





Diese Unterrichtssequenz zu Bertolt Brechts Gedicht„Morgens und abends zu lesen“verbindet multisensorisches Lernen, kreative Visualisierung, Gedichtanalyse und den reflektierten Einsatz von KI.
Die Schüler:innen nähern sich dem Gedicht zunächst über unterschiedliche Sinneseindrücke: Sie hören Regentropfen und das Gedicht als Song, ,riechen nasses Laub und sammeln spontane Wahrnehmungen, bevor sie den Text genauer untersuchen. Anschließend visualisieren sie ausgewählte Verse – wahlweise klassisch oder mithilfe einer Bild-KI – und dokumentieren dabei auch ihren verwendeten Prompt.
Im weiteren Verlauf untersuchen die Lernenden,wie Wortwahl, Geräusche, Bilder und weitere Wahrnehmungen Gefühle erzeugen, und arbeiten den Gefühlsverlauf des Gedichts heraus. Im Zentrum steht dabei der Wandel von Frieden über Achtsamkeit hin zu Angst.
Zum Abschluss verfassen die Schüler:innen eine eigene Interpretationund vergleichen diese mit einer KI-generierten Interpretation. Dabei können unterschiedliche Lesarten diskutiert werden: etwa Liebe als Quelle von Bedeutung und Selbstfürsorge oder das „Gebrauchtwerden“ als möglicher Auslöser von Druck und Abhängigkeit.
Enthalten sind:
Unterrichtsplanung für 3 Unterrichtseinheiten
Präsentation für den Unterricht
multisensorische Zugänge zum Gedicht
KI-gestützte Visualisierungsaufgabe
Analyse- und Interpretationsaufgaben
Beispiellösungen
Beispiel für einen KI-Bildprompt
KI-Interpretation und eigene Interpretation zum direkten Vergleich
Das Material eignet sich besonders für einen handlungsorientierten und modernen Lyrikunterricht, bei dem KI nicht nur als Werkzeug eingesetzt, sondern auch kritisch mit eigenen Deutungen verglichen wird.
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