Vorschau - Arbeitsblätter - „Die Musik kommt“ (Liliencron) Gedichtanalyse Abschlussprüfung 2027 RS BW - Deckblatt
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Beschreibung

„Klingkling, bumbum und tschingdada" – mit einem Schwall lautmalerischer Klänge bricht in Detlev von Liliencrons „Die Musik kommt" (1883) eine Musikkapelle „um die Ecke": Bombardon und Türkentrommel, der stolze Hauptmann, die Grenadiere „in Schritt und Tritt und Tritt und Schritt", die zuschauenden Mädchen – und schon ist der bunte Zug wieder fort: „noch aus der Ferne tönt es schwach … zog da ein bunter Schmetterling … um die Ecke?" Ein mitreißendes Klanggedicht, das einen flüchtigen Augenblick wie eine Momentaufnahme einfängt. Diese komplette Einheit bereitet deine Schüler*innen prüfungsnah auf die Gedichtanalyse vor, im Stil der neuen Abschlussprüfung Deutsch 2027 (Realschule BW, Klasse 9/10).

Das steckt drin:

  • 8 prüfungsnahe Aufgaben (20 Punkte) im Format der Abschlussprüfung, von leicht nach schwer gestaffelt (AFB I–III), als offene Aufgaben, die die Lösung nicht vorwegnehmen

  • gedichtspezifische Schwerpunkte: der vorbeiziehende Musikzug als Momentaufnahme, die Reihenfolge des Zuges, die Rahmung durch zwei Fragen (Heranziehen – Verklingen), die Titeldeutung und das Schlussbild vom „bunten Schmetterling"

  • Aufgaben zu Klang und Bildsprache (Lautmalerei „Klingkling, bumbum", Reihung der Instrumente, der stampfende Marsch-Rhythmus „stampft und dröhnt und klappt und flirrt") sowie zu Deutung & Transfer in die Gegenwart (Umzüge und Klangmomente heute), im Prüfungsformat

  • ausführlicher Erwartungshorizont mit Musterlösungen und Teilpunkten zu allen 8 Aufgaben

  • QR-Code & Link zum vollständigen Text (aus urheberrechtlichen Gründen nicht enthalten)

Darum geht's:Deine Schüler*innen trainieren, die Kernaussage des Gedichts zu erfassen, sie mit Zitaten zu belegen, Form und Klangsprache zu untersuchen, die Stimmung zu deuten und begründet Stellung zu nehmen.

Sofort einsetzbar für Klassenarbeit, Übung oder Vertretungsstunde – ohne Vorbereitungsaufwand. Jetzt herunterladen und „Die Musik kommt" von Detlev von Liliencron einsetzen.

„Die Musik kommt“ (Liliencron) Gedichtanalyse Abschlussprüfung 2027 RS BW

3,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    9-10. Klasse
  • Umfang:
    8 Seiten
  • Materialtyp:
    Arbeitsblätter, Klassenarbeiten, Prüfungsvorbereitung
  • Format:
    PDF

