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Der erste Schritt jeder Berufsorientierung schaut nicht auf Berufe, sondern auf einen selbst. Diese Stunde führt Schüler:innen mit dem bewährten Sechs-Bereiche-Modell nach John Holland (praktisch-technisch, forschend-analytisch, künstlerisch-kreativ, sozial-helfend, unternehmerisch-führend, ordnend-verwaltend) systematisch zu ihrer eigenen Standortbestimmung – demselben Modell, auf dem auch der Erkundungstest Check-U der Bundesagentur für Arbeit aufbaut.
Enthalten in diesem Material:
Infoblatt (2 S.): erklärt die drei zentralen Fragen „Was will ich? – Was kann ich? – Was ist mir wichtig?" und das Sechs-Bereiche-Modell verständlich und alltagsnah.
AB 1 – Mein Stärken- und Interessen-Kompass (2 S.): 18-Item-Interessen-Inventar mit Auswertung, führt zu den zwei stärksten Interessen-Bereichen.
AB 2 – Was ist mir wichtig? (2 S.): Werte-Auswahl, Partnerarbeit mit begründeter Rangfolge, ein Fallbeispiel („Junas Entscheidung") zum Aushandeln zwischen eigenem Wunsch und sozialen Erwartungen (Eltern, Großeltern, Freund:innen).
Portfolio-Startblatt (1 S.): erste Seite eines Berufsportfolios, das über die ganze Unterrichtsreihe weitergeführt wird.
Lösungen/Lehrkraft-Hinweise (3 S.): kompletter Stundenverlauf und Erwartungshorizont.
Direkt einsetzbar: durchgehendes Design, differenzierte Aufgabenformate (Selbsttest, Partnerarbeit, Fallanalyse) und ein Portfolio-Ansatz, der die Reihe von Anfang an sichtbar zusammenhält.
Die komplette Unterrichtsreihe "Schule, und was dann?" in einem Paket: Von der Standortbestimmung über Berufswahl und Ausbildungsvertrag, Arbeitswelt im Wandel und Existenzgründung bis zum Bonus-Baustein Verbraucherrechte im Alltag – ein angrenzendes Alltagsthema, das bei der Lebensplanung nach der Schule ebenfalls eine Rolle spielt.Dieses Paket begleitet Jugendliche durch die zentralen Fragen am Übergang von der Schule ins Berufsleben: Was passt zu mir? Welche Wege gibt es nach der Schule? Wie verändert sich die Arbeitswelt gerade? Und was bedeutet es, sich selbstständig zu machen?Doppelstunde 1 – Standortbestimmung: Interessen, Stärken und Werte als Ausgangspunkt der Berufswahl.Doppelstunde 2 – Berufswahl und Ausbildungsvertrag: Die vier Wege nach der Schule im Vergleich sowie Rechte und Pflichten im Ausbildungsvertrag.Doppelstunde 3 – Arbeitswelt im Wandel: Digitalisierung, Gig-Economy und Gender Pay Gap.Doppelstunde 4 – Existenzgründung: Ein eigener Mini-Businessplan, Rechtsformen im Überblick und Betriebsnachfolge.Doppelstunde 5 – Bonus: Verbraucherrechte im Alltag: Vertragsschluss und Widerrufsrecht, ein fiktiver Mietvertrag mit Kleingedrucktem und eine Budget-Simulation zur ersten eigenen Wohnung.Doppelstunde 6 – Abschluss der Reihe „Schule, und was dann?": Die Schüler:innen bringen ihr Berufsportfolio auf den letzten Stand, präsentieren es und geben sich gegenseitig konkretes Peer-Feedback.Hinweis zur Einordnung: Die Doppelstunden 1, 2 und 4 sind klassische Berufsorientierung im engeren Sinn. Doppelstunde 3 ordnet Berufswahl in einen größeren gesellschaftlichen Kontext ein. Doppelstunde 5 (Verbraucherrechte) ist als Bonus-Baustein gekennzeichnet, da es inhaltlich kein Berufsorientierungsthema ist, aber zur Lebensplanung nach der Schule dazugehört.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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