Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
1217 Materialien
2177 Follower
87 Following






Zur Placemat-Methode gibt es keine einzige Wirksamkeitsstudie, und fertige, fachlich gefüllte Vorlagen findet man im Netz auch nicht — auf den Landesbildungsservern steht die Methode, nie der Inhalt. Dieses Bundle löst beides: Das Methodenblatt sagt offen, was belegt ist und was nicht, und fünf Fachhefte liefern 25 fertige Blätter für den Unterricht.
87 Seiten, farbig und schwarzweiß. Zusammen deutlich günstiger als die sechs Hefte einzeln.
12 Seiten, Klasse 5 bis 13, alle Fächer. Der Ablauf minutengenau getaktet, die Befundlage in drei Spalten mit Autor und Jahr, eine klare Liste, wann die Methode funktioniert und wann sie Zeitverschwendung ist, fünf Stellschrauben, eine Troubleshooting-Seite, vier Varianten, sechs fertige Fragen aus verschiedenen Fächern, eine Kopiervorlage im Querformat und ein Beobachtungsbogen für den Unterrichtsbesuch.
Je 15 Seiten, Klasse 7 bis 10. Jedes Heft enthält fünf Vorlagen mit fünf verschiedenen Feldstrukturen, und vor jeder Vorlage eine Lehrkraftseite mit Auftrag, Zeitplan, erwarteten Antworten, Stolperfallen und Differenzierung.
Offene Vermutung, Klasse 7–8:Woher hat der Baum sein Holz? Vier freie Felder, Einstieg in die Fotosynthese.
Systemebenen, Klasse 7–8:Der Weg des Sauerstoffs — Lunge, Blut, Muskelzelle, Alltag.
Vermutung und Befund, Klasse 8–9:Salat in Salzwasser. Die Mitte geteilt in Beobachtung und Erklärung.
Abwägen, Klasse 9–10:Rasen oder Blühwiese? Vier Rollen, dreiteilige Mitte.
Aussagen prüfen, Klasse 9–10:Vier Sätze über Evolution. Jedes Feld enthält bereits einen falschen Satz.
Drei Ebenen, Klasse 8:Eisenwolle brennt. Stoffebene, Teilchenebene, Symbolebene und Alltag.
Vier Positionen, Klasse 8:Was zeigt die Waage nach dem Verbrennen? Danach entscheidet der Versuch.
Teilchen zeichnen, Klasse 7:Vier Lupenkreise für fest, flüssig, gasförmig und gelöst. Gezeichnet wird, nicht geschrieben.
Vor dem Versuch, Klasse 9–10:Sicherheit als Denkaufgabe. Ergebnis sind drei Regeln für genau diesen Versuch.
Vier Fälle, eine Definition, Klasse 10:Was wird hier oxidiert? Von der Magnesiumverbrennung bis zur Batterie.
Kräftepfeile, Klasse 8–9:Der geworfene Ball in vier Momenten. Bringt die Impetus-Vorstellung ans Licht.
Vier Modelle prüfen, Klasse 8:Was passiert im Stromkreis? Vier echte Schülermodelle, die Mitte behält eines.
Vorhersagen, messen, erklären, Klasse 7–8:Metall oder Holz? Der Lerneffekt liegt in der Differenz.
Alltagssatz und Fachsatz, Klasse 9–10:„Der Akku ist leer." Vier Sätze werden in Physik übersetzt.
Vier Darstellungen, Klasse 9–10:Dieselbe Fahrt als Diagramm, Worte und Alltag.
Ein Gegenbeispiel genügt, Klasse 7:„Multiplizieren macht größer." Vier Merksätze, jeder fällt durch ein Beispiel.
Vier Rechenwege, Klasse 8:Einer führt in die Irre. Passt zu jedem Thema — Sie füllen sie mit eigenem Stoff.
Vom Text zum Term, Klasse 8–9:Wofür steht der Buchstabe? Der Klassiker unter den Algebra-Fehlern.
Vier Darstellungen, Klasse 9:Ein Handytarif als Graph, Tabelle, Term und Geschichte.
Schätzen statt raten, Klasse 9–10:Wie viel Wasser braucht die Schule? Eine Fermi-Aufgabe zu viert.
Vier Codeschnipsel, Klasse 8:Was steht am Ende drin? Die Mitte formuliert die Regel für das Gleichheitszeichen.
