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Ein Schreibanlass, der sich auch in schulfreien Zeiten anbietet, ist der Tagebucheintrag. Er fördert neben dem Wortschatz auch die Schreibkompetenz.
Als Methode ist das Tagebuchschreiben eine Form des schriftlichen Nachdenkens. Dabei kann es Beobachtungen, Ideen und Erfahrungen festhalten.
Auf der objektiven Ebene kann das Tagebuch Lernprozesse dokumentieren und veranschaulichen. Auf der subjektiven Ebene hingegen kann es Distanz zu Gefühlen wie Ängsten oder Sorgen schaffen.
Die festgehaltenen Erinnerungsspuren im Tagebuch bieten die Chance zur Reflexion und zu allfälligen Schlussfolgerungen. Der Tagebucheintrag kann deshalb später auch kommunikativ genutzt werden, indem er vorgelesen, besprochen bzw. wertgeschätzt wird. Hierfür wird ein sorgfältiges Führen der Tagebucheinträge erwartet.
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