eduki Qualität
40 Seiten
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22 Seiten
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10 Seiten






Eine Unterrichtsreihe zur Analyse von Kurzgeschichten für Deutsch in Klasse 9 und 10 mit zwölf Unterrichtsstunden und einer Klassenarbeit. Die Reihe führt von den Merkmalen der Gattung bis zur eigenen vollständigen Analyse mit Deutungshypothese und Textbelegen, die die Lernenden zu zweit korrigieren. Stunde 1 bis 11 sind in sich geschlossen. Alle vier Kurzgeschichten der Reihe sind eigens dafür geschrieben, kein Text stammt aus einem veröffentlichten Werk. Jede Zeile im Erwartungshorizont der Klassenarbeit prüft, was mindestens eine Stunde der Reihe übt.
Das Paket hat 116 Seiten: die zwölf Stunden mit zusammen 108 Seiten und die Klassenarbeit mit 8 Seiten. Jede Stunde hat 9 Seiten. Jede Stunde und die Klassenarbeit liegen als eigene PDF bei, so lässt sich jede Stunde auch einzeln drucken.
Die Klassenarbeit enthält auch freiwillige Zusatzaufgaben mit einer Hilfekarte, eine Übungsphase zum Tauschen der Schreibpläne und einen Reflexionsbogen für die Lehrkraft.
Stunde 1 bis 4 erschließen die Kurzgeschichte. Stunde 1 „Merkmale der Kurzgeschichte“ untersucht an „Der leere Stuhl“ den unvermittelten Einstieg, die knappe Zeitspanne, den Wendepunkt und den offenen Schluss und grenzt die Gattung von Märchen, Roman und Anekdote ab. Stunde 2 „Den Inhalt wiedergeben“ unterscheidet Inhaltsangabe und Nacherzählung, baut den Einleitungssatz aus Titel, Verfasser, Textsorte und Thema auf und übt den Inhalt im Präsens und in eigenen Worten. Stunde 3 „Handlungsverlauf und Wendepunkt“ gliedert dieselbe Geschichte in Ausgangslage, Entwicklung, Wendepunkt und Ausgang, begründet die Lage des Wendepunkts an der Textstelle und sucht Andeutungen, die auf ihn vorausweisen. Stunde 4 „Die Figurenkonstellation klären“ bestimmt an der Kurzgeschichte „Zwei Stationen früher“ Haupt- und Nebenfiguren, ihre Beziehungen und den Unterschied zwischen innerem und äußerem Konflikt.
Stunde 5 bis 9 untersuchen die Machart. Stunde 5 „Figuren charakterisieren“ trennt direkte und indirekte Charakterisierung, ordnet Textstellen den fünf Wegen der indirekten Charakterisierung zu und verlangt zu jeder Eigenschaft einen Beleg mit Absatzangabe. Stunde 6 „Erzählperspektive bestimmen“ unterscheidet Ich-Erzähler und Er-Erzähler sowie personales, auktoriales und neutrales Erzählverhalten und verlangt zur Bestimmung immer auch die Wirkung. Stunde 7 „Zeit erzählen“ arbeitet an „Die Bank am Zaun“ erzählte Zeit und Erzählzeit, Zeitraffung, Zeitdehnung und Rückblende heraus. Stunde 8 „Sprache und Bilder deuten“ benennt sprachliche Mittel wie Wortwahl, Vergleich und Metapher und deutet Symbol und Leitmotiv mit belegter Wirkung. Stunde 9 „Leerstellen und offener Schluss“ trennt belegte von unbelegten Deutungen, lässt mehrere Deutungen nebeneinander gelten und deutet den offenen Schluss mit Textstelle und Absatznummer.