Schreibtischtest, Klasse 8–9:Vier Durchläufe, vier Köpfe. Aus einer Einzelübung wird eine Gruppenaufgabe.
Erkläre es der Maschine, Klasse 7:Der Roboter und das Butterbrot, in vier Abschnitte geteilt.
Vier Datenspuren, Klasse 8–9:Ein ganz normaler Schultag. Nicht, was man tun sollte — was tatsächlich passiert.
Was kann das Modell?, Klasse 9–10:Vier Sätze über KI, jeder halb richtig.
Alle Kopiervorlagen — 25 fachliche plus die allgemeine aus dem Methodenblatt — sind im Querformat angelegt und so beschriftet, wie vier Lernende tatsächlich sitzen: zwei oben, zwei unten. Die beiden oberen Felder stehen um 180 Grad gedreht, die Frage steht zweimal auf dem Blatt — oben gedreht, unten aufrecht. Niemand muss den Kopf drehen oder seitenverkehrt lesen.
Alle sechs Hefte nennen ihre Quellen mit Autor und Jahr — und alle sagen ausdrücklich, was nicht belegt ist. Im Methodenblatt steht eine eigene Spalte für die verbreiteten Behauptungen ohne Evidenz: „fördert die Sozialkompetenz", „alle sind aktiv", „verhindert Trittbrettfahren". In den Fachheften steht bei jeder Vorlage, ob die erwartete Fehlvorstellung fachdidaktisch dokumentiert ist oder aus der Unterrichtserfahrung stammt. Das Informatikheft geht so weit, das eigene Verkaufsargument einzuschränken: Unplugged ist beliebt, aber in der Wirkung uneinheitlich belegt — und das steht im Material.
Wer eine Methode in der Fachkonferenz oder im Nachgespräch begründen muss, braucht genau diese Unterscheidung.
Lehrkräfte aller Fächer, mit fertigem Material für Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik
Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Referendariat
Mentorinnen, Mentoren, Ausbildungsbeauftragte und Fachleitungen
Fachkonferenzen und schulinterne Fortbildung
Gymnasium, Gesamtschule, Realschule, berufliche Schulen
auch für fachfremd erteilten Unterricht geeignet
Sechs PDF, zusammen 87 Seiten, DIN A4, jeweils farbig und schwarzweiß. Alle Kopiervorlagen liegen im Querformat und sind für den Gruppentisch beschriftet. Angelegt für die Vergrößerung auf A3, funktioniert auch in A4 — ein Blatt pro Vierergruppe. Das Informatikheft kommt vollständig ohne Rechner aus; in Chemie und Physik gehören zu einzelnen Vorlagen kurze Versuche, die auf der jeweiligen Lehrkraftseite beschrieben sind.
Ergänzend passen die kostenlosen Werkzeuge der Unterrichtswerkstatt auf how-to-liv.de: Zufallsrad für den Gruppensprecher, Think-Pair-Share-Strukturen, Exit-Tickets. Alles läuft im Browser, ohne Anmeldung, ohne Datenübertragung. In jedem Heft führt ein QR-Code direkt hin. Diese Werkzeuge sind eine Ergänzung, keine Voraussetzung.
Alle sechs Hefte gehören zur Reihe „Zusammen denken" und sind auch einzeln erhältlich. Eine Paketübersicht liegt in jedem Heft bei.
Alle Angaben nach bestem Wissen, Stand September 2026. Die Materialien sind Arbeitshilfen für den Unterricht und ersetzen keine fachdidaktische Beratung. Effektstärken sind Mittelwerte über viele Studien und sagen nichts darüber, was in einer bestimmten Klasse passiert.
