eduki Qualität
91 Seiten
11 Seiten
eduki Qualität
66 Seiten






Die Klasse verhandelt im Frühjahr 1930 als Delegationen von vier demokratischen Parteien (SPD, Zentrum und BVP, DDP, DVP) über eine tragfähige Regierung: Wie wird die Arbeitslosenversicherung in der Weltwirtschaftskrise bezahlt, wie schließt das Reich die Haushaltslücke, und was gilt, wenn die Koalition nicht einig ist (Koalitionsausschuss, Notverordnung nach Artikel 48, Neuwahl)? Jede Delegation hat eine eigene Mappe mit Wählergruppen, Zielen, Druck in der eigenen Partei und einer Haltung zu 13 Bausteinen (Ja, Bedingt, Nein). Ergebnis ist eine Koalitionsvereinbarung mit Mehrheit (ab 246 von 491 Sitzen) oder ein begründetes Scheitern. Danach folgt die Auswertung: Was geschah 1930 wirklich (Zerbrechen der letzten Mehrheitsregierung, Brüning, Notverordnungen, Reichstagswahl September 1930)? Warum scheiterte die Koalition? Welche Alternativen gab es (Kompromiss, Koalition ohne DVP, andere Verfassung, Volksfront wie in Frankreich, zurückhaltender Präsident)? Es gibt keine Punkte, keine Sieger und keine Rangliste. NSDAP, KPD und andere antidemokratische Kräfte werden nicht als Schülerrollen gespielt; sie kommen nur als Druck von außen in einer Sachinformation vor, und es werden keine Reden oder Parolen in deren Stil geschrieben. Die Positionen der Parteien sind eigene Zusammenfassungen, keine erfundenen Zitate echter Personen.
Für Geschichte in Klasse 9 an Realschule, Werkrealschule/Hauptschule und Gemeinschaftsschule, passend zum Gemeinsamen Bildungsplan Baden-Württemberg (2016), Standard 3.2.7 (Teilkompetenzen 1 bis 3). Geeignet nach den Kapiteln zur Verfassung, zu den Parteien und zur Weltwirtschaftskrise in Lernheft 1, als Vertiefung, Wiederholung vor der Klassenarbeit oder als Projekt zum Thema Demokratie und Kompromiss. Für Gruppen- und Plenumsarbeit mit etwa 16 bis 32 Schülern. Zeitbedarf als Schätzung: Doppelstunde (90 Minuten) für Spiel und Auswertung in Kurzform; Kurzform 45 Minuten nur mit Verhandlungspunkt A und vorbereiteten Gruppen; Spiel und Auswertung vollständig in 2 × 45 Minuten. Vorbereitung etwa 25 bis 35 Minuten (Drucken, Mappen sortieren, Lagemeldungen schneiden, Bereiche stellen). Das Material wurde nicht in einer Klasse erprobt. Die Inhalte stammen aus dem Lernheft 1 „Die Weimarer Republik“; die Spielmappe funktioniert auch ohne das Lernheft, weil alle nötigen Informationen auf den Seiten 4 bis 19 stehen.
Zwei PDF-Dateien im Format DIN A4: Spielmappe (26 Seiten) und Lehrerheft mit Lösungen (19 Seiten). Druckfertig, in Farbe und in Graustufen einsetzbar. Schreibflächen sind leer.
Das Lernheft 1 „Die Weimarer Republik“ (Klasse 9) mit Lehrerheft, Lösungen und Foliensatz sowie weitere Zusatzformate der Reihe gibt es im Shop MaterialFundus.
Geschichtsträchtig ist eine Reihe für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I mit Bezug zum Gemeinsamen Bildungsplan Baden-Württemberg (2016). Für die Klassen 6 bis 10 gibt es Lernhefte mit Lehrerheft und passendem Foliensatz. Einheitliches Design, klare Struktur, fachlich geprüft.
Alle sechs Fotos sind historische Aufnahmen aus dem Bundesarchiv (über Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0 de); das Titelbild ist eine eigene Grafik ohne Foto. Alle Fotos werden einzeln mit Urheber, Datum, Lizenz und Link nachgewiesen. Es werden keine Fotos von Toten oder Gewaltopfern gezeigt, und es wurden keine Bilder mit KI erzeugt; nur das MaterialFundus-Logo im Titelbild wurde mit gpt-image-1 (OpenAI) erzeugt. Die Delegationen sind Typen, keine echten Personen; ihre Haltungen sind eigene Zusammenfassungen typischer Positionen und keine Zitate. Die Texte sind selbst erstellt und mit KI-Unterstützung (Claude) entwickelt und fachlich geprüft; Ergänzungen aus allgemeinem Geschichtswissen sind im Lehrerheft aufgeführt. Quellen- und Nutzungsangaben stehen auf den letzten beiden Seiten jeder Datei.