Stunde 10 bis 12 führen zur eigenen Analyse. Stunde 10 „Deutungshypothese und Aufbau“ grenzt die Deutungshypothese von Nacherzählung und Geschmacksurteil ab, ordnet die Bausteine einer Analyse und bettet Zitate mit Absatzangabe in eigene Sätze ein. Hier steht auch die siebenteilige Checkliste der Reihe, die in Stunde 12 im selben Wortlaut wiederkehrt. Stunde 11 „Eine Analyse schreiben“ ist der erste von zwei Schreibteilen: Zu „Die Bank am Zaun“ entstehen Deutungshypothese, Einleitung mit fünf Angaben und eine Inhaltsangabe mit Handlungsverlauf und Wendepunkt. Stunde 12 „Die Analyse fertigstellen“ setzt Text und Analyseanfang aus Stunde 11 fort: Figuren und Erzählweise werden belegt, sprachliche Mittel gedeutet und ein Schluss geschrieben, der die Deutungshypothese aufgreift. Die Lernenden prüfen ihre Analyse zu zweit mit der Checkliste, Punkt 7 erst nach dem Schluss. Stunde 11 und 12 lassen sich als Doppelstunde halten.
Jede Stunde ist gleich aufgebaut. Zwei Infotextseiten mit vier Abschnitten, jeweils mit einer Illustration, führen die Fachbegriffe ein, dazu kommen eine Leitfrage, drei Lernziele in der Ich-Form, vier bis sechs Fachbegriffe und ein Fußband aus Merksatz, Zusatzinformation und einer Frage zur Selbstprüfung. Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs oder sieben Aufgaben mit einem bis drei Sternen, in der ganzen Reihe 75 Aufgaben: 26 mit einem, 37 mit zwei und 12 mit drei Sternen. Jede Stunde hat eine Partneraufgabe mit festen Rollen für Partner A und Partner B und einem gemeinsamen Ergebnis. In Stunde 3 bis 9 ist eine der Aufgaben eine Transferaufgabe ohne Hilfe, die das Gelernte auf neue Sätze oder eine neue kurze Szene überträgt. Als Hilfen gibt es je nach Stunde Tipps, Wortspeicher und Satzanfänge, die Aufgaben mit drei Sternen kommen ohne Hilfe aus. Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt mit ausformulierten Beispiellösungen. Die Lehrkraftseite nennt die Einordnung der Stunde, den fachlichen Hintergrund mit der typischen Fehlvorstellung, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen.
Drei Kurzgeschichten tragen die Stunden. „Der leere Stuhl“ ist aus der Sicht einer Ich-Erzählerin geschrieben, für die der leere Stuhl ihrer Freundin zum Dingsymbol wird, und kommt in Stunde 1 bis 3 und 10 vor. „Zwei Stationen früher“ folgt in Stunde 4 bis 6 mit personalem Erzählverhalten und innerem Konflikt einem Jugendlichen im Bus. „Die Bank am Zaun“ mit Rückblende, Zeitdehnung, Symbol und Leitmotiv gehört zu Stunde 7 bis 9, 11 und 12. Stunde 1 bis 11 bringen ihren Text selbst mit, entweder vollständig oder mit dem Hinweis, welche Absätze fehlen, Stunde 12 setzt den Text aus Stunde 11 voraus.
Die Klassenarbeit „Das letzte Foto“ bringt eine vierte Kurzgeschichte, die in keiner Stunde vorkommt: Am letzten Morgen einer Klassenfahrt soll Sina vor der Jugendherberge ein Gruppenfoto machen, während Elin abseits an der Hauswand steht. Die Arbeit dauert 90 Minuten, erreichbar sind 60 Punkte. Aufgabe 1 verlangt Inhaltsangabe und Handlungsverlauf mit Wendepunkt (10 Punkte), Aufgabe 2 die vollständige Analyse (35 Punkte) und Aufgabe 3 die Deutung des offenen Schlusses mit zwei Belegen (15 Punkte). Für die Lernenden gibt es einen Schreibplan mit sechs Feldern und eine Checkliste mit acht Fragen. Für die Lehrkraft liegen ein Erwartungshorizont mit acht Rasterzeilen, ein Notenschlüssel für alle sechs Noten, Korrekturhinweise und eine ausformulierte Musterlösung von rund 460 Wörtern bei. Die Zeile zu den Figuren prüft, was die Stunden 4 und 5 üben, die Zeile zu den sprachlichen Mitteln, was die Stunden 8 und 12 üben, und die Zeile zum offenen Schluss, was die Stunden 9 und 10 üben. Weil der Text vollständig beiliegt, funktioniert die Arbeit auch ohne die Reihe.
