Unterricht, der gelingt, und trotzdem genug Zeit für das, was mir wichtig ist.
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Diese Unterrichtseinheit enthält zwei vollständig geplante Doppelstunden (je 90 Minuten) zu St. Martin für den Ethikunterricht in Klasse 1/2. Sie führt von Martin zu uns: Er teilt seinen Mantel – wir bitten um Hilfe und sagen Danke.
In der Legende gibt es zwei Menschen, doch über den Bettler wird fast nie gesprochen. Genau hier setzt die Einheit an: Hilfe anzunehmen ist genauso schwer, wie zu geben. Doppelstunde 1 kannst du auch einzeln einsetzen, die zweite baut darauf auf.
Der Aufbau der Einheit:
Martin gibt:Die Kinder erleben die Legende mit Bewegungen, stellen die Begegnung als Standbild und sprechen am leeren Stuhl als Bettler. Warum gibt Martin nur die Hälfte?
Hilfe annehmen:Die Kinder erproben, was sie allein nicht schaffen, sortieren Alltagssituationen nach „allein“, „erst probieren, dann fragen“ und „mit Hilfe“, üben Bitten und Danken im Rollenspiel und zeigen, was sie selbst gut können.
Wer mag, erzählt, wie St. Martin in der Familie oder im Kindergarten gefeiert wird; auch „Wir feiern das nicht“ hat seinen Platz. Alle Aufgaben setzen auf Zeigen, Spielen und Sortieren, sodass jedes Kind mitdenken kann, unabhängig von seinen Deutschkenntnissen. Die Arbeitsblätter werden gemeinsam bearbeitet und halten fest, worum es in der Stunde ging.
🏮 Das erwartet dich:
zwei ausführliche Stundenverläufe mit Lösungen und Differenzierung
alle Ansagen zum Vorlesen, auch für heikle Momente
die Legende von St. Martin zum Erzählen mit Bewegungen
6 Bildkarten zur Legende, 8 Situationskarten und 3 Schilder zum Sortieren – in Farbe und Schwarz-Weiß
12 Satzanfänge als Sprechhilfe für die Tafel
je ein Arbeitsblatt zur Sicherung pro Doppelstunde
fertig vorbereitet – ausdrucken, Karten ausschneiden, losgehen
Diese Kompetenzen stärken deine Schülerinnen und Schüler:
Sie erzählen, ob und wie sie St. Martin feiern, und hören einander zu.
Sie kennen die Legende und denken über den Wert „Verzicht zugunsten anderer“ nach.
Sie versetzen sich in den Bettler und nehmen Rücksicht auf die Gefühle anderer.
Sie erkennen eigene Grenzen und wissen, wen sie um Hilfe bitten können.
Sie bitten höflich um Hilfe, bedanken sich und bringen einem anderen Kind etwas bei.
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