9 Spielformate und kreative Einheiten für Geschichte in Klasse 9 in einem Paket: sofort einsetzbar, mit Lehrerheft und Lösungen, aufeinander abgestimmt und im Paket günstiger als einzeln. Insgesamt 469 Seiten.Das bekommst duPlanspiel Weimar (45 Seiten): Die Klasse verhandelt im Frühjahr 1930 als Delegationen von vier demokratischen Parteien (SPD, Zentrum und BVP, DDP, DVP) über eine tragfähige Regierung: Wie wird die Arbeitslosenversicherung in der Weltwirtschaftskrise bezahlt, wie schließt das Reich die Haushaltslücke, und was gilt, wenn die Koalition nicht einig ist (Koalitionsausschuss, Notverordnung nach Artikel 48, Neuwahl)? Jede Delegation hat eine eigene Mappe mit Wählergruppen, Zielen, Druck in der eigenen Partei und einer Haltung zu 13 Bausteinen (Ja, Bedingt, Nein). Ergebnis ist eine Koalitionsvereinbarung mit Mehrheit (ab 246 von 491 Sitzen) oder ein begründetes Scheitern. Danach folgt die Auswertung: Was geschah 1930 wirklich (Zerbrechen der letzten Mehrheitsregierung, Brüning, Notverordnungen, Reichstagswahl September 1930)? Warum scheiterte die Koalition? Welche Alternativen gab es (Kompromiss, Koalition ohne DVP, andere Verfassung, Volksfront wie in Frankreich, zurückhaltender Präsident)? Es gibt keine Punkte, keine Sieger und keine Rangliste. NSDAP, KPD und andere antidemokratische Kräfte werden nicht als Schülerrollen gespielt; sie kommen nur als Druck von außen in einer Sachinformation vor, und es werden keine Reden oder Parolen in deren Stil geschrieben. Die Positionen der Parteien sind eigene Zusammenfassungen, keine erfundenen Zitate echter Personen.Lebenslaufspiel Weimar (38 Seiten): Jeder Schüler führt eine erfundene Alltagsfigur durch die Jahre 1918 bis 1932: Facharbeiter, Hausangestellte, Kriegsheimkehrer, Bäuerin, Reichsbahnbeamter, Angestellte, Lehrer vor dem Ruhestand, Fabrikbesitzer. Acht Ereignisse (Revolution, erste Wahl, Schandfrieden und Putsch, Inflation 1923, neue Zeiten, Sozialpolitik, Schwarzer Donnerstag, Winter 1932) mit Folgen und Wahlmöglichkeiten je Figur. Vier Werte halten den Lebensweg fest: Auskommen, Sicherheit, Teilhabe und Vertrauen in die Republik. Ziele sind persönlich (kein politisches Ziel, keine Gewinner). Das Spiel endet im Winter 1932; die Auswertung fragt: Was bedeutete die Krise für die Zustimmung zur Demokratie, und warum hielten viele nicht an ihr fest? Mit Lebensbuch, Vergleichsbogen, Wahltabelle zur Einordnung und Hefteintrag.NS-Ausstellung (49 Seiten): Die Klasse besucht eine Ausstellung zum Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg 1933 bis 1945: acht Bereiche, 32 Objektschilder zu echten Dokumenten, Fotos, Gegenständen und Orten (Verordnung zum Schutz von Volk und Staat, Ermächtigungsgesetz, Rede von Otto Wels, Nürnberger Gesetze, Fernschreiben zur Pogromnacht, Volksempfänger, Georg Elser, Weiße Rose, Wannsee-Protokoll, Zeugnis von Ruth Klüger, Stolpersteine, Gedenkstätte Grafeneck u. a.). Die Schüler wählen je Bereich ein Exponat und untersuchen es mit drei Fragen: Was sehe ich? Wer, wozu, für wen? Was erfahre ich nicht? Bei Propaganda fragen sie zusätzlich nach Mittel, Zielgruppe und Verschwiegenem. Zum Schluss kuratieren sie selbst: ein eigenes Objektschild mit Einordnung und Verantwortung, ein „unverzichtbares Exponat“, stilles Schreibgespräch und Hefteintrag. Reine Analysearbeit: kein Spiel, keine Punkte, kein Wettbewerb, keine Rollen, keine Texte im Stil der Zeit, keine Täterperspektive zum Nachspielen.NS-Widerstand Dossier-Lerntheke (38 Seiten): Die