





Einsatzfertige Präsentation zu den drei Kindern von Mutter Courage //Deutsch // Sek 2
Seitenzahlen beziehen sich auf die Ausgabe vom Suhrkamp-Verlag
In dieser Unterrichtsstunde untersuchen die Schülerinnen und Schüler die drei Kinder Mutter Courages – Eilif, Schweizerkas und Kattrin – als zentrale Symbolfiguren des Dramas. Dabei wird deutlich, dass jedes Kind eine andere Haltung zum Krieg verkörpert und dennoch alle drei an den Bedingungen des Krieges scheitern.
Anhand textnaher Figurenanalysen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen moralischen Fragestellungen auseinander und erkennen, dass Brecht bewusst keine einfachen Täter- oder Opferrollen entwirft.
In einer kreativen Schreibaufgabe verfassen die Schülerinnen und Schüler einen fiktiven Abschiedsbrief aus der Perspektive eines der drei Kinder. Dadurch verbinden sie ihre analytischen Erkenntnisse mit einer reflektierten Perspektivübernahme und setzen sich nochmals intensiv mit den Figuren auseinander.
Alle Zeilenangaben und Zitate beziehen sich auf die Ausgabe des SuhrkampverlagesDie Unterrichtsreihe verfolgt das Ziel, Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder nicht nur als literarisches Werk zu analysieren, sondern als gesellschaftskritisches Drama zu verstehen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Krieg menschliches Handeln, moralische Werte und gesellschaftliche Strukturen beeinflusst und warum Brecht hierfür die Form des epischen Theaters wählt.Ablauf der UE: (Empfehlung, die Stunden können in beliebiger Reihenfolge unterricht werden)Stunde: Einführung in das Drama mit historischem HintergrundStunde: Mutter Courage als zentrale FigurStunde: Die Kinder - drei Wege im KriegStunde: Krieg als WirtschaftssystemStunde: Das epische TheaterZusätzlich enthalten:Eine literarische Erörterungweitere Materialien folgen
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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