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Die Argumentationskarten wurden als ritualisierter Unterrichtseinstieg eingesetzt, um den Aufbau eines vollständigen Arguments regelmäßig zu wiederholen und zunehmend zu automatisieren. Anhand kurzer, bewusst kontroverser und lebensweltnaher Thesen– etwa zu Handynutzung, Schulnoten, KI, Schulbeginn oder Social Media – werden die Schüler:innen unmittelbar zum Positionieren und Argumentieren angeregt.
Im Rahmen kurzer Stegreifargumentationen formulieren die Lernenden spontan eine Position und begründen diese nach dem bekannten Argumentationsschema. Dabei steht nicht die lange Vorbereitung, sondern das flexible und zunehmend sichere Anwenden argumentativer Strukturen im Mittelpunkt. Durch das Aufgreifen und Weiterführen vorausgehender Beiträge werden zugleich aktives Zuhören, Reaktionsfähigkeit, Perspektivübernahme und mündliche Diskurskompetenz gefördert.
Die abwechslungsreichen Impulse ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang und schaffen authentische Sprechanlässe.
Pädagogische Schwerpunkte: Ritualisierung · Schüler:innenaktivierung · Lebensweltorientierung · Stegreifargumentation · Argumentationskompetenz · aktives Zuhören · Anschlusskommunikation · Perspektivübernahme · kommunikative Kompetenz · Diskursfähigkeit · Sprachhandlungskompetenz
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