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Hände kommunizieren nonverbal: Haltung, Spannung und Bewegung machen Gefühle sichtbar, ohne dass ein Gesicht gezeigt wird. In dieser gestaltungspraktischen Aufgabe entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine formatfüllende Handzeichnung, die eine zugeloste Emotion zum Ausdruck bringt. Im Mittelpunkt steht der intentionale Einsatz zeichnerischer Gestaltungsmittel, etwa Linienqualität, Schraffur, Hell-Dunkel-Kontrast, Verdichtung und Auflockerung, Proportionsverzerrung, Perspektive und Ausschnitt. Sie werden nicht als bloße Technik geübt, sondern gezielt zur Ausdruckssteigerung genutzt.
Der Arbeitsprozess verbindet Produktion und Reflexion. Zunächst erproben die Schülerinnen und Schüler in Skizzen und Studien verschiedene Handhaltungen und Perspektiven. Eine ausgewählte Variante wird dann zur ausgearbeiteten DIN-A4-Zeichnung weiterentwickelt. Abschließend reflektieren sie schriftlich, wie die gewählten Mittel zur Wirkung der Emotion beitragen.
Umfang:
Aufgabenblatt mit Einführung, Aufgabenstellung und Übersicht über zeichnerische Gestaltungsmittel
Prozessschritte für das Skizzenheft: Erproben, Ausarbeiten, Reflektieren
Losekarten mit vier Emotionen
Das Material eignet sich als Einstieg in das ausdrucksbezogene Zeichnen, als gestaltungspraktische Leistungsaufgabe oder als Baustein in einer Reihe zur Figurendarstellung.
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