Klasse untersucht an sechs Bereichen sechs Dossiers zu Formen von Widerstand und Verweigerung im Nationalsozialismus: Georg Elser (Attentat im Bürgerbräukeller), Weiße Rose (Flugblätter), der 20. Juli 1944 (Umsturzversuch der Offiziere), Pfarrer Julius von Jan und Bischof von Galen (öffentlicher Protest), Edelweißpiraten, Swing-Jugend und Helmuth Hübener (Verweigerung und Flugblätter) sowie die Zeugen Jehovas (Verweigerung aus Glauben). Jedes Dossier enthält Steckbrief, kurzen Text, belegte Quellen und echte Fotos oder Dokumente von Wikimedia Commons (zum Beispiel das vierte Flugblatt der Weißen Rose, die Bekanntmachung zur Hinrichtung von Helmuth Hübener, die Gedenktafel für Pfarrer von Jan). Die Schüler bearbeiten je Dossier vier Aufgaben mit Operatoren (beschreibe, erkläre, untersuche, vergleiche, berechne, beurteile) in ganzen Sätzen. Zum Schluss vergleichen sie alle Dossiers anhand der „Treppe des Widerstands“ und schreiben ein Urteil zur Frage: „Wer konnte wie widerstehen – und was kostete es?“ Reine Analysearbeit: kein Spiel, keine Punkte, kein Wettbewerb, keine Rollen, keine Texte im Stil der Zeit, keine Täterperspektive zum Nachspielen.Quiz-Show Geteiltes Deutschland (119 Seiten): Die Klasse spielt in Teams eine Quizshow zu „Geteiltes Deutschland“ (1945–1990): sechs Kategorien mit je fünf Feldern (100 bis 500 Punkte), drei Sonderfelder (Blitzrunde, Risikofeld, Weitergabe) und ein Finale mit Einsatz. Die 30 Felder mischen Wissens-, Zuordnungs-, Reihenfolge- und Quellenfragen (Foto oder Zitat) mit Wahr/Falsch-Aussagen, die verbessert werden müssen, und Fragen, in denen etwas erklärt werden soll. Ein Feld ist eine Gesprächsfrage ohne Punkte (Todesopfer an der Grenze); bei Themen wie Stasi und Mauer gilt: sachliche Fragen, kein Wettbewerb auf Kosten Betroffener, jeder darf passen. Ideal zur Wiederholung vor dem Test, als Abschluss der Einheit oder zur Vertretung.Museum Ost/West (46 Seiten): Die Klasse besucht eine Ausstellung zum Alltag in Ost und West zwischen 1945 und 1990: acht Bereiche, 32 Exponate als Objektschilder (Lebensmittelkarte, Rosinenbomber, Moped für den millionsten Gastarbeiter, Brötchen für 5 Pfennig, Trabant, Querschnitt der Grenzanlage, Schlagbaum u. a.). Die Schüler wählen je Bereich ein Exponat und untersuchen es mit drei Fragen: Was steht auf dem Schild? Wer, wozu, für wen? Was erfahre ich nicht? Zum Schluss kuratieren sie selbst: ein eigenes Objektschild, ein „unverzichtbares Exponat“ und ein Hefteintrag. Kein Wettbewerb, keine Punkte, kein Ranking – ideal zur Wiederholung, als Vorbereitung oder Ersatz für den Ausstellungsbau, zur Vertretung.Zeitzeugenheft Flucht (38 Seiten): Die Schüler arbeiten mit acht Quellen zu Flucht, Vertreibung und Ankunft im Westen und im Osten (1944 bis 1950): sechs gekennzeichnete, erfundene Beispielberichte (zum Beispiel Treck über das Haff in Ostpreußen, Überfahrt von Pommern über die Ostsee, Heimatverlust im Sudetenland, ein Saal mit Stroh, ein Brief einer Hausbesitzerin, Neuanfang einer Schlesierin in Mecklenburg) und drei in eigenen Worten zusammengefasste amtliche Texte (Ausweisungsbescheid, Hausordnung, Verordnung zur Bodenreform). Dazu Zeitleiste, Zahlen, Überblick über die Herkunftsgebiete (Ostpreußen, Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien, Sudetenland/Tschechoslowakei, Südosteuropa, soweit im Lernheft belegt), eine Karte und neun Zeitfotos von Wikimedia Commons (große Bildtafeln mit Betrachtungsfragen). Aufgaben: jede Quelle mit vier Fragen einordnen (Wer berichtet, wann, wozu? Was erfahre ich nicht?), vier Perspektiven vergleichen (Flucht 1945, Vertreibung, Ankunft West, Ankunft Ost), Quellenkritik an einem Foto, „Was bedeutete Heimatverlust?