In folgenden Paketen enthalten

128 Materialien

Materialpaket Abschlussprüfung Deutsch 2027 RS BW

Materialpaket Abschlussprüfung Deutsch 2027 RS BWDas große Materialpaket für die Abschlussprüfung Deutsch bündelt prüfungstaugliche Einheiten zu Kurzgeschichten, Gedichten und argumentativem Schreiben, alle im Stil der neuen Abschlussprüfung Deutsch 2027 (Realschule BW, Klasse 9/10).Das steckt drin:Zahlreiche Kurzgeschichten-Analysen nach einheitlichem Prüfungsgerüst (Kernsatz, Inhaltsangabe, Figuren, Erzählperspektive, Stilmittel, Deutung, Transfer)Gedichtanalysen im PrüfungsformatKomplette Einheiten zum materialgestützten argumentativen Schreiben bzw. zur ErörterungZu den meisten Texten Musterlösungen bzw. Erwartungshorizont – neue Module kommen kostenlos dazuQR-Codes und Links zu den Texten (aus urheberrechtlichen Gründen nicht enthalten)Darum geht's:Deine Schüler*innen trainieren alle großen Prüfungsbereiche an einem stetig wachsenden Materialpaket – einmal kaufen, dauerhaft profitieren.Kurzgeschichten analysierenKrieg, Nachkriegszeit, Verlust, Schuld–Wolfgang Borchert: Nachts schlafen die Ratten doch— Wendepunkt „Nachts schlafen…“, Symbolik (Ratten/Trümmer/Kaninchen), Trost-Lüge, Dialogstruktur.–Wolfgang Borchert: Die Küchenuhr— Titel–Text (Uhr/„halb drei“), Leitmotiv/Zeit, Parataxe/Wiederholungen, Nachkriegsbezug.–Wolfgang Borchert: Die Kirschen— Perspektiven Vater/Kranker, Symbolik „Kirschen“ (Trost/Schuld), kurze Sätze/Wiederholung.–Wolfgang Borchert: Das Brot— Schonung/Höflichkeit, Symbolik Brot/Krümel, Andeutung, Nachkriegs-Mangel.–Wolfgang Borchert: Mein bleicher Bruder— umfassende Aufgabensammlung im Prüfungsstil; Musterlösungen; QR-Code zum Text; Kompetenzen von Inhaltswiedergabe über Symbolik bis Kontext Nachkriegszeit.–Wolfgang Borchert: Die drei dunklen Könige— vollständiges Prüfungs-Set zu Inhalt, Schauplatz, Figuren, Motiven (Licht, „süßes Holz“, Heiligenschein), Wendepunkt, Stilmitteln, Titeldeutung, Deutung/Transfer; mit Lösungen.Familie, Rollen, Nähe & Distanz–NEU:Marie Luise Kaschnitz: Eisbären— Traum/Wirklichkeit, Eisbären-Symbolik (rastloses Kopfwenden/geteiltes Herz), verschwiegene Wahrheit & Schuld, ungelebte Liebe, Wendepunkt (Klingeln/Unfall/Polizei), Erzählperspektive; mit Lösungen.–NEU:Rainer Brambach: Känsterle— gescheiterte Ehe & einseitige Kommunikation, Dominanz vs. Rückzug, aufgestaute Aggression/Ausbruch, Symbolik (Winterfenster, Nikolaus-Rolle, Enge der Wohnung), Wendepunkt; mit Lösungen.–Botho Strauß: Rückkehr— Zeitraffung (25 Jahre), Würde der Ablehnung, Küchen-Gegenwartsszene, „zu späte“ Rückkehr.–Peter Bichsel: Die Tochter— Elternblick, Provinz–Stadt-Kontrast, Rollenbild „Tochter“, Detailrealismus, indirekte Charakterisierung.–Nadja Einzmann: An manchen Tagen— Innenwelt/Meeresbilder (Bett/Schiff/Floß), Anaphern, Kontrast früher/jetzt, Selbstfürsorge vs. Erwartungsdruck.–Torsten Löschmann: Im Abseits— Perspektivbindung (Vater), Annahmen vs. Wirklichkeit, Fußball-Metaphorik, Pointe.–Gabriele Wohmann: Ein netter Kerl— Familienkommunikation, Bodyshaming, Ironie des Titels, Figurenkonstellation.–Marlene Röder: Scherben— Spannungsfeld von Dankbarkeit für Schutz ↔ Gefühl von Fremdheit und Bevormundung.Ausgrenzung, Gesellschaft, Moral–NEU:Günter Kunert: Lieferung frei Haus— Parabel, passive/bürokratisierte Gesellschaft, Mitschuld & Gewissen, Symbolik der „Lieferungen“, Gesellschafts-/DDR-Kritik, Autorenabsicht & Transfer; mit Lösungen.–Elisabeth Langgässer: Saisonbeginn— Pointe (Inschrift), Kontrast Idylle–Ausgrenzung, Wegkreuz/Schild, historischer Kontext.Wahrnehmung, Rausch, Projektion–NEU:Ilse Aichinger: Das Fenstertheater— Wahrnehmung & Projektion, Fehldeutung des Beobachters, Perspektivbindung, Pointe/Umkehr, „Theater im Theater“, Nachkriegs-/Großstadtbezug; mit Lösungen.–Zoë Jenny: Party— Ich-Wahrnehmung (Überreizung), Bildfelder „Schlachthof/Körpermaschine“, Gefährdung/Drogen, Außen–Innen.–Peter Stamm: Am Eisweiher— Wendepunkt (Sprung), Motive Wasser/Nacht/Pfähle, Schuld & Schweigen, Andeutung/Leerstelle.