eduki Qualität
40 Seiten
eduki Qualität
22 Seiten
eduki Qualität
10 Seiten






Eine Unterrichtsstunde zum Auswerten von Zeugenaussagen für Deutsch in Klasse 6 und 7, mit Schwerpunkt Klasse 7. Die Lernenden unterscheiden in Aussagen prüfbare Angaben von Vermutungen, benennen Widersprüche zwischen mehreren Aussagen und kennzeichnen fremde Aussagen in ihrem Bericht. Der Vorfall dazu: Am Montag, dem 4. Mai, sprang um 10.20 Uhr in der Pausenhalle die Glasscheibe der Vitrine der Technik-AG, während in der Regenpause mehrere Kinder dort mit einem weichen Ball spielten. Verletzt wurde niemand, und für den Bericht an die Schulleitung liegen drei Aussagen vor.
Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Drei Aussagen, ein Vorfall“, „Fakt oder Vermutung“, „Wenn Aussagen sich widersprechen“ und „Wer hat es gesagt?“. Er führt den Vorfall ein, erklärt den Unterschied zwischen einer prüfbaren Angabe und einer Annahme, zeigt an Wörtern wie bestimmt, wahrscheinlich oder vermutlich, woran man eine Vermutung erkennt, und nennt die Kennzeichnungen laut, nach Aussage von und wie jemand angab. Dazu kommen die Leitfrage „Was übernimmst du aus Aussagen in deinen Bericht, und wie?“, drei Lernziele und fünf Fachbegriffe mit kurzer Erklärung: Aussage, Fakt, Vermutung, Widerspruch und Quellenangabe. Im Fußband stehen ein Merksatz zur Kennzeichnung fremder Aussagen, ein Hinweis auf die Herkunft des Wortes Fakt vom lateinischen „factum“ und eine Kontrollfrage zum Erkennen einer Vermutung.
Der Materialtext ist eigens für diese Stunde verfasst und besteht aus drei nummerierten Aussagen zur zersprungenen Vitrine. Noah aus der 7a sagt aus, er habe etwa drei Meter neben der Vitrine gestanden, Emre habe den weichen Ball geworfen und der Ball sei gegen die Glasscheibe geflogen. Am Ende vermutet er, Emre habe nur zu Lea werfen wollen. Die Lehrerin mit Pausenaufsicht gibt an, die Pause habe um 10.15 Uhr begonnen, sie habe vom anderen Ende der Pausenhalle einen Knall gehört, niemanden werfen sehen und vor der Vitrine einen Rucksack liegen sehen, den sie als Ursache vermutet. Der Hausmeister erklärt, er habe die Vitrine um 10.25 Uhr mit Klebeband abgesperrt, die Scheibe sei von unten links bis zur Mitte gesprungen und keines der Modelle der Technik-AG beschädigt; außerdem gibt er weiter, ein Mädchen aus der 7a habe Milan als Werfer genannt, und hält die Scheibe für schon länger locker. In allen drei Aussagen steht Prüfbares neben Vermutetem, und an zwei Stellen passen die Aussagen nicht zusammen.
Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs Aufgaben, zwei mit einem Stern, drei mit zwei Sternen und eine mit drei Sternen. Zuerst ordnen die Lernenden in einer Tabelle vier Sätze aus den Aussagen als Fakt oder Vermutung ein und begründen kurz, woran sie es erkennen. Danach benennen sie die beiden Punkte, in denen sich die drei Aussagen widersprechen. In der dritten Aufgabe formulieren sie drei Sätze für den Bericht, nehmen dafür nur prüfbare Angaben und kennzeichnen fremde Aussagen. Die Partneraufgabe verteilt feste Rollen: Partner A notiert, was alle drei übereinstimmend sagen, Partner B, was nur eine Person sagt, danach schreiben beide gemeinsam zwei Sätze, die den Widerspruch kennzeichnen. Die Wahlaufgabe mit drei Sternen verlangt den ganzen Hergang für den Bericht an die Schulleitung, ohne Vermutungen und mit Quellenangaben. Die Transferaufgabe am Schluss arbeitet ohne Hilfe an drei neuen Aussagen zu einem fremden Hund auf dem Schulhof, die Zeynep, Ben und die Sekretärin machen. Als Hilfen gibt es einen Tipp zu Aufgabe 2, drei vorgegebene Satzanfänge zu Aufgabe 3 und einen Tipp zu Aufgabe 4.
Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt. Die Tabelle ist mit Einordnung und Begründung ausgefüllt, zu den Schreibaufgaben gibt es ausformulierte Beispiellösungen, darunter der vollständige Hergang mit drei Quellenangaben und dem Hinweis, dass aus den Aussagen nicht hervorgeht, ob der Ball oder der Rucksack die Scheibe traf. Die Lehrkraftseite enthält die Einordnung in die Reihe, den fachlichen Hintergrund, drei Lernziele, einen Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Hintergrund greift die verbreitete Vorstellung auf, eine Zeugenaussage sei schon eine Tatsache, und beschreibt, welche Aufgaben dagegen arbeiten.
Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt. Vorgeschlagen sind sechs Minuten Einstieg im Plenum mit dem Vorfall, einer vorgelesenen Aussage und der Leitfrage, 14 Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit mit dem Infotext und den Aufgaben 1 und 2, 19 Minuten Anwendung in Einzel- und Partnerarbeit mit den Aufgaben 3, 4 und 6 sowie Aufgabe 5 zur Wahl und sechs Minuten Sicherung im Plenum, in der zwei Sätze mit Quellenangabe verglichen werden. Weil der Infotext den Vorfall neu einführt, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen oder als Stunde 6 der Reihe „Der Bericht“. Da Infotext, Hilfen und Lösungsblätter vollständig vorliegen, eignet sie sich auch als Vertretungsstunde. Geeignet ist die Stunde vor allem für Klasse 6, in Klasse 7 lässt sie sich zur Wiederholung und Festigung einsetzen.
Zur Abgrenzung: Die Merkblatt-Pakete „Der Bericht“ für Klasse 6 und 7, „Der Unfallbericht“ und „Der Zeitungsbericht“ für Klasse 7 und 8 sowie „Die Vorgangsbeschreibung“ haben je vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite. Diese Stunde hat zusätzlich drei Zeugenaussagen als eigenen Materialtext, mit dem fünf der sechs Aufgaben arbeiten, die Unterscheidung von Fakt und Vermutung an Signalwörtern, das Benennen zweier Widersprüche, die Quellenangabe im fertigen Berichtssatz und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Das Kompaktheft „Deutsch kompakt: Der Bericht“ und das „Stationenlernen Beschreiben und Berichten“ für Klasse 6 bis 8 führen durch das Thema Bericht im Ganzen, das Stationenlernen für selbstgesteuerte Arbeit an Stationen. Hier bekommt mit dem Auswerten von Aussagen ein einzelner Schritt eine volle Stunde mit Partneraufgabe, Transferaufgabe und Lösungen. Alle zwölf Stunden der Reihe und die Klassenarbeit gibt es zusammen im Paket zur Unterrichtsreihe „Der Bericht“.
Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Eine Unterrichtsreihe zum Bericht für Deutsch in Klasse 6 und 7 mit zwölf Unterrichtsstunden und einer Klassenarbeit. Die Reihe führt vom Unterschied zwischen Erzählung und Bericht bis zum eigenen Bericht. Am Ende schreiben die Lernenden in Stunde 11 und 12 einen eigenen Bericht und prüfen ihn in einer Partnerkorrektur. Jede Zeile im Bewertungsraster der Klassenarbeit ist mindestens einer Stunde der Reihe zugeordnet.Das Paket hat 115 Seiten: die zwölf Stunden mit zusammen 106 Seiten und die Klassenarbeit mit 9 Seiten. Elf Stunden haben je drei Arbeitsblätter und 9 Seiten, Stunde 3 hat zwei Arbeitsblätter und 7 Seiten. Jede Stunde und die Klassenarbeit liegen als eigene PDF bei, so lässt sich jede Stunde auch einzeln drucken.Die Klassenarbeit enthält auch freiwillige Zusatzaufgaben mit einer Hilfekarte, eine Übungsphase zum Tauschen der Schreibpläne und einen Reflexionsbogen für die Lehrkraft.Stunde 1 bis 5 legen die Grundlagen. Stunde 1 „Erzählen oder berichten?“ stellt zwei Texte über denselben Sturz nebeneinander, eine Erzählung für eine Freundin und den Bericht für das Sekretariat. Stunde 2 „Die W-Fragen“ arbeitet mit den Notizen des Schulsanitätsdienstes, in denen eine W-Frage offen bleibt und eine zweite nur ungenau beantwortet wird. In Stunde 3 „Der Aufbau eines Berichts“ bringen die Lernenden die durcheinandergeratenen Absätze eines Berichts über den Sponsorenlauf in die richtige Reihenfolge. Stunde 4 „Sachlich schreiben“ prüft Fionas Entwurf für die Schulleitung, der voller Wertungen, Übertreibungen und Umgangssprache steckt. Stunde 5 „Die Zeitformen im Bericht“ nutzt einen Unfallbericht mit gemischten Zeitformen, in dem eine Vorzeitigkeit im Präteritum statt im Plusquamperfekt steht.Stunde 6 bis 10 üben die Praxis. Stunde 6 „Aussagen auswerten“ legt drei Aussagen zur zersprungenen Vitrine nebeneinander, die sich in zwei Punkten widersprechen und Vermutungen enthalten. Stunde 7 „Der Unfallbericht“ prüft einen Entwurf, in dem zwei genaue Angaben fehlen und zwei Schuldzuweisungen stehen. Stunde 8 „Der Zeitungsbericht“ arbeitet an einem Bericht der Schülerzeitung mit blasser Überschrift, unvollständigem Vorspann und einem Zitat ohne Quelle. In Stunde 9 „Aus einer Erzählung wird ein Bericht“ wird die Erzählung eines Jugendlichen über den Wandertag zum Wildpark in vier Schritten umgeschrieben. Stunde 10 „Einen Bericht überarbeiten“ prüft den Bericht der Klassenlehrerin für den Elternbrief an einer Checkliste mit sieben Punkten, von denen vier noch nicht erfüllt sind.In Stunde 11 und 12 entsteht ein eigener Bericht über den Wasserschaden im Musikraum. In Stunde 11 „Einen Bericht selbst schreiben“ ordnen die Lernenden die Notizen des Hausmeisters und zwei Aussagen den sechs W-Fragen zu, trennen Fakten von Vermutungen und halten alles in einem Schreibplan fest, den die Paare danach tauschen und prüfen. Stunde 12 „Einen Bericht fertigstellen“ vergleicht drei Fassungen desselben Hergangs, danach schreiben die Lernenden Hergang und Schluss ihres eigenen Berichts. In der Partnerkorrektur prüfen sie ihre Texte gegenseitig mit der Checkliste aus Stunde 10, legen für jeden Text die wichtigste Verbesserung fest und schreiben diese Stelle neu.Jede Stunde ist gleich aufgebaut. Zwei Infotextseiten mit vier Abschnitten und je einer Illustration führen die Fachbegriffe ein, dazu kommen Leitfrage, zwei oder drei Lernziele, vier bis sechs Fachbegriffe und ein Fußband aus Merksatz, einem Hinweis unter „Schon gewusst?