eduki Qualität
40 Seiten
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22 Seiten
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10 Seiten






Eine Unterrichtsstunde zum Schreiben einer Kurzgeschichtenanalyse für Deutsch in Klasse 9 und 10, mit Schwerpunkt Klasse 10. Sie ist der erste von zwei Teilen und führt von der ersten Vermutung über den Text zur Deutungshypothese, zur vollständigen Einleitung und zur Inhaltsangabe mit Handlungsverlauf und Wendepunkt. Materialtext ist die eigens für die Reihe verfasste Kurzgeschichte „Die Bank am Zaun“, ohne Verfasserangabe abgedruckt. Sie erzählt von Jona, der an einem Nachmittag mit seinem Großvater die Bank am Gartenzaun streicht und dabei zweimal auf sein Handy sieht, weil er auf die Antwort zu einer Praktikumsbewerbung wartet.
Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Zuerst die Vermutung“, „Fünf Angaben in der Einleitung“, „Der Inhalt, knapp und sachlich“ und „Vom Anfang bis zum Wendepunkt“. Die Leitfrage lautet „Wie kommst du von der ersten Vermutung zum geschriebenen Anfang?“. Dazu kommen drei Lernziele in der Ich-Form und fünf Fachbegriffe: Deutungshypothese, Einleitung, Inhaltsangabe, Handlungsverlauf und Wendepunkt. Das Fußband besteht aus einem Merksatz zur Reihenfolge von Hypothese, Einleitung, Inhalt und Handlungsverlauf, einem Hinweis darauf, dass der Wendepunkt in der Theorie des Dramas Peripetie heißt, und einer Frage zur Selbstprüfung.
Der Materialtext ist die vollständige Kurzgeschichte „Die Bank am Zaun“ in acht nummerierten Absätzen, wörtlich aus der Reihe übernommen. Jona hilft seinem Großvater beim Streichen der Gartenbank, wartet dabei auf die Antwort zu seiner Bewerbung für ein Praktikum und sieht zweimal auf sein Handy. Beim Streichen erinnert er sich an einen Sommer, in dem der Großvater ihm als Neunjährigem zum ersten Mal den Pinsel gab. Am Ende sagt der Großvater, er habe die Bank für zwei gebaut, und blickt dabei auf die Tasche mit dem Handy. Jona hält mitten im Strich inne, arbeitet dann aber weiter.
Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs Aufgaben, zwei mit einem Stern, drei mit zwei Sternen und eine mit drei Sternen. In Aufgabe 1 notieren die Lernenden vor dem Lesen der Geschichte am Rand, welche fünf Angaben eine Einleitung braucht. Aufgabe 2 trägt die ersten vier davon, Titel, Textsorte, die fehlende Verfasserangabe und Thema, in eine Tabelle ein. In Aufgabe 3 formulieren die Lernenden eine Deutungshypothese und nennen zwei Absätze, an denen sie sich belegen lässt. Aufgabe 4 verlangt die vollständige Einleitung in vier Sätzen, mit den Angaben aus Aufgabe 2 und 3. Die Partneraufgabe 5 teilt die Prüfung auf: Partner A prüft, ob sich die Deutungshypothese von Partner B am Text belegen lässt, Partner B prüft die Einleitung von Partner A auf Vollständigkeit, gemeinsam halten beide je eine Verbesserung fest. Aufgabe 6 mit drei Sternen fasst den Inhalt in höchstens acht Sätzen zusammen und nennt darin den Wendepunkt mit der Absatzangabe. Als Hilfen gibt es einen Tipp zu Aufgabe 2, 4 und 5 sowie Satzanfänge zu Aufgabe 3. Aufgabe 1 und 6 kommen ohne Hilfe aus.
Die drei Lösungsblätter entsprechen im Aufbau den Arbeitsblättern, mit der ausgefüllten Tabelle, der belegten Deutungshypothese, der ausformulierten Einleitung, den getrennten Prüfhinweisen für Partner A und Partner B und der vollständigen Inhaltsangabe mit Wendepunkt. Die Lehrkraftseite enthält die Einordnung der Stunde, den fachlichen Hintergrund, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minutenangaben, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Hintergrund greift die verbreitete Vorstellung auf, wer die Fachbegriffe kenne, könne ohne Plan sofort losschreiben, und zeigt, dass die Aufgaben 1 bis 3 Angaben und Hypothese festhalten, bevor Aufgabe 4 den ersten Satz verlangt.
Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: zehn Minuten Einstieg im Plenum und in Einzelarbeit mit Leitfrage, Infotext, Aufgabe 1 und dem Lesen der Geschichte, zehn Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit mit Aufgabe 2 und 3, 20 Minuten Vertiefung in Einzel- und Partnerarbeit mit Aufgabe 4 bis 6 und fünf Minuten Sicherung im Plenum, in der zwei Einleitungen vorgelesen und geprüft werden. Weil die Kurzgeschichte vollständig im Material abgedruckt ist, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen, ebenso als Stunde 11 der Reihe „Kurzgeschichten analysieren“, die mit Stunde 12 eine Doppelstunde bilden kann, in der die Analyse fertig geschrieben wird. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sich die Stunde auch als Vertretungsstunde. Geeignet ist sie vor allem für Klasse 10.
Zur Abgrenzung: Das Merkblatt-Paket „Die Inhaltsangabe“ in diesem Shop behandelt für Klasse 7 und 8 auf vier Seiten Einleitungssatz, Präsens und Wertungsfreiheit allgemein, mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite. Diese Stunde wendet die Regeln zu Einleitung und Inhaltsangabe zusätzlich auf eine vollständige, eigens verfasste Kurzgeschichte an, ergänzt die Deutungshypothese und den Handlungsverlauf mit Wendepunkt und bringt eine Partneraufgabe mit festen Rollen, sechs aufeinander aufbauende Aufgaben und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Alle zwölf Stunden der Reihe „Kurzgeschichten analysieren“ und die Klassenarbeit dazu gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Kurzgeschichten“; Stunde 12 setzt diese Analyse fort.
Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Eine Unterrichtsreihe zur Analyse von Kurzgeschichten für Deutsch in Klasse 9 und 10 mit zwölf Unterrichtsstunden und einer Klassenarbeit. Die Reihe führt von den Merkmalen der Gattung bis zur eigenen vollständigen Analyse mit Deutungshypothese und Textbelegen, die die Lernenden zu zweit korrigieren. Stunde 1 bis 11 sind in sich geschlossen. Alle vier Kurzgeschichten der Reihe sind eigens dafür geschrieben, kein Text stammt aus einem veröffentlichten Werk. Jede Zeile im Erwartungshorizont der Klassenarbeit prüft, was mindestens eine Stunde der Reihe übt.Das Paket hat 116 Seiten: die zwölf Stunden mit zusammen 108 Seiten und die Klassenarbeit mit 8 Seiten. Jede Stunde hat 9 Seiten. Jede Stunde und die Klassenarbeit liegen als eigene PDF bei, so lässt sich jede Stunde auch einzeln drucken.Die Klassenarbeit enthält auch freiwillige Zusatzaufgaben mit einer Hilfekarte, eine Übungsphase zum Tauschen der Schreibpläne und einen Reflexionsbogen für die Lehrkraft.Stunde 1 bis 4 erschließen die Kurzgeschichte. Stunde 1 „Merkmale der Kurzgeschichte“ untersucht an „Der leere Stuhl“ den unvermittelten Einstieg, die knappe Zeitspanne, den Wendepunkt und den offenen Schluss und grenzt die Gattung von Märchen, Roman und Anekdote ab. Stunde 2 „Den Inhalt wiedergeben“ unterscheidet Inhaltsangabe und Nacherzählung, baut den Einleitungssatz aus Titel, Verfasser, Textsorte und Thema auf und übt den Inhalt im Präsens und in eigenen Worten. Stunde 3 „Handlungsverlauf und Wendepunkt“ gliedert dieselbe Geschichte in Ausgangslage, Entwicklung, Wendepunkt und Ausgang, begründet die Lage des Wendepunkts an der Textstelle und sucht Andeutungen, die auf ihn vorausweisen. Stunde 4 „Die Figurenkonstellation klären“ bestimmt an der Kurzgeschichte „Zwei