“, eine begründete Einschätzung in ganzen Sätzen und ein Hefteintrag. Mit Basis- und Plus-Aufgaben. Kein Spiel, keine Punkte, kein Wettbewerb – ideal als Vertiefung zu Station 2 des Lernhefts, zur Wiederholung oder zur Vertretung.Streitgespräch Ankommen (41 Seiten): Zwei Gruppen führen ein moderiertes Gespräch darüber, wie das Ankommen von Flüchtlingen und Vertriebenen in einem erfundenen Dorf nach 1945 gelang oder scheiterte; die übrige Klasse beobachtet mit Beobachtungsbogen (Aquarium-Methode, Fishbowl). Die Positionen sind vorgegeben: Rollenkarten fassen belegte Sachverhalte aus dem Lernheft (Herkunftsgebiete und Heimatverlust, Wohnungsnot, Hunger, Arbeit, Lastenausgleich, Fremdheit) neutral zusammen, mit Sachlage, Zielen und erlaubten Sätzen. Kein Spiel, kein Wettbewerb, keine Punkte, keine Gewinner. Schüler müssen nichts Abwertendes erfinden oder sprechen. Mit Stopp-Regel, Gesprächsregeln, Ich-Botschaften, Moderationskarten, Beobachtungsbogen, Auswertung („Interesse oder Vorurteil?“, „Was half?“), einer Transfer-Frage zu heute (nur Frage, keine Positionskarten) und Hefteintrag.Lerntheke Flucht (55 Seiten): Die Klasse erarbeitet selbstständig an sieben Themenbereichen, wie es zu Flucht und Vertreibung kam, wie sie verliefen und was daraus folgte: Ursachen (Krieg, Potsdamer Abkommen), Wege und Karte, Zahlen und Statistik, Ankunft West, Ankunft Ost, Erinnerung und Heute sowie Herkunftsgebiete (Ostpreußen, Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien, Tschechoslowakei und Sudetenland: Wo lebten die Menschen, was ging mit der Heimat verloren?). Jeder Bereich bietet Material (Darstellungstext, Zahlen, historisches Foto oder Karte von Wikimedia Commons, kurze belegte Quellen) und Aufgabenkarten auf drei Niveaus (Basis, Mittel, Plus). Die Selbstkontrolle läuft über ein Lösungsblatt am Kontrolltisch. Am Ende stehen eine Abschlussaufgabe mit Einschätzung in ganzen Sätzen („Wie ordnungsgemäß und menschlich war die Vertreibung?“), ein Hefteintrag und ein Rückblick. Kein Spiel: keine Punkte, keine Codes, kein Wettbewerb. Ideal zur Vertiefung nach Station 2 des Lernhefts, zur Wiederholung oder zur Vertretung.Für wen und wannFür Geschichte in Klasse 9 an Realschule und Gemeinschaftsschule, passend zum Gemeinsamen Bildungsplan Baden-Württemberg (2016). Durch die grundlegenden Inhalte auch in anderen Bundesländern einsetzbar. Jede Einheit enthält ein Lehrerheft mit Ablauf, Materialliste und Lösungen; die Zeitrahmen stehen dort jeweils dabei.Quellen und BilderQuellentexte sind gemeinfreie Texte oder kurze Belegzitate mit Fundstelle, Fotos stammen aus Wikimedia Commons mit Urheber und Lizenz. Die Inhalte der Formate für Klasse 9 und 10 enthalten keine KI-Bilder; das MaterialFundus-Logo auf den Titelbildern wurde mit gpt-image-1 (OpenAI) erzeugt. Texte und Aufgaben wurden mit Unterstützung von Claude (Anthropic, claude.ai) erstellt und von mir fachlich geprüft. Alle Nachweise stehen auf den Quellenseiten am Ende jeder Datei.Hinweis zur NutzungDie Nutzung ist für den eigenen Unterricht und die eigenen Lerngruppen gedacht. Nicht gestattet sind der Weiterverkauf sowie das Hochladen oder Anbieten auf anderen Portalen und Plattformen. Bitte die Herkunftsangabe (MaterialFundus) nicht entfernen.
Klassenstufen: 9. Klasse
Bewertungen und Kommentare