“ und einer Rückfrage. Der Materialtext ist eigens für die Stunde geschrieben und hat nummerierte Absätze, auf die sich Aufgaben und Lösungen beziehen. Auf den Arbeitsblättern stehen fünf oder sechs Aufgaben mit einem bis drei Sternen, darunter eine Partneraufgabe mit festen Rollen für Partner A und Partner B. Die Aufgabe mit drei Sternen ist eine Wahlaufgabe. Stunde 3 bis 9 und 12 enthalten eine Transferaufgabe ohne Hilfe zu einem neuen Vorfall, etwa zum Stromausfall in der Mensa oder zum Licht in der Turnhalle. Als Hilfen gibt es je nach Stunde Tipps, Wortspeicher und Satzanfänge. Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt mit ausformulierten Beispiellösungen. Die Lehrkraftseite enthält Einordnung, fachlichen Hintergrund mit der typischen Fehlvorstellung, drei Lernziele, einen Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen.Die Klassenarbeit hat einen eigenen Vorfall, der in keiner Stunde vorkommt: Am Dienstag, dem 3. Februar, löst verbrannter Toast im Hauswirtschaftsraum den Rauchmelder aus, das Gebäude wird geräumt. Sie dauert 90 Minuten, erreichbar sind 50 Punkte. Drei eigens verfasste Materialien liegen bei: die Notizen des Hausmeisters, die Aussage einer Schülerin der 7b und die Mitteilung der Schulleitung an alle Klassen. Aufgabe 1 verlangt die Angaben zu den sechs W-Fragen mit Fundstelle (8 Punkte), Aufgabe 2 die Trennung von Fakt und Vermutung und die Reihenfolge des Hergangs (6 Punkte), Aufgabe 3 den Bericht für die Schülerzeitung (36 Punkte). Dazu gehören ein Schreibplan mit fünf Feldern und eine Checkliste mit acht Fragen. Für die Lehrkraft gibt es einen Erwartungshorizont mit acht Rasterzeilen, einen Notenschlüssel, vier Korrekturkästen und eine ausformulierte Musterlösung von rund 230 Wörtern mit dreizehn Anmerkungen. Die Korrekturhinweise nennen zu jeder Rasterzeile die Stunden, die sie vorbereiten.Die Reihe ist auf zwölf Stunden von je 45 Minuten angelegt, danach folgt die Klassenarbeit mit 90 Minuten. Stunde 11 und 12 lassen sich auch als Doppelstunde halten. Stunde 1 bis 5 passen ab Klasse 6, Stunde 6 bis 12 und die Klassenarbeit haben ihren Schwerpunkt in Klasse 7. Geübt wird an fünf Vorfällen, die in der Reihe wiederkehren: der Fahrradunfall auf dem Radweg, der Sponsorenlauf auf dem Sportplatz, die zersprungene Vitrine in der Pausenhalle, der verpasste Bus nach dem Wandertag und der Wasserschaden im Musikraum. Jede Stunde führt ihren Vorfall neu ein und funktioniert deshalb auch allein. Für die Vertretung reichen Infotext, Aufgaben nach Sternen und das Lösungsblatt zum Vergleich. Geeignet ist die Reihe vor allem für Klasse 6, in Klasse 7 lässt sie sich zur Wiederholung und Festigung einsetzen.Zur Abgrenzung: Die Merkblatt-Pakete in diesem Shop, „Der Bericht“ für Klasse 6 und 7, „Der Unfallbericht“ und „Der Zeitungsbericht“ für Klasse 7 und 8 sowie „Die Vorgangsbeschreibung“, haben je vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite. Die Reihe verwendet dieselben Fachbegriffe. Jede ihrer Stunden hat zusätzlich einen eigenen Materialtext mit nummerierten Absätzen, eine Partneraufgabe und längere Schreibaufgaben auf zwei oder drei Arbeitsblättern, dazu einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Gegenüber dem Kompaktheft „Deutsch kompakt: Der Bericht“ und dem „Stationenlernen Beschreiben und Berichten“ für Klasse 6 bis 8 kommen die zwölf fertigen Stundenentwürfe hinzu sowie die Klassenarbeit mit Erwartungshorizont, Notenschlüssel und Musterlösung. Die zwölf Stunden und die Klassenarbeit gibt es auch einzeln.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Klassenstufen: 6-7. Klasse
Bewertungen und Kommentare