Fertige, fachlich gefüllte Placemat-Vorlagen für Biologie gibt es im Netz nicht — auf den Landesbildungsservern findet man nur die Methode, nie den Inhalt. Dieses Heft liefert fünf, und jede ist anders gebaut: offene Vermutung, Systemebenen, Vermutung und Befund, Abwägen, Aussagen prüfen.Drei der fünf Fragen zielen auf Schülervorstellungen, die fachdidaktisch dokumentiert sind: die Pflanzenernährung aus dem Boden (Barker und Carr 1987), das Herz als Ort der Sauerstoffherstellung (Riemeier und andere 2010), die lamarckistische Deutung von Anpassung (Nehm und Reilly 2007). Auf der Lehrkraftseite steht jeweils vorher, was in den Feldern stehen wird — und was Sie damit machen.Für Klasse 7 bis 10. Fünfzehn Seiten: fünf kopierfertige A4-Vorlagen, davor je eine Lehrkraftseite mit Auftrag, Zeitplan, erwarteten Antworten, Stolperfallen und Differenzierung, dazu eine Paketübersicht.Die fünf Vorlagen1 Offene Vermutung, Klasse 7–8: Woher hat der Baum sein Holz?Vier freie Felder, Einstieg in die Fotosynthese. Macht Präkonzepte zur Pflanzenernährung sichtbar, bevor der Stoff behandelt wird.2 Systemebenen, Klasse 7–8: Der Weg des Sauerstoffs.Vier vorgegebene Ebenen — Lunge, Blut, Muskelzelle, Alltag — und eine Mitte, die daraus einen durchgehenden Weg in fünf Schritten machen muss.3 Vermutung und Befund, Klasse 8–9: Salat in Salzwasser.Zwei Runden um einen echten Versuch herum, die Mitte ist geteilt in Beobachtung und Erklärung. Trainiert die Trennung von Beobachtung und Deutung.4 Abwägen, Klasse 9–10: Rasen oder Blühwiese?Vier Rollen außen, eine dreiteilige Mitte aus Entscheidung, Kriterium und stärkstem Gegenargument. Bewertungskompetenz statt Meinungsrunde.5 Aussagen prüfen, Klasse 9–10: Vier Sätze über Evolution.Jedes Feld enthält bereits einen falschen Satz; die Mitte formuliert die eine Regel, die alle vier Fälle erklärt.Für den Gruppentisch gebaut, nicht für den SchreibtischAlle fünf Vorlagen liegen im Querformat vor und sind so beschriftet, wie vier Lernende tatsächlich sitzen: zwei oben, zwei unten. Die beiden oberen Felder sind um 180 Grad gedreht, die Frage steht zweimal auf dem Blatt — oben gedreht, unten aufrecht. Damit hat jede und jeder die eigene Aufgabe richtig herum vor sich und muss das Blatt nicht drehen, um sie zu lesen.Was dieses Material unterscheidetAuf jeder Lehrkraftseite steht eine Tabelle mit den Antworten, die in den Außenfeldern erscheinen werden, und daneben, welcher Denkfehler dahintersteckt. Wer weiß, dass in fast jeder Gruppe „aus dem Boden" stehen wird, führt das Gespräch danach anders.Das Heft sagt außerdem, was es nicht kann. Zur Methode Placemat selbst gibt es keine einzige Wirksamkeitsstudie; belegt ist nur, was sie organisiert — kooperatives Lernen, kleine Gruppen, Denkzeit. Bei Vorlage 3 stützen sich die erwarteten Antworten auf Unterrichtserfahrung statt auf Forschung, und das steht auch so im Material. Zu den Basiskonzepten gibt es einen ausdrücklichen Hinweis, dass mehrere KMK-Fassungen im Umlauf sind und die Zuordnung im eigenen Kerncurriculum anders heißen kann.Eine Seite erklärt den Zusammenhang zum Modell der Didaktischen Rekonstruktion: Die vier Außenfelder sind der Erhebungsschritt. Deshalb ist keine der fünf Fragen so gestellt, dass man sie nachschlagen könnte.Für wenBiologielehrkräfte, Klasse 7 bis 10Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und ReferendariatMentorinnen, Mentoren und FachleitungenFachkonferenzen und schulinterne FortbildungGymnasium, Gesamtschule, Realschuleauch für fachfremd unterrichtete Biologiestunden geeignetFormat und HinweisePDF, 15 Seiten, DIN A4, farbig und schwarzweiß. Die fünf Kopiervorlagen liegen im Querformat und sind für die Vergrößerung auf A3 angelegt; sie funktionieren auch in A4. Ein Blatt pro Vierergruppe, nicht pro Person.Ergänzend passen die kostenlosen Werkzeuge der Unterrichtswerkstatt auf how-to-liv.de: Zufallsrad für den Gruppensprecher, Think-Pair-Share-Strukturen, Exit-Tickets. Alles läuft im Browser, ohne Anmeldung, ohne Datenübertragung. Ein QR-Code im Material führt direkt hin. Diese Werkzeuge sind eine Ergänzung, keine Voraussetzung.Das Material gehört zur Reihe „Zusammen denken" und ist eigenständig nutzbar. Wer das allgemeine Methodenblatt zu Placemat sucht, findet es dort ebenfalls.Alle Angaben nach bestem Wissen, Stand September 2026. Dieses Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine fachdidaktische Beratung.
