materials!        

Vom Kindergarten zur Schule: Kooperationsstunden

12,99 €
Produktdetails
  • Umfang:
    45 Seiten
  • Materialtyp:
    Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter
  • Format:
    PDF, PNG

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