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50 Seiten
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12 Seiten






Fürstenkritik, soziale Ungerechtigkeit und die politische Verantwortung von Dichtung: Dieses Klausurenpaket für Deutsch in der Q1 verbindet eine Gedichtanalyse mit zwei Gedichtvergleichen. Enthalten sind Schubarts „Die Fürstengruft“ , Heines „Die schlesischen Weber“ im Vergleich mit Louise Astons „Lied einer schlesischen Weberin“ sowie Freiligraths „Aus Spanien“ im Vergleich mit Herweghs „Die Partei“. Die Lernenden untersuchen Sprache, Form und politische Aussagen und setzen unterschiedliche dichterische Positionen zueinander in Beziehung.
Die drei Klausuren enthalten Textvorlagen, Erwartungshorizonte, Korrekturraster und jeweils eine Nachschreibklausur. Differenzierte Hilfen, Tippkarten, Checklisten und Beispiellösungen in Auszügen unterstützen die Vorbereitung und Nachbesprechung. Editierbare Word-Dateien und Excel-Auswertungen erleichtern Anpassung und Korrektur. Einsetzbar als Prüfungsangebot und zur gezielten Klausurvorbereitung in der Oberstufe.
„Wir weben, wir weben!“ – 1844 erhoben sich die schlesischen Weber gegen Hunger und Ausbeutung. Heinrich Heine machte daraus ein Fluchlied, Louise Aston gab einer einzelnen Weberin eine Stimme. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren Heines Gedicht mit dem dreifachen Fluch und dem Bild des Leichentuchs und vergleichen es mit Astons Lied: Sprecher und Situation, Haltung zu Not und Unrecht, Bildlichkeit und Form. Wahlweise nehmen sie Stellung zur These, dass man die Betroffenen selbst sprechen lassen muss, oder schreiben einen Poetry-Slam-Text „Wir weben – heute“ über Arbeit in der weltweiten Textilproduktion.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
„Der Dichter steht auf einer höhern Warte / Als auf den Zinnen der Partei“ – mit diesen Versen löste Ferdinand Freiligrath 1841 einen der bekanntesten Dichterstreite des Vormärz aus; Georg Herwegh antwortete mit „Die Partei“. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren, wie Freiligrath den Tod eines Generals darstellt und welches Selbstverständnis des Dichters er formuliert, und vergleichen das Gedicht mit Herweghs leidenschaftlichem Bekenntnis zur Partei. Wahlweise nehmen sie Stellung zur These „Wer Kunst macht, darf nicht neutral bleiben“ oder schreiben einen Kommentar zur Frage, ob sich Künstlerinnen und Künstler politisch äußern sollen.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
„Da liegen sie, die stolzen Fürstentrümmer“ – so beginnt Christian Friedrich Daniel Schubarts „Die Fürstengruft“, eine der schärfsten Fürstenanklagen des Sturm und Drang, entstanden während seiner Haft auf dem Hohenasperg. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren, wie der Gang durch die Gruft zur Anklage wird – mit Körperbildern, Antithesen und Anreden. Anschließend erläutern sie das Gedicht als politische Lyrik des Sturm und Drang und zeigen an den Schlussstrophen, warum es die Herrschaft der Fürsten dennoch nicht grundsätzlich infrage stellt. Wahlweise nehmen sie Stellung oder schreiben ein Gegengedicht bzw. eine Parodie.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
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