Klassenstufen: 7. Klasse, 10. Klasse
Physik ist das Fach, in dem der Alltagsverstand am lautesten widerspricht. „Der Ball fliegt nach oben, weil noch Kraft in ihm steckt." „Der Strom wird verbraucht." „Metall ist kälter als Holz." Diese Sätze verschwinden nicht dadurch, dass man sie überhört. Dieses Heft macht sie zum Gegenstand der Stunde — fünf fertige Placemat-Vorlagen, jede an einer Stelle, an der es erfahrungsgemäß hakt.Vier der fünf Fragen zielen auf Vorstellungen, die physikdidaktisch seit Jahrzehnten dokumentiert sind: die Impetus-Vorstellung beim geworfenen Ball (Clement 1982; Halloun und Hestenes 1985), das Verbrauchsmodell des Stroms (Osborne 1983; Shipstone 1984), die Wärmeempfindung als Temperaturaussage (Erickson 1979; Wiser 1986), der Graph als Bild der Strecke (Clement 1985; Beichner 1994). Auf der Lehrkraftseite steht jeweils vorher, was in den Feldern stehen wird — und was Sie damit machen.Für Klasse 7 bis 10. Fünfzehn Seiten: fünf kopierfertige A4-Vorlagen, davor je eine Lehrkraftseite mit Auftrag, Zeitplan, erwarteten Antworten, Stolperfallen und Differenzierung, dazu eine Paketübersicht.Die fünf Vorlagen1 Kräftepfeile, Klasse 8–9: Der geworfene Ball.Vier Momente — in der Hand, beim Aufsteigen, am höchsten Punkt, beim Fallen. Jede Person zeichnet ihren Moment, die Mitte sucht die eine Regel für alle vier. Bringt die Impetus-Vorstellung zuverlässig ans Licht.2 Vier Modelle prüfen, Klasse 8: Was passiert im Stromkreis?Vier echte Schülermodelle stehen vorgedruckt in den Feldern. Jede Person prüft ihres am Versuch, die Mitte behält nur eines — und benennt den Versuch, der entscheidet.3 Vorhersagen, messen, erklären, Klasse 7–8: Metall oder Holz?Zwei Runden um eine echte Messung herum, die Mitte ist dreigeteilt in Vorhersage, Messwert und Erklärung. Der Lerneffekt liegt in der Differenz.4 Alltagssatz und Fachsatz, Klasse 9–10: Vier Sätze, die jeder sagt.„Der Akku ist leer." Vier Alltagssätze werden in physikalisch tragfähige Sätze übersetzt; die Mitte formuliert die Übersetzungsregel.5 Vier Darstellungen, Klasse 9–10: Dieselbe Fahrt, vier Formen.Weg-Zeit-Diagramm, Geschwindigkeit-Zeit-Diagramm, Worte, Alltag. Am Ende wird geprüft, ob alle vier Felder wirklich dieselbe Bewegung zeigen.Für den Gruppentisch gebaut, nicht für den SchreibtischAlle fünf Vorlagen liegen im Querformat vor und sind so beschriftet, wie vier Lernende tatsächlich sitzen: zwei oben, zwei unten. Die beiden oberen Felder sind um 180 Grad gedreht, die Frage steht zweimal auf dem Blatt — oben gedreht, unten aufrecht. Damit hat jede und jeder die eigene Aufgabe richtig herum vor sich und muss das Blatt nicht drehen, um sie zu lesen.Was dieses Material unterscheidetAuf jeder Lehrkraftseite steht eine Tabelle mit den Antworten, die in den Außenfeldern erscheinen werden, und daneben, welcher Denkfehler dahintersteckt. Wer weiß, dass in fast jeder Gruppe ein nach oben gerichteter Pfeil beim steigenden Ball auftauchen wird, führt das Gespräch danach anders.Das Heft sagt außerdem, was es nicht kann. Zur Methode Placemat selbst gibt es keine einzige Wirksamkeitsstudie; belegt ist nur, was sie organisiert — kooperatives Lernen, kleine Gruppen, Denkzeit. Zu den Bildungsstandards steht ein ausdrücklicher Hinweis: Die KMK-Standards Physik von 