Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Zelltypen für die Einführungsphase: Prokaryot und Eukaryot, Pflanzen- und Tierzelle, zwei Mikroskopier-Praktika.
19 Seiten mit Lösungen, farbig und in Graustufen.
Der rote Faden ist die Auflösungsgrenze von rund 200 Nanometern.
Sie entscheidet, worüber im Praktikum überhaupt gesprochen werden kann.
Und sie erklärt den Satz nach jedem Mikroskopieren: „Da war ja gar nichts drin.“
Es war viel drin. Nur nichts davon auflösbar.
Ehrlich gesagt: Dass eigenes Mikroskopieren mehr Verständnis bringt als eine gute Abbildung, ist nicht belegt (de Jong, Linn und Zacharia 2013; Brinson 2015).
Das Heft schreibt das hin und begründet das Praktikum mit dem, was es wirklich leistet.
Was drin ist
Teil A – für die Lehrkraft (Seiten 2 bis 6)
Sechs-Stunden-Raster mit Seitenverweisen, dazu eine Variante für eine Doppelstunde
Prokaryot und Eukaryot: Vergleichszeichnung, Endosymbiontentheorie, vier Ausnahmen von der Regel
Neun Merkmale im Vergleich, mit Spalte „Was sieht man davon im Okular?“
Pflanzen- und Tierzelle: drei echte Unterschiede und drei, die keine sind
Auflösungsgrenze: Abbe-Formel mit zwei Rechenbeispielen und Größenskala
Teil B – Praktikum (Seiten 7 bis 9)
Zwiebelhaut in acht Minuten, mit sechs typischen Stolperfallen
Wangenabstrich: Sicherheits-Checkliste und Gefahrstofftabelle (Methylenblau, Lugolsche Lösung, Essigsäure, Karminessigsäure)
Befundseite: Muss es das echte Mikroskop sein?
Teil C – für die Klasse (Seiten 10 bis 15)
Zwei Protokollseiten mit Sehfeld zum Zeichnen
Drei Aufgabenseiten von AFB I bis AFB III
Zwölf Organellkarten zum Ausschneiden, dreifach sortierbar
Lösungen und Quellen (Seiten 16 bis 19)
Lösungen mit Erwartungshorizont
Quellenseite mit dem Abschnitt „Was in diesem Heft nicht belegt ist“
Was dieses Material unterscheidet
Jede Zahl hat eine Quelle. Was sich nicht belegen ließ, steht als solches im Heft.
Drei Beispiele:
– Die Schulangabe „Pflanzenzellen 50 bis 100 µm, Tierzellen 5 bis 50 µm“ hat keinen Beleg in der Fachliteratur.
– Planctomyceten sind keine „Bakterien mit Zellkern“ (Boedeker et al. 2017).
– Die üblichen Auflagen zum Wangenabstrich stammen nicht aus der RiSU, sondern von der Unfallkasse NRW.
Dazu eine Pointe, die im Unterricht sofort trägt:
Die Zwiebelhaut, das häufigste Schulpräparat, hat keine Chloroplasten.
Die Zwiebel wächst unter der Erde, ihre Plastiden bleiben farblose Leukoplasten.
Einsatz
Einstieg in die Zellbiologie der Oberstufe
Mikroskopier-Praktikum mit fertigen Protokollen
Stationenarbeit mit den Organellkarten
Vertretung (Aufgabenseiten mit Lösungen)
Wiederholung vor der Klausur, auch zu Hause
Die Reihe Zellbiologie kompakt
Dieses Heft ist Teil 1 von 3. Jedes Heft funktioniert einzeln.
Teil 2: Zellorganellen im elektronenmikroskopischen Bild
Teil 3: Biomembran und Transport
Alle drei Hefte gibt es zusammen im Bundle:
Zellbiologie kompakt – Teil 1 bis 3
Format und Druck
19 Seiten DIN A4 als PDF, farbig und als echte Graustufenfassung.
Die Schülerseiten funktionieren vollständig in Schwarzweiß.
Alle Illustrationen sind eigene Zeichnungen.
Konzipiert für die Einführungsphase (Themenfeld „Struktur und Funktion von Zellen“), bundesweit ab Klasse 9 einsetzbar.
Nur die Sicherheitsseite 8 bezieht sich auf Hessen.
Rechtsstand August 2026. Das Material ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung; verbindlich sind die geltende RiSU und das Sicherheitsdatenblatt des verwendeten Produkts.
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