Die Reihe ist auf zwölf Stunden von je 45 Minuten angelegt, danach folgt die Klassenarbeit mit 90 Minuten. Stunde 1 bis 11 lassen sich einzeln einsetzen, weil sie ihren Text und ihre Begriffe selbst einführen. Stunde 12 setzt Text und Analyseanfang aus Stunde 11 voraus. Für die Vertretung reichen Infotext, Aufgaben nach Sternen und das Lösungsblatt zum Vergleich. Stunde 1 bis 5 passen ab Klasse 9, Stunde 6 bis 12 und die Klassenarbeit haben ihren Schwerpunkt in Klasse 10.
Zur Abgrenzung: Die Merkblatt-Pakete in diesem Shop, etwa „Die Kurzgeschichte“, „Offener und geschlossener Schluss“, „Die Inhaltsangabe“, „Die Figurenkonstellation“, „Die Charakterisierung“, „Die Perspektive bestimmen“, „Die Zeitgestaltung“, „Das Symbol“, „Stilmittel im Überblick“ und „Textbelege verwenden“, haben je vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite und fassen ihr Thema in einem Überblick mit wenigen Aufgaben zusammen. Am nächsten liegt „Die Kurzgeschichte“ für Klasse 9/10 mit den Gattungsmerkmalen. Die Reihe verwendet dieselben Fachbegriffe, arbeitet sie aber an drei eigens geschriebenen Kurzgeschichten durch und bringt aufeinander aufbauende Aufgaben mit Partneraufgabe und Transferaufgabe, Lösungsblätter, einen Stundenverlauf mit Minutenangaben und am Ende die Klassenarbeit. Mit der Unterrichtsreihe „Sachtextanalyse“ für Klasse 8 und 9 teilt sie den Aufbau bis zur Partnerkorrektur und zur Klassenarbeit mit Erwartungshorizont, dort wird ein Sachtext analysiert, hier ein literarischer Text. Die Unterrichtsreihe „Charakterisierung“ für Klasse 7 und 8 übt das Schreiben einer vollständigen Charakterisierung, in der Kurzgeschichten-Reihe ist die Charakterisierung ein Baustein von zwölf neben Erzählperspektive, Zeitgestaltung und Deutung. „Erörterung“, „Der Bericht“, „Beschreiben“ und „Stellung nehmen“ behandeln andere Schreibformen. Die zwölf Stunden und die Klassenarbeit gibt es auch einzeln.
Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Eine Unterrichtsstunde zur Erzählperspektive und zum Erzählverhalten in der Kurzgeschichte für Deutsch in Klasse 9 und 10, mit Schwerpunkt Klasse 10. Die Lernenden bestimmen, ob ein Ich-Erzähler oder ein Er-Erzähler spricht, unterscheiden personales, auktoriales und neutrales Erzählverhalten an Textstellen und erklären die Wirkung der Erzählweise auf das Lesen. Grundlage ist die eigens für die Reihe geschriebene Kurzgeschichte „Zwei Stationen früher“: Tarek steigt gemeinsam mit seiner Mitschülerin Alina in den Bus, verlässt ihn aber zwei Stationen zu früh, ohne den wirklichen Grund zu nennen.Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Wer erzählt die Geschichte“, „Personal: die Welt durch eine Figur“, „Auktorial und neutral“ und „Die Wirkung gehört zur Bestimmung“. Er erklärt den Unterschied zwischen Ich-Erzähler und Er-Erzähler, führt die Innensicht des personalen Erzählverhaltens ein und stellt dem Überblick des auktorialen Erzählverhaltens die reine Außensicht des neutralen gegenüber. Zu jeder Bestimmung gehört dabei auch die Wirkung beim Lesen. Die Leitfrage lautet „Wie steuert die Erzählweise, was du erfährst?