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Verhaltensampel für den Unterricht in jüngeren Klassen
Für meine Klassen funktioniert das System sehr gut, da jeder Schüler und jede Schülerin weiß, wo er / sie gerade steht. So finden alle Schüler*innen gleichzeitig Beachtung und der Fokus wird nicht auf diejenigen gelegt, die oft stören.
Da unsere Tafeln nicht magnetisch sind, habe ich die Karten ausgedruckt, auf Pappe geklebt und eingeschlagen. Die Namen der Schüler*innen habe ich auf Wäscheklammern geschrieben. Damit sie ihre Wäscheklammern erkennen können, durften die Schüler*innen ihre Wäscheklammern mit hellen Filzstiften anmalen.
Es ist sinnvoll, Kriterien für die Stufen vorzugeben. In einer meiner Klassen habe ich beispielsweise individuelle Ziele mit den Schüler*innen vereinbart (z.B. ich möchte mir im Unterricht mehr zutrauen oder ich möchte mich im Unterricht leise verhalten) und dementsprechend setze ich nach oben oder unten.
Als Belohnung erhalten die Schüler*innen, die am Ende der Stunde oben sind, einen Sternchensticker. Bei 5 Stickern dürfen sie sich für 5 Minuten ein Spiel für die Klasse aussuchen. Wenn ein Schüler oder eine Schülerin unten landet, erhält er oder sie eine Extraaufgabe, die bis zur nächsten Stunde erledigt werden muss. Diese habe ich immer in einem schwarzen Ordner parat.
Alle Kinder starten bei mir zu Beginn einer neuen Stunde bei "Ich bin bereit zu lernen", da jede Stunde eine neue Chance ist.
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