2004 sind seit dem 13. Juni 2024 durch die weiterentwickelten Standards für den Mittleren Schulabschluss ersetzt; die Kompetenzbereiche heißen jetzt anders. Prüfen Sie Ihr Kerncurriculum — dort kann noch die Fassung von 2004 stehen.Für wenPhysiklehrkräfte, Klasse 7 bis 10Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und ReferendariatMentorinnen, Mentoren und FachleitungenFachkonferenzen und schulinterne FortbildungGymnasium, Gesamtschule, Realschuleauch für fachfremd unterrichtete Physikstunden geeignetFormat und HinweisePDF, 15 Seiten, DIN A4, farbig und schwarzweiß. Die fünf Kopiervorlagen liegen im Querformat und sind für die Vergrößerung auf A3 angelegt; sie funktionieren auch in A4. Ein Blatt pro Vierergruppe, nicht pro Person. Vorlage 2 und 3 brauchen einen kurzen Versuch — Reihenschaltung mit zwei Lampen beziehungsweise zwei Thermometer.Ergänzend passen die kostenlosen Werkzeuge der Unterrichtswerkstatt auf how-to-liv.de: Zufallsrad für den Gruppensprecher, Think-Pair-Share-Strukturen, Exit-Tickets. Alles läuft im Browser, ohne Anmeldung, ohne Datenübertragung. Ein QR-Code im Material führt direkt hin. Diese Werkzeuge sind eine Ergänzung, keine Voraussetzung.Das Material gehört zur Reihe „Zusammen denken" und ist eigenständig nutzbar. Das allgemeine Methodenblatt zu Placemat und die Hefte für Biologie, Chemie, Mathematik und Informatik gibt es dort ebenfalls, einzeln oder als Bundle.Alle Angaben nach bestem Wissen, Stand September 2026. Dieses Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine fachdidaktische Beratung.
Klassenstufen: 7. Klasse, 10. Klasse
Rechenaufgaben taugen nicht für Placemat: Wenn Sie die Aufgabe selbst in einer Zeile richtig hinschreiben können, ist Sie für Placemat ungeeignet. Gebraucht werden Fragen, bei denen vier Lernende plausibel Verschiedenes schreiben können. Dieses Heft liefert fünf davon — Gegenbeispiele suchen, Fehler finden, übersetzen, Darstellungen vergleichen, schätzen.Vier der fünf Fragen zielen auf Fehlvorstellungen, die mathematikdidaktisch dokumentiert sind: „Multiplizieren macht größer" als implizites Modell (Fischbein und andere 1985), der Vertauschungsfehler beim Übersetzen von Sachtexten in Terme (Clement 1982), die Rangfolge der Dezimalzahlen (Resnick und andere 1989), der Graph als Bild der Situation (Leinhardt, Zaslavsky und Stein 1990). Auf der Lehrkraftseite steht jeweils vorher, was in den Feldern stehen wird — und was Sie damit machen.Für Klasse 7 bis 10. Fünfzehn Seiten: fünf kopierfertige A4-Vorlagen, davor je eine Lehrkraftseite mit Auftrag, Zeitplan, erwarteten Antworten, Stolperfallen und Differenzierung, dazu eine Paketübersicht.Die fünf Vorlagen1 Ein Gegenbeispiel genügt, Klasse 7: Vier Sätze, die fast stimmen.„Multiplizieren macht größer", „Dividieren macht kleiner" — vier verbreitete Merksätze, jeder fällt durch genau ein Beispiel. Die Mitte formuliert die Regel, die wirklich stimmt.2 Vier Rechenwege, Klasse 8: Einer führt in die Irre.Fehlersuche als Aufgabe. Vier Wege zu derselben Aufgabe, einer davon falsch; die Mitte nennt den Fehlerunddie Zeile, in der er steckt. Die einzige Vorlage des Heftes, die Sie mit eigenem Stoff füllen — dafür passt sie zu jedem Thema.3 Vom Text zum Term, Klasse 8–9: Wofür steht der Buchstabe?Vier Sachsätze