“. Dazu kommen drei Lernziele in der Ich-Form und sechs Fachbegriffe: Erzählperspektive, Ich-Erzähler, Er-Erzähler, Erzählverhalten, Innensicht und Außensicht. Das Fußband besteht aus einem Merksatz zur Reihenfolge der Bestimmung, einem Hinweis auf die Herkunft des Wortes auktorial vom lateinischen auctor und einer Frage zur Selbstprüfung.Der Materialtext ist ein Ausschnitt aus der eigenen Kurzgeschichte „Zwei Stationen früher“, abgedruckt in sechs nummerierten Absätzen. Absatz (4) fehlt bewusst, die Aufgabe nennt den Lernenden, welcher Absatz nicht abgedruckt ist. In den vorliegenden Absätzen fährt Tarek mit Alina im Bus, hört Mitschüler aus der Parallelklasse auf der letzten Bank lachen, steigt aus einem vorgeschobenen Grund an einer falschen Haltestelle aus und geht danach allein bis zur nächsten Kreuzung. Der Text bleibt beim Er-Erzähler personal an Tarek, mit Innensicht wie dem kalten Gefühl an der Haltestange und reiner Außensicht wie dem Klicken des Entwerters.Sechs Aufgaben mit einem bis drei Sternen verteilen sich auf drei Arbeitsblätter. In Aufgabe 1 ordnen die Lernenden vier Textstellen als Innensicht oder Außensicht ein und notieren, woran sie das erkennen. Aufgabe 2 prüft mit sechs Richtig-falsch-Aussagen das Grundverständnis von Ich-Erzähler, Er-Erzähler und den drei Erzählverhalten. In Aufgabe 3 schreiben die Lernenden eine Stelle aus Absatz (5) in die Ich-Perspektive um und halten in einem Satz fest, was sich beim Lesen ändert. Die Partneraufgabe 4 teilt die Rollen: Partner A sucht zwei neue Stellen mit Innensicht, Partner B zwei mit reiner Außensicht, gemeinsam beschreiben beide danach in zwei Sätzen, wie diese Mischung wirkt. Aufgabe 5 mit drei Sternen verlangt eine Erklärung in fünf Sätzen, wie die Erzählweise die Wirkung des Wendepunkts verändert, an dem Tarek zu früh aussteigt. Aufgabe 6 ist die Transferaufgabe ohne Hilfe: Die Lernenden bestimmen bei zwei neuen Sätzen über eine Figur namens Rieke das Erzählverhalten und begründen ihre Entscheidung. Als Hilfen gibt es Satzanfänge zu Aufgabe 3 und 4.Die drei Lösungsblätter entsprechen im Aufbau den Arbeitsblättern, mit ausgefüllter Tabelle zu Aufgabe 1 und ausformulierten Beispiellösungen zu den Schreibaufgaben, bei Aufgabe 4 getrennt nach Partner A und Partner B. Die Lehrkraftseite nennt die Einordnung als Stunde 6 von 12, den fachlichen Hintergrund mit der verbreiteten Vorstellung, ein Er-Erzähler wisse immer alles über alle Figuren, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten sowie Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen.Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: fünf Minuten Einstieg im Plenum, in denen die Lernenden die ersten Sätze der Kurzgeschichte hören und überlegen, wessen Augen sie folgen, 18 Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit mit Infotext, Materialtext sowie Aufgabe 1 und 2, 17 Minuten Vertiefung in Einzel- und Partnerarbeit mit Aufgabe 3, der Partneraufgabe 4 und danach Aufgabe 5 oder 6 sowie fünf Minuten Sicherung im Plenum, in der die Wirkungssätze aus Aufgabe 4 verglichen werden. Weil der Materialtext den Ausschnitt neu einführt, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen oder als Stunde 6 der Reihe „Kurzgeschichten analysieren“. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sie sich auch als Vertretungsstunde. Geeignet ist die Stunde vor allem für Klasse 10, ab Klasse 9 lässt sie sich nach den ersten Stunden der Reihe einsetzen.Zur Abgrenzung: Das Merkblatt „Die Perspektive bestimmen“ für Klasse 9/10 prüft dieselben drei Schritte aus Pronomen, Innensicht und Wissen an einzelnen, nicht zusammenhängenden Beispielsätzen und kennt kein neutrales Erzählverhalten. Diese Stunde bestimmt zusätzlich das neutrale Erzählverhalten, arbeitet dafür an einem zusammenhängenden, sechs Absätze umfassenden Ausschnitt aus der eigenen Kurzgeschichte „Zwei Stationen früher“ und bringt eine Partneraufgabe mit festen Rollen, eine Transferaufgabe ohne Hilfe und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Alle zwölf Stunden der Reihe „Kurzgeschichten analysieren“ und die Klassenarbeit gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Kurzgeschichten“.