eduki Qualität
50 Seiten
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12 Seiten






Wer spricht in Gedichten für Menschen in Not? Dieses Materialpaket für Deutsch in der Q1 verbindet die fünfstündige Unterrichtssequenz „Hunger, Arbeit, Protest – die soziale Frage“ mit einer Gedichtvergleichsklausur zu Heines „Die schlesischen Weber“ und Louise Astons „Lied einer schlesischen Weberin“.
Georg Weerth, Ferdinand Freiligrath, Louise Otto, Adelbert von Chamisso und Karl Henckell eröffnen im Unterricht unterschiedliche Perspektiven auf Arbeit, Armut und Protest. Die Lernenden untersuchen Sprecherrollen und sprachliche Anklage, verfassen Analyse- und Vergleichsabsätze und entwickeln in einer Schreibwerkstatt einen Poetry-Slam-Text oder eine Stellungnahme. Die Klausur der Aufgabenart IB greift diese Kompetenzen auf: Die beiden Weberlieder werden hinsichtlich Sprechsituation, Haltung, Bildlichkeit und Form verglichen.
Die Unterrichtsmaterialien enthalten Verlaufspläne, Arbeitsblätter, Textvorlagen, Tafelbilder, gestufte Hilfen und Lösungshinweise. Begleitheft, Lernlandkarte und Kompetenzcheck unterstützen die Sicherung. Die Klausur ergänzt Erwartungshorizont, Korrekturraster, Nachschreibvariante und Excel-Auswertung. Die Unterrichtssequenz liegt als Word und PDF vor; die Klausur ist als Word-Datei editierbar.
Wie machen Gedichte Not sichtbar – und wer spricht darin für wen? Diese Sequenz für die Q1 führt in fünf Stunden durch die Lyrik der sozialen Frage: Georg Weerths „Die hundert Männer von Haswell“ und „Arbeite“, Ferdinand Freiligraths „Aus dem schlesischen Gebirge“ vor dem Weberaufstand 1844, Louise Ottos „Klöpplerinnen“ im Vergleich mit Chamissos „Die alte Waschfrau“ und Karl Henckells „Die kranke Proletarierin“. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, diskutieren und schreiben – vom Analyseabsatz über den Vergleichsabsatz bis zum Poetry-Slam-Text. Das Begleitheft enthält Sequenzplan, Lernlandkarte und Kompetenzcheck zu Weerths „Der Kanonengießer“ mit Lösung.Die fünf Stunden (je 45 Minuten):1. Ein Wochenlohn für ein Leben – Weerth: „Die hundert Männer von Haswell“2. Warten auf Rübezahl – Freiligrath: „Aus dem schlesischen Gebirge“; Info zum Weberaufstand 18443. Anklage oder Ergebung? – Otto: „Klöpplerinnen“; Chamisso: „Die alte Waschfrau“4. Wer spricht für wen? – Henckell: „Die kranke Proletarierin“5. Vom Gedicht zum Slam – Weerth: „Arbeite“ (Modelltext)
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
„Wir weben, wir weben!“ – 1844 erhoben sich die schlesischen Weber gegen Hunger und Ausbeutung. Heinrich Heine machte daraus ein Fluchlied, Louise Aston gab einer einzelnen Weberin eine Stimme. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren Heines Gedicht mit dem dreifachen Fluch und dem Bild des Leichentuchs und vergleichen es mit Astons Lied: Sprecher und Situation, Haltung zu Not und Unrecht, Bildlichkeit und Form. Wahlweise nehmen sie Stellung zur These, dass man die Betroffenen selbst sprechen lassen muss, oder schreiben einen Poetry-Slam-Text „Wir weben – heute“ über Arbeit in der weltweiten Textilproduktion.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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