werden zu Termen, und jede Person erklärt in einem Halbsatz, wofür jeder Buchstabe steht. Die Mitte findet die Regel fürs Übersetzen.4 Vier Darstellungen, Klasse 9: Ein Tarif, vier Formen.Graph, Wertetabelle, Term, Geschichte — ein Handytarif in vier Formen. Am Ende wird geprüft, ob alle vier Felder wirklich denselben Tarif zeigen.5 Schätzen statt raten, Klasse 9–10: Wie viel Wasser braucht die Schule?Eine Fermi-Aufgabe zu viert. Jede Person schätzt eine Teilgröße mit Begründung, die Mitte rechnet — und benennt die größte Unsicherheit.Für den Gruppentisch gebaut, nicht für den SchreibtischAlle fünf Vorlagen liegen im Querformat vor und sind so beschriftet, wie vier Lernende tatsächlich sitzen: zwei oben, zwei unten. Die beiden oberen Felder sind um 180 Grad gedreht, die Frage steht zweimal auf dem Blatt — oben gedreht, unten aufrecht. Damit hat jede und jeder die eigene Aufgabe richtig herum vor sich und muss das Blatt nicht drehen, um sie zu lesen.Was dieses Material unterscheidetAuf jeder Lehrkraftseite steht eine Tabelle mit den Antworten, die in den Außenfeldern erscheinen werden, und daneben, welcher Denkfehler dahintersteckt. Wer weiß, dass „0,36 ist größer als 0,4" in fast jeder Klasse verteidigt wird, führt das Gespräch danach anders.Das Heft sagt außerdem, was es nicht kann. Zur Methode Placemat selbst gibt es keine einzige Wirksamkeitsstudie; belegt ist nur, was sie organisiert — kooperatives Lernen, kleine Gruppen, Denkzeit. Für Fermi-Aufgaben (Vorlage 5) gibt es keine Wirksamkeitsergebnisse; die Vorlage steht wegen ihrer Passung zum Modellieren im Heft, nicht wegen einer Befundlage. Zu den Bildungsstandards steht ein ausdrücklicher Hinweis: Die Standards Mathematik von 2003 und 2004 sind seit dem 23. Juni 2022 durch eine neue Fassung ersetzt, die für den Ersten und den Mittleren Schulabschluss gilt und sechs statt fünf allgemeine mathematische Kompetenzen kennt — „Mit Medien mathematisch arbeiten" ist neu hinzugekommen.Für wenMathematiklehrkräfte, Klasse 7 bis 10Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und ReferendariatMentorinnen, Mentoren und FachleitungenFachkonferenzen und schulinterne FortbildungGymnasium, Gesamtschule, RealschuleFormat und HinweisePDF, 15 Seiten, DIN A4, farbig und schwarzweiß. Die fünf Kopiervorlagen liegen im Querformat und sind für die Vergrößerung auf A3 angelegt; sie funktionieren auch in A4. Ein Blatt pro Vierergruppe, nicht pro Person. Vorlage 2 braucht ein kurzes Beiblatt mit den vier Rechenwegen — wie Sie es bauen, steht auf der Lehrkraftseite Schritt für Schritt.Ergänzend passen die kostenlosen Werkzeuge der Unterrichtswerkstatt auf how-to-liv.de: Zufallsrad für den Gruppensprecher, Think-Pair-Share-Strukturen, Exit-Tickets. Alles läuft im Browser, ohne Anmeldung, ohne Datenübertragung. Ein QR-Code im Material führt direkt hin. Diese Werkzeuge sind eine Ergänzung, keine Voraussetzung.Das Material gehört zur Reihe „Zusammen denken" und ist eigenständig nutzbar. Das allgemeine Methodenblatt zu Placemat und die Hefte für Biologie, Chemie, Physik, Chemie und Informatik gibt es dort ebenfalls, einzeln oder als Bundle.Alle Angaben nach bestem Wissen, Stand September 2026. Dieses Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine fachdidaktische Beratung.
