Mitarbeiter im Bereich Geldpolitik (Deutsche Bundesbank) - Mein Fokus: Geldanlage, Börse & Finanzmathematik Praxisnah & direkt im Unterricht einsetzbar
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21 Seiten






Wie entstehen Spekulationsblasen? Warum geraten Banken und Staaten in Schwierigkeiten? Und welche Folgen haben Finanzkrisen für Unternehmen und private Haushalte?
Dieses Materialpaket verbindet vier eigenständig einsetzbare Unterrichtseinheiten. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Hintergründe, Ursachen, Verlauf und Auswirkungen bedeutender Krisen. Dabei erkennen sie gemeinsame Mechanismen und lernen, die Unterschiede zwischen den Ereignissen zu erklären.
Diese vier Materialien sind enthalten:
Tulpenblase 1636/1637: Seltene Tulpen, Lieferverträge, Spekulation und Preisverfall. Mit historischer Quellenkritik und einer Erörterung der Frage, ob die Tulpenmanie als „erste Finanzkrise“ gelten kann.
Dotcom-Krise 2000–2002: Internet-Euphorie, überhöhte Erwartungen, Neuer Markt und Börsenabsturz. Mit Aufgaben zu Kursverlusten, Erholung und Interessenkonflikten.
Finanzkrise 2007/2008: Riskante Immobilienkredite, Verbriefungen, Bankverluste und weltweite Folgen. Mit Modellrechnungen zum Eigenkapital und einer Fallstudie zur Bankenrettung.
Eurokrise ab 2010: Staatsschulden, unterschiedliche Länderprobleme und die Verflechtung von Banken und Staaten. Mit Aufgaben zu Zinsen, Schuldenquoten und europäischen Hilfsmaßnahmen.
Das bietet das Paket:
Verständliche Infotexte, Schaubilder und zeitliche Übersichten
Insgesamt zwölf Aufgabenseiten mit Erklär-, Rechen- und Urteilsaufgaben
Fallbeispiele und Aufgaben zur begründeten Diskussion
Ausführliche Lösungen und Unterrichtshinweise
Begriffs- und Quellenverzeichnisse
Umfang: 42 Seiten insgesamt, einschließlich Aufgaben, Lösungen und Quellen
Zielgruppe: ab Klasse 10 und Sekundarstufe II
Fächer: Wirtschaft, Politik-Wirtschaft, Sozialwissenschaften; zur Tulpenblase auch Geschichte
Voraussetzungen: einfache Prozentrechnung; Fachbegriffe werden erklärt
Zeitbedarf: je Einheit etwa drei Unterrichtsstunden, je nach Auswahl und Bearbeitungstiefe
Die Materialien eignen sich für einzelne Unterrichtsstunden, eine zusammenhängende Reihe oder den Vergleich historischer Krisen. Sie fördern wirtschaftliches Verständnis, kritischen Umgang mit Informationen und begründete Urteilsbildung.
Hinweis: Das Paket enthält die vier entsprechenden Einzelmaterialien.