Stationen früher“ Haupt- und Nebenfiguren, ihre Beziehungen und den Unterschied zwischen innerem und äußerem Konflikt.Stunde 5 bis 9 untersuchen die Machart. Stunde 5 „Figuren charakterisieren“ trennt direkte und indirekte Charakterisierung, ordnet Textstellen den fünf Wegen der indirekten Charakterisierung zu und verlangt zu jeder Eigenschaft einen Beleg mit Absatzangabe. Stunde 6 „Erzählperspektive bestimmen“ unterscheidet Ich-Erzähler und Er-Erzähler sowie personales, auktoriales und neutrales Erzählverhalten und verlangt zur Bestimmung immer auch die Wirkung. Stunde 7 „Zeit erzählen“ arbeitet an „Die Bank am Zaun“ erzählte Zeit und Erzählzeit, Zeitraffung, Zeitdehnung und Rückblende heraus. Stunde 8 „Sprache und Bilder deuten“ benennt sprachliche Mittel wie Wortwahl, Vergleich und Metapher und deutet Symbol und Leitmotiv mit belegter Wirkung. Stunde 9 „Leerstellen und offener Schluss“ trennt belegte von unbelegten Deutungen, lässt mehrere Deutungen nebeneinander gelten und deutet den offenen Schluss mit Textstelle und Absatznummer.Stunde 10 bis 12 führen zur eigenen Analyse. Stunde 10 „Deutungshypothese und Aufbau“ grenzt die Deutungshypothese von Nacherzählung und Geschmacksurteil ab, ordnet die Bausteine einer Analyse und bettet Zitate mit Absatzangabe in eigene Sätze ein. Hier steht auch die siebenteilige Checkliste der Reihe, die in Stunde 12 im selben Wortlaut wiederkehrt. Stunde 11 „Eine Analyse schreiben“ ist der erste von zwei Schreibteilen: Zu „Die Bank am Zaun“ entstehen Deutungshypothese, Einleitung mit fünf Angaben und eine Inhaltsangabe mit Handlungsverlauf und Wendepunkt. Stunde 12 „Die Analyse fertigstellen“ setzt Text und Analyseanfang aus Stunde 11 fort: Figuren und Erzählweise werden belegt, sprachliche Mittel gedeutet und ein Schluss geschrieben, der die Deutungshypothese aufgreift. Die Lernenden prüfen ihre Analyse zu zweit mit der Checkliste, Punkt 7 erst nach dem Schluss. Stunde 11 und 12 lassen sich als Doppelstunde halten.Jede Stunde ist gleich aufgebaut. Zwei Infotextseiten mit vier Abschnitten, jeweils mit einer Illustration, führen die Fachbegriffe ein, dazu kommen eine Leitfrage, drei Lernziele in der Ich-Form, vier bis sechs Fachbegriffe und ein Fußband aus Merksatz, Zusatzinformation und einer Frage zur Selbstprüfung. Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs oder sieben Aufgaben mit einem bis drei Sternen, in der ganzen Reihe 75 Aufgaben: 26 mit einem, 37 mit zwei und 12 mit drei Sternen. Jede Stunde hat eine Partneraufgabe mit festen Rollen für Partner A und Partner B und einem gemeinsamen Ergebnis. In Stunde 3 bis 9 ist eine der Aufgaben eine Transferaufgabe ohne Hilfe, die das Gelernte auf neue Sätze oder eine neue kurze Szene überträgt. Als Hilfen gibt es je nach Stunde Tipps, Wortspeicher und Satzanfänge, die Aufgaben mit drei Sternen kommen ohne Hilfe aus. Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt mit ausformulierten Beispiellösungen. Die Lehrkraftseite nennt die Einordnung der Stunde, den fachlichen Hintergrund mit der typischen Fehlvorstellung, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen.Drei Kurzgeschichten tragen die Stunden. „Der leere Stuhl“ ist aus der Sicht einer Ich-Erzählerin geschrieben, für die der leere Stuhl ihrer Freundin zum Dingsymbol wird, und kommt in Stunde 1 bis 3 und 10 vor. „Zwei Stationen früher“ folgt in Stunde 4 bis 6 mit personalem Erzählverhalten