Klassenstufen: 7. Klasse, 10. Klasse
Zur Placemat-Methode gibt es keine einzige Wirksamkeitsstudie. Dieses Methodenblatt sagt das auf Seite 3 offen — und zeigt daneben, was tatsächlich belegt ist: Gruppengröße, Wartezeit, individuelle Verantwortlichkeit. Wer weiß, worauf die Methode wirklich ruht, setzt sie an den Stellen ein, an denen sie trägt.Zwölf Seiten für Lehrkräfte, Mentorinnen und Fachleitungen: der Ablauf minutengenau getaktet, eine ehrliche Befundlage in drei Spalten mit Autor und Jahr, eine klare Liste, wann die Methode funktioniert und wann sie Zeitverschwendung ist, fünf Stellschrauben, eine Troubleshooting-Seite für den Ernstfall, vier Varianten, sechs fertige Fragen aus verschiedenen Fächern, eine Kopiervorlage im Querformat und ein Beobachtungsbogen für den Unterrichtsbesuch.Dazu ein Wegweiser zur Unterrichtswerkstatt auf how-to-liv.de: 95 kostenlose Werkzeuge für Unterricht, Klassenleitung und Ausbildung, die direkt im Browser laufen — ohne Installation, ohne Konto, ohne dass Daten das Gerät verlassen. Ein QR-Code im Material führt direkt hin. Das Zufallsrad, die Think-Pair-Share-Strukturen und die Exit-Tickets passen unmittelbar zu diesem Methodenblatt.Das ist drinSeite 1Deckblatt mit InhaltsübersichtSeite 2Was Placemat ist — Aufbau, Schema und der Ablauf in fünf Schritten mit ZeitangabenSeite 3Was belegt ist und was nicht — die Befundlage in drei Spalten, mit Autor und JahrSeite 4Wann die Methode trägt und wann nicht, plus der Zwei-Minuten-Test für die eigene FrageSeite 5Fünf Stellschrauben und eine Troubleshooting-Tabelle für sechs typische SituationenSeite 6Vier Varianten mit Zeitbedarf, Differenzierung ohne zweites Blatt, Hinweise zur digitalen UmsetzungSeite 7Fünf fertige Fragen aus Chemie, Biologie, Mathematik und Deutsch sowie die Chemie-Spur über drei EbenenSeite 8Kopiervorlage im Querformat — für den Gruppentisch beschriftet, die beiden oberen Felder um 180 Grad gedreht, auf A3 vergrößerbarSeite 9Beobachtungsbogen für Unterrichtsbesuch und Hospitation mit neun Kriterien und fünf NachgesprächsfragenSeite 10Die Unterrichtswerkstatt auf how-to-liv.de — 95 kostenlose Browser-Werkzeuge, mit QR-Code und Übersicht der KategorienSeite 11Quellenseite mit 19 BelegenSeite 12Paketübersicht: die Reihe „Zusammen denken" im ÜberblickFarbige Fassung und Schwarzweiß-Fassung sind enthalten.Was dieses Material unterscheidetDie meisten Methodensammlungen behaupten Wirkungen, die nie geprüft wurden. Hier steht in einer eigenen Spalte, welche verbreiteten Sätze über Placemat nicht belegt sind — „fördert die Sozialkompetenz", „alle sind aktiv", „verhindert Trittbrettfahren". Daneben steht, was sich belegen lässt, mit Effektstärke, Autor und Jahr.Das ist kein akademisches Beiwerk. Wer im Nachgespräch oder in der Fachkonferenz eine Methode begründen muss, braucht genau diese Unterscheidung.Die Troubleshooting-Seite ist aus der Praxis geschrieben: Was tun, wenn ein Feld leer bleibt, wenn alle vier Felder dasselbe sagen, wenn in der Mitte nur die Summe der Außenfelder steht, wenn eine Person alles schreibt.Für wenLehrkräfte aller Fächer, Klasse 5 bis 13Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und ReferendariatMentorinnen, Mentoren und AusbildungsbeauftragteFachleitungen am StudienseminarFortbildungen zum kooperativen LernenGymnasium, Gesamtschule, Realschule, berufliche SchulenFormat und HinweisePDF, 12 Seiten, DIN A4, farbig und schwarzweiß. Die Kopiervorlage auf Seite 8 liegt im Querformat und ist für die Vergrößerung auf A3 angelegt; sie funktioniert auch in A4. Sie ist so beschriftet, dass zwei Lernende oben und zwei unten sitzen können — die oberen beiden Felder und die Frage stehen gedreht auf dem Blatt, damit niemand seitenverkehrt lesen muss.Die auf Seite 10 vorgestellten Werkzeuge auf how-to-liv.de sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Sie sind eine Ergänzung, keine Voraussetzung — das Material funktioniert vollständig auch ohne sie.Das Material gehört zur Reihe „Zusammen denken" — kooperative Methoden für Klasse 5 bis 10, Block „Zu viert". Es ist eigenständig nutzbar und setzt keine anderen Teile der Reihe voraus.Alle Angaben nach bestem Wissen, Stand September 2026. Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine fachdidaktische Beratung. Effektstärken sind Mittelwerte über viele Studien und sagen nichts darüber, was in einer bestimmten Klasse passiert.
Bewertungen und Kommentare