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Eine Unterrichtsstunde zu Leerstellen und zum offenen Schluss in der Kurzgeschichte für Deutsch in Klasse 9 und 10, mit Schwerpunkt Klasse 10. Die Lernenden benennen Stellen, die eine Kurzgeschichte bewusst offen lässt, unterscheiden belegte von unbelegten Deutungen und deuten den offenen Schluss mit mindestens einer Textstelle und der Absatznummer. Material ist ein Ausschnitt aus der eigens verfassten Kurzgeschichte „Die Bank am Zaun“. Jona streicht darin mit seinem Großvater die alte Gartenbank neu, während er auf die Antwort einer Werkstatt zu seiner Praktikumsbewerbung wartet. Die Rückblende der Geschichte ist in diesem Ausschnitt nicht abgedruckt, ihr Fehlen wird in der Aufgabe genannt. Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Was eine Leerstelle ist“, „Jede Deutung braucht einen Beleg“, „Mehrere Deutungen nebeneinander“ und „Der offene Schluss“. Die Leitfrage lautet „Was darfst du in eine Geschichte hineinlesen?“. Dazu kommen drei Lernziele in der Ich-Form und die fünf Fachbegriffe Leerstelle, Deutung, Textbeleg, Deutungsspielraum und offener Schluss. Das Fußband besteht aus einem Merksatz zur Deutung mit Absatznummer, einem Hinweis darauf, dass der Begriff Leerstelle aus der Literaturwissenschaft stammt und eine Lücke mit Absicht meint, und einer Frage zur Selbstprüfung. Der Materialtext zeigt sechs der acht nummerierten Absätze der Kurzgeschichte „Die Bank am Zaun“. Jona bemalt an einem Nachmittag zusammen mit seinem Großvater die Latten und die Lehne der alten Gartenbank, sieht immer wieder nach seinem Handy und hört vom Großvater den Satz, er habe die Bank „für zwei“ gebaut, ohne zu sagen, für wen. Am Ende bleibt das Handy in der Tasche liegen, und Jona streicht an der letzten Latte weiter. Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs Aufgaben, zwei mit einem Stern, zwei mit zwei Sternen, eine mit drei Sternen und eine weitere mit zwei Sternen als Transferaufgabe. In Aufgabe 1 benennen die Lernenden zwei Leerstellen im Text mit Absatznummer und offener Frage. Aufgabe 2 ordnet fünf Deutungen in einer Tabelle als belegt oder unbelegt ein und verlangt bei den belegten die Absatznummer. In Aufgabe 3 formulieren die Lernenden zwei Deutungen des Schlusses mit je einem Beleg. Die Partneraufgabe 4 teilt die Rollen: Partner A vertritt die Deutung, dass Jona die Antwort der Werkstatt bewusst wegschiebt, Partner B die Deutung, dass ihm der Nachmittag mit dem Großvater gerade wichtiger ist, gemeinsam halten beide fest, welcher Beleg für beide Deutungen spricht. Die Wahlaufgabe 5 mit drei Sternen verlangt einen Deutungsabsatz aus fünf Sätzen mit zwei Belegen und kommt ohne Hilfe aus. Aufgabe 6 ist die Transferaufgabe ohne Hilfe. Zu einem neuen Schlusssatz über eine zurückgehängte Jacke und angelassene Schuhe formulieren die Lernenden eine eigene Deutung mit Beleg. Als Hilfen gibt es einen Tipp in Aufgabe 1 und 4, einen Wortspeicher in Aufgabe 2 und Satzanfänge in Aufgabe 3. Die drei Lösungsblätter entsprechen im Aufbau den Arbeitsblättern, mit der ausgefüllten Tabelle aus Aufgabe 2 und ausformulierten Beispiellösungen für alle Schreibaufgaben, auch für die Partneraufgabe. Die Lehrkraftseite enthält die Einordnung als Stunde 9 von 12, den fachlichen Hintergrund mit der verbreiteten Vorstellung, beim offenen Schluss sei jede Meinung gleich gut, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten sowie Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Verlauf beginnt mit sechs Minuten Einstieg im Plenum und endet mit sieben Minuten Sicherung, dazwischen liegen 15 Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit und 17 Minuten Vertiefung in Einzel- und Partnerarbeit. Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt. Weil der Ausschnitt aus der Kurzgeschichte vollständig auf dem ersten Arbeitsblatt steht, lässt sie sich einzeln einsetzen oder als Stunde 9 der Reihe „Kurzgeschichten analysieren“. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sie sich auch als Vertretungsstunde. Geeignet ist die Stunde vor allem für Klasse 10, in Klasse 9 lässt sie sich vorbereitend auf die Deutungsarbeit einsetzen. Zur Abgrenzung: Das Merkblatt „Offener und geschlossener Schluss“ in diesem Shop stellt für Klasse 9/10 auf einer Seite die beiden Schlussarten und den Wendepunkt davor gegenüber, mit Merkzeilen und einer Vergleichstabelle. Diese Stunde arbeitet zusätzlich an einem vollständigen Ausschnitt der eigens verfassten Kurzgeschichte mit Textbelegen und Absatznummern, trennt belegte von unbelegten Deutungen und bringt eine Partneraufgabe mit zwei gegensätzlichen Deutungen. Alle zwölf Stunden der Reihe und die Klassenarbeit gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Kurzgeschichten“.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Eine Unterrichtsstunde zum Schreiben einer Kurzgeschichtenanalyse für Deutsch in Klasse 9 und 10, mit Schwerpunkt Klasse 10. Sie ist der erste von zwei Teilen und führt von der ersten Vermutung über den Text zur Deutungshypothese, zur vollständigen Einleitung und zur Inhaltsangabe mit Handlungsverlauf und Wendepunkt. Materialtext ist die eigens für die Reihe verfasste Kurzgeschichte „Die Bank am Zaun“, ohne Verfasserangabe abgedruckt. Sie erzählt von Jona, der an einem Nachmittag mit seinem Großvater die Bank am Gartenzaun streicht und dabei zweimal auf sein Handy sieht, weil er auf die Antwort zu einer Praktikumsbewerbung wartet. Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Zuerst die Vermutung“, „Fünf Angaben in der Einleitung“, „Der Inhalt, knapp und sachlich“ und „Vom Anfang bis zum Wendepunkt“. Die Leitfrage lautet „Wie kommst du von der ersten Vermutung zum geschriebenen Anfang?“. Dazu kommen drei Lernziele in der Ich-Form und fünf Fachbegriffe: Deutungshypothese, Einleitung, Inhaltsangabe, Handlungsverlauf und Wendepunkt. Das Fußband besteht aus einem Merksatz zur Reihenfolge von Hypothese, Einleitung, Inhalt und Handlungsverlauf, einem Hinweis darauf, dass der Wendepunkt in der Theorie des Dramas Peripetie heißt, und einer Frage zur Selbstprüfung. Der Materialtext ist die vollständige Kurzgeschichte „Die Bank am Zaun“ in acht nummerierten Absätzen, wörtlich aus der Reihe übernommen. Jona hilft seinem Großvater beim Streichen der Gartenbank, wartet dabei auf die Antwort zu seiner Bewerbung für ein Praktikum und sieht zweimal auf sein Handy. Beim Streichen erinnert er sich an einen Sommer, in dem der Großvater ihm als Neunjährigem zum ersten Mal den Pinsel gab. Am Ende sagt der Großvater, er habe die Bank für zwei gebaut, und blickt dabei auf die Tasche mit dem Handy. Jona hält mitten im Strich inne, arbeitet dann aber weiter. Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs Aufgaben, zwei mit einem Stern, drei mit zwei Sternen und eine mit drei Sternen. In Aufgabe 1 notieren die Lernenden vor dem Lesen der Geschichte am Rand, welche fünf Angaben eine Einleitung braucht. Aufgabe 2 trägt die ersten vier davon, Titel, Textsorte, die fehlende Verfasserangabe und Thema, in eine Tabelle ein. In Aufgabe 3 formulieren die Lernenden eine Deutungshypothese und nennen zwei Absätze, an denen sie sich belegen lässt. Aufgabe 4 verlangt die vollständige Einleitung in vier Sätzen, mit den Angaben aus Aufgabe 2 und 3. Die Partneraufgabe 5 teilt die Prüfung auf: Partner A prüft, ob sich die Deutungshypothese von Partner B am Text belegen lässt, Partner B prüft die Einleitung von Partner A auf Vollständigkeit, gemeinsam halten beide je eine Verbesserung fest. Aufgabe 6 mit drei Sternen fasst den Inhalt in höchstens acht Sätzen zusammen und nennt darin den Wendepunkt mit der Absatzangabe. Als Hilfen gibt es einen Tipp zu Aufgabe 2, 4 und 5 sowie Satzanfänge zu Aufgabe 3. Aufgabe 1 und 6 kommen ohne Hilfe aus. Die drei Lösungsblätter entsprechen im Aufbau den Arbeitsblättern, mit der ausgefüllten Tabelle, der belegten Deutungshypothese, der ausformulierten Einleitung, den getrennten Prüfhinweisen für Partner A und Partner B und der vollständigen Inhaltsangabe mit Wendepunkt. Die Lehrkraftseite enthält die Einordnung der Stunde, den fachlichen Hintergrund, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minutenangaben, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Hintergrund greift die verbreitete Vorstellung auf, wer die Fachbegriffe kenne, könne ohne Plan sofort losschreiben, und zeigt, dass die Aufgaben 1 bis 3 Angaben und Hypothese festhalten, bevor Aufgabe 4 den ersten Satz verlangt. Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: zehn Minuten Einstieg im Plenum und in Einzelarbeit mit Leitfrage, Infotext, Aufgabe 1 und dem Lesen der Geschichte, zehn Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit mit Aufgabe 2 und 3, 20 Minuten Vertiefung in Einzel- und Partnerarbeit mit Aufgabe 4 bis 6 und fünf Minuten Sicherung im Plenum, in der zwei Einleitungen vorgelesen und geprüft werden. Weil die Kurzgeschichte vollständig im Material abgedruckt ist, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen, ebenso als Stunde 11 der Reihe „Kurzgeschichten analysieren“, die mit Stunde 12 eine Doppelstunde bilden kann, in der die Analyse fertig geschrieben wird. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sich die Stunde auch als Vertretungsstunde. Geeignet ist sie vor allem für Klasse 10. Zur Abgrenzung: Das Merkblatt-Paket „Die Inhaltsangabe“ in diesem Shop behandelt für Klasse 7 und 8 auf vier Seiten Einleitungssatz, Präsens und Wertungsfreiheit allgemein, mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite. Diese Stunde wendet die Regeln zu Einleitung und Inhaltsangabe zusätzlich auf eine vollständige, eigens verfasste Kurzgeschichte an, ergänzt die Deutungshypothese und den Handlungsverlauf mit Wendepunkt und bringt eine Partneraufgabe mit festen Rollen, sechs aufeinander aufbauende Aufgaben und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Alle zwölf Stunden der Reihe „Kurzgeschichten analysieren“ und die Klassenarbeit dazu gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Kurzgeschichten“; Stunde 12 setzt diese Analyse fort.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Eine Unterrichtsstunde zu den Merkmalen der Kurzgeschichte für Deutsch in Klasse 9 und 10, mit Schwerpunkt Klasse 9. Die Lernenden lesen eine eigens für diese Reihe geschriebene Kurzgeschichte, bestimmen an ihr den unvermittelten Einstieg, die knappe Zeitspanne, den Wendepunkt und den offenen Schluss und grenzen die Gattung von Märchen, Roman und Anekdote ab. Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Mitten hinein“, „Wenige Figuren, knappe Zeit“, „Die Stelle, an der es kippt“ und „Dichte Sprache, andere Gattungen“. Die Leitfrage lautet „Woran erkennst du eine Kurzgeschichte?“. Dazu kommen drei Lernziele in der Ich-Form und die vier Fachbegriffe Kurzgeschichte, unvermittelter Einstieg, Wendepunkt und offener Schluss. Das Fußband besteht aus einem Merksatz zu den Gattungsmerkmalen, einem Hinweis auf die Herkunft des Begriffs vom englischen „short story“ und darauf, dass die Kurzgeschichte in Deutschland erst nach 1945 zu einer eigenen Gattung wurde, sowie einer Frage zur Selbstprüfung. Der Materialtext ist die eigens für diese Reihe geschriebene Kurzgeschichte „Der leere Stuhl“ mit sieben nummerierten Absätzen, in denen eine Ich-Erzählerin an einem gewöhnlichen Schultag erst nach dem Gong erfährt, dass ihre Freundin die Schule gewechselt hat. Der Text setzt beim schiefen, leeren Stuhl der Freundin ein, ohne die Figuren vorzustellen, und bricht ab, als die Erzählerin eine geschriebene Nachricht wieder löscht. Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs Aufgaben, drei mit einem Stern, zwei mit zwei Sternen und eine mit drei Sternen. Die Lernenden unterstreichen die Zeitangaben im Text, bestimmen den erzählten Zeitraum mit Textbelegen, ordnen drei Textanfänge als unvermittelt oder ausführlich ein, belegen vier Gattungsmerkmale in einer Tabelle und begründen zuletzt in einem zusammenhängenden Text, warum die Vorlage eine Kurzgeschichte ist. In der Partneraufgabe sucht Partner A zwei Belege für den offenen Schluss, Partner B zwei Belege für die knappe Zeitspanne, danach formulieren beide gemeinsam zwei Sätze darüber, wie die Merkmale auf sie als Lesende wirken. Als Hilfen gibt es Tipps zu drei Aufgaben und einen Wortspeicher zur Tabelle, die Aufgabe mit drei Sternen kommt bewusst ohne Hilfe aus. Die drei Lösungsblätter entsprechen im Aufbau den Arbeitsblättern und enthalten die ausgefüllten Tabellen sowie ausformulierte Beispiellösungen, auch für die Partneraufgabe. Die Lehrkraftseite enthält die Einordnung als Stunde 1 von 12, den fachlichen Hintergrund mit der verbreiteten Fehlvorstellung, eine Kurzgeschichte sei vor allem eine kurze Erzählung mit Pointe, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten sowie Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: fünf Minuten Einstieg im Plenum, 17 Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit, 15 Minuten Vertiefung in Einzel- und Partnerarbeit und acht Minuten Sicherung im Plenum. Weil der Materialtext die Kurzgeschichte vollständig und ohne Vorwissen einführt, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen oder als Stunde 1 der zwölfteiligen Reihe „Kurzgeschichten analysieren“. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sie sich auch als Vertretungsstunde. Zur Abgrenzung: Das Merkblatt „Die Kurzgeschichte“ in diesem Shop fasst die Gattungsmerkmale für Klasse 9/10 auf einer Seite mit Merkzeilen und einer Vergleichstabelle zusammen. Diese Stunde hat zusätzlich einen eigens verfassten Materialtext mit sieben Absätzen, sechs Aufgaben mit Textbelegen, eine Partneraufgabe, drei Lösungsblätter und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Alle zwölf Stunden der Reihe und die Klassenarbeit gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Kurzgeschichten“.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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