und innerem Konflikt einem Jugendlichen im Bus. „Die Bank am Zaun“ mit Rückblende, Zeitdehnung, Symbol und Leitmotiv gehört zu Stunde 7 bis 9, 11 und 12. Stunde 1 bis 11 bringen ihren Text selbst mit, entweder vollständig oder mit dem Hinweis, welche Absätze fehlen, Stunde 12 setzt den Text aus Stunde 11 voraus.Die Klassenarbeit „Das letzte Foto“ bringt eine vierte Kurzgeschichte, die in keiner Stunde vorkommt: Am letzten Morgen einer Klassenfahrt soll Sina vor der Jugendherberge ein Gruppenfoto machen, während Elin abseits an der Hauswand steht. Die Arbeit dauert 90 Minuten, erreichbar sind 60 Punkte. Aufgabe 1 verlangt Inhaltsangabe und Handlungsverlauf mit Wendepunkt (10 Punkte), Aufgabe 2 die vollständige Analyse (35 Punkte) und Aufgabe 3 die Deutung des offenen Schlusses mit zwei Belegen (15 Punkte). Für die Lernenden gibt es einen Schreibplan mit sechs Feldern und eine Checkliste mit acht Fragen. Für die Lehrkraft liegen ein Erwartungshorizont mit acht Rasterzeilen, ein Notenschlüssel für alle sechs Noten, Korrekturhinweise und eine ausformulierte Musterlösung von rund 460 Wörtern bei. Die Zeile zu den Figuren prüft, was die Stunden 4 und 5 üben, die Zeile zu den sprachlichen Mitteln, was die Stunden 8 und 12 üben, und die Zeile zum offenen Schluss, was die Stunden 9 und 10 üben. Weil der Text vollständig beiliegt, funktioniert die Arbeit auch ohne die Reihe.Die Reihe ist auf zwölf Stunden von je 45 Minuten angelegt, danach folgt die Klassenarbeit mit 90 Minuten. Stunde 1 bis 11 lassen sich einzeln einsetzen, weil sie ihren Text und ihre Begriffe selbst einführen. Stunde 12 setzt Text und Analyseanfang aus Stunde 11 voraus. Für die Vertretung reichen Infotext, Aufgaben nach Sternen und das Lösungsblatt zum Vergleich. Stunde 1 bis 5 passen ab Klasse 9, Stunde 6 bis 12 und die Klassenarbeit haben ihren Schwerpunkt in Klasse 10.Zur Abgrenzung: Die Merkblatt-Pakete in diesem Shop, etwa „Die Kurzgeschichte“, „Offener und geschlossener Schluss“, „Die Inhaltsangabe“, „Die Figurenkonstellation“, „Die Charakterisierung“, „Die Perspektive bestimmen“, „Die Zeitgestaltung“, „Das Symbol“, „Stilmittel im Überblick“ und „Textbelege verwenden“, haben je vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite und fassen ihr Thema in einem Überblick mit wenigen Aufgaben zusammen. Am nächsten liegt „Die Kurzgeschichte“ für Klasse 9/10 mit den Gattungsmerkmalen. Die Reihe verwendet dieselben Fachbegriffe, arbeitet sie aber an drei eigens geschriebenen Kurzgeschichten durch und bringt aufeinander aufbauende Aufgaben mit Partneraufgabe und Transferaufgabe, Lösungsblätter, einen Stundenverlauf mit Minutenangaben und am Ende die Klassenarbeit. Mit der Unterrichtsreihe „Sachtextanalyse“ für Klasse 8 und 9 teilt sie den Aufbau bis zur Partnerkorrektur und zur Klassenarbeit mit Erwartungshorizont, dort wird ein Sachtext analysiert, hier ein literarischer Text. Die Unterrichtsreihe „Charakterisierung“ für Klasse 7 und 8 übt das Schreiben einer vollständigen Charakterisierung, in der Kurzgeschichten-Reihe ist die Charakterisierung ein Baustein von zwölf neben Erzählperspektive, Zeitgestaltung und Deutung. „Erörterung“, „Der Bericht“, „Beschreiben“ und „Stellung nehmen“ behandeln andere Schreibformen. Die zwölf Stunden und die Klassenarbeit gibt es auch einzeln.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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