Wie konnten Tulpenzwiebeln zu begehrten Spekulationsobjekten werden? Und war die Tulpenmanie tatsächlich die erste Finanzkrise? Dieses Material verbindet wirtschaftliche Grundlagen mit historischer Quellenkritik.Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Bedeutung seltener Tulpen, den Handel mit Lieferverträgen und die Erwartungen der Beteiligten. Sie erklären den Preisverfall von 1637 und prüfen verbreitete Erzählungen über seine Folgen. Dabei unterscheiden sie belegte Vorgänge, wirtschaftliche Erklärungsmodelle und spätere Ausschmückungen.Das Material enthält:Infotexte zu Entstehung, Handel und Folgen der TulpenmanieEine zeitliche Übersicht und ein erklärendes SchaubildRechenaufgaben zu Preisänderungen und VertragsverpflichtungenAufgaben zur Aussagekraft historischer QuellenEine Erörterung zur Frage nach der „ersten Finanzkrise“Ausführliche Lösungen, Unterrichtshinweise und ein BegriffsverzeichnisUmfang: 10 SeitenGeeignet für: ab Klasse 10 und Sekundarstufe IIFächer: Wirtschaft, Geschichte und Politik-WirtschaftVoraussetzungen: einfache ProzentrechnungDas Material ordnet die Tulpenmanie als eines der frühesten bekannten Beispiele eines spekulativen Preisbooms ein.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Das Internet veränderte die Welt – warum verloren trotzdem so viele Technologieaktien massiv an Wert? Dieses Unterrichtsmaterial behandelt den Aufstieg und das Platzen der Dotcom-Blase sowie die Börsenkrise von 2000 bis 2002.Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen einer zukunftsträchtigen Technologie, einem tragfähigen Geschäftsmodell und einem angemessenen Aktienpreis. Sie lernen den Neuen Markt kennen, untersuchen überhöhte Erwartungen und erklären die Folgen für Anleger, Unternehmen und Beschäftigte.Das Material enthält:Infotexte zu Hintergründen, Ursachen und AuswirkungenEine zeitliche Übersicht und ein erklärendes SchaubildAufgaben zu Börsengängen, Finanzierung und HerdenverhaltenRechenaufgaben zu Kursverlusten und anschließender ErholungEine Fallstudie zu Aktienempfehlungen und InteressenkonfliktenAusführliche Lösungen, Unterrichtshinweise und ein BegriffsverzeichnisUmfang: 10 SeitenGeeignet für: ab Klasse 10 und Sekundarstufe IIFächer: Wirtschaft, Politik-Wirtschaft und SozialwissenschaftenVoraussetzungen: einfache Prozentrechnung
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Wie konnten Probleme am amerikanischen Immobilienmarkt eine weltweite Krise auslösen? Dieses Unterrichtsmaterial erklärt die Finanzkrise 2007/2008 verständlich und zeigt, wie eng Banken, Unternehmen und private Haushalte miteinander verbunden sind.Die Schülerinnen und Schüler untersuchen riskante Immobilienkredite, Verbriefungen und Ratings. Sie ordnen die Insolvenz von Lehman Brothers ein und erklären die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen. Außerdem beurteilen sie staatliche Bankenhilfen aus unterschiedlichen Perspektiven.Das Material enthält:Verständliche Infotexte zu Hintergründen, Ursachen und VerlaufSchaubilder und eine zeitliche ÜbersichtAufgaben zu wirtschaftlichen ZusammenhängenEine Modellrechnung zu Bankverlusten und EigenkapitalEine Fallstudie zur BankenrettungAusführliche Lösungen, Unterrichtshinweise und ein BegriffsverzeichnisUmfang: 11 SeitenGeeignet für: ab Klasse 10 und Sekundarstufe IIFächer: Wirtschaft, Politik-Wirtschaft und SozialwissenschaftenVoraussetzungen: Grundbegriffe zu Banken und Krediten sowie einfache ProzentrechnungDas Material ist eigenständig einsetzbar und lässt sich mit Unterrichtseinheiten zu Geld, Banken und Finanzkrisen verbinden.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Warum gerieten mehrere Euroländer in finanzielle Schwierigkeiten? Welche Rolle spielten Banken, Staatsschulden und die Europäische Zentralbank? Dieses Material erklärt die Eurokrise ab 2010 und macht ihre wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge nachvollziehbar.Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die unterschiedlichen Ausgangslagen Griechenlands, Irlands und Spaniens. Sie untersuchen, wie sich Banken- und Staatsprobleme gegenseitig verstärken können, und beschäftigen sich mit Hilfskrediten, Reformen und sozialen Folgen.Das Material enthält:Infotexte zu Ursachen, Verlauf und AuswirkungenEine Zeitleiste und erklärende SchaubilderErläuterungen zu EZB, EFSF und ESMRechenaufgaben zu Zinsbelastung und SchuldenquoteEine Fallstudie mit unterschiedlichen Interessen und ZielkonfliktenAusführliche Lösungen, Unterrichtshinweise und ein BegriffsverzeichnisUmfang: 11 SeitenGeeignet für: ab Klasse 10 und Sekundarstufe IIFächer: Wirtschaft, Politik-Wirtschaft und SozialwissenschaftenVoraussetzungen: einfache Prozentrechnung; Fachbegriffe werden erklärtDas Material fördert eine begründete Urteilsbildung und ist unabhängig vom Arbeitsblatt zur Finanzkrise 2008 bearbeitbar.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
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