–Pea Fröhlich: Der Busfahrer— Routine/Leitmotiv, Projektion auf Fremde, Detailrealismus, stiller Bruch (Kuss).–Tanja Zimmermann: Sommerschnee— Wunschbild vs. Wirklichkeit, Personifikation/Parallelismus/Ironie, Stimmungsphasen.Verantwortung, Gesetz & Gewissen–Josef Reding: Fahrerflucht— Gewissens-„du“, Symbolik Kreuz/Rotlicht/Geräusch, Rechtfertigungsmuster, Umkehr statt Flucht.Arbeit, Lebensentwürfe, Konsumkritik–NEU:Heinrich Böll: Es wird etwas geschehen— Satire auf den Aktionismus der (Wirtschaftswunder-)Arbeitswelt, Leitsprüche/Wiederholung, ironische Erzählhaltung, groteske Pointe (Wunsiedels Tod, „Trauernder“ als Beruf), Tätigsein als Selbstzweck; mit Lösungen.–Heinrich Böll: Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral— neun prüfungsnahe Aufgaben, Fokus Erzähltechnik/Struktur/Wirkung, Deutung & Transfer, komplette Lösungen, sofort einsetzbar.Entscheidung, Flucht, Lebensentwürfe–NEU:Kurt Kusenberg: Herr G. steigt aus— Ausbruch aus Alltag/Konformität, absurd-parabolischer Stil, Lebensentwurf/Freiheit, Textsorte (Kurzgeschichte/Parabel), Pointe; mit Lösungen.–Peter Bichsel: San Salvador— vielfältige Aufgaben zu Inhalt/Struktur/Erzählweise, Objektdeutung (Füllfeder/Zettel/Radio), Motive (Ausbruch/Ordnung), Grammatik (indirekte Rede), Deutung & Transfer; inkl. Kompetenzenprofil.Hinweise zum EinsatzEinsetzbar als Klassenarbeit/Probetermin, in Sequenzen (z. B. „Kernsatz + Merkmale“, „Figuren + Sprache“), fürs Stationenlernen oder als Drill-Aufgaben.Musterlösungen enthalten; neue Module werden fortlaufend ergänzt (wachsendes Paket).Ausgerichtet am Prüfungsstil 2027 BW: klare Operatoren, Umfangsvorgaben, Belegpflicht, Deutung + Transfer.Ein konsistentes Prüfungsgerüst:Dieses wachsende Paket trainiert systematisch Analyse, Deutung und Transfer an kontrastreichen Kurzgeschichten – ideal zur sicheren Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Deutsch 2027 in Baden-Württemberg.Gedichte analysierenEmpfindsamkeit & Sturm und Drang – Naturbild, Nacht & Warnung–NEU:Ludwig Christoph Heinrich Hölty: Die Mainacht— empfindsame Naturlyrik des Göttinger Hainbunds, silbernes Mondlicht und schlagende Nachtigall, das glückliche Taubenpaar als Kontrast zur eigenen Einsamkeit, sehnsüchtiges Warten auf die Liebe, Tränenmotiv, wohlklingende Odenstrophen, Stimmung zwischen Naturidyll und Liebessehnsucht.–NEU:Christian Friedrich Daniel Schubart: Die Forelle— lebhaftes Naturbild des Sturm und Drang, die munter schwimmende Forelle im klaren Bach, der Angler trübt tückisch das Wasser und fängt sie mit List, Kontrast von Freiheit und Fang, anschauliche Bewegung und Klang, (oft weggelassene) mahnende Schlussstrophe als Warnung vor Verführung, bekannt durch Schuberts Vertonung.Liebe & Gefühl (Sturm und Drang)–Johann Wolfgang von Goethe: Willkommen und Abschied— Liebeserlebnis & Aufbruch, Natur als Spiegel der Gefühle (Beseelung), dynamischer nächtlicher Ritt, Personifikation/Metaphorik, Ich-Empfinden, Strophenbau.Ballade – Naturmagie, Angst & Tod (Sturm und Drang)–NEU:Johann Wolfgang von Goethe: Erlkönig— Kunstballade des Sturm und Drang, Dialog dreier Stimmen (Erzähler, Vater, Kind, Erlkönig), Naturmagie & Verlockung gegen rationale Deutung, Steigerung von Angst und Spannung, Personifikation (Nebel, Weiden), wörtliche Rede/Rollenwechsel, Galopp-Rhythmus, tragischer Ausgang.–NEU:Gottfried August Bürger: Lenore— berühmte Schauerballade des Sturm und Drang (1773), Lenore verzweifelt am Tod ihres Verlobten und hadert mit Gott, nächtlicher Gespensterritt mit dem toten Wilhelm zum Grab, Leitvers „Die Toten reiten schnell“, unheimliche Klangmalerei und galoppierender Rhythmus, Frage „Graut Liebchen auch vor Toten?“, Motiv von Schuld, Strafe und Aufbegehren, dramatische wörtliche Rede.Weimarer Klassik – Ballade: Glück, Hochmut & Schicksal–NEU:Friedrich Schiller: Der Ring des Polykrates— Kunstballade der Weimarer Klassik (Balladenjahr 1797) nach einem Stoff aus Herodot, Wechselrede zwischen dem prahlenden Polykrates und dem warnenden König Amasis, dreifache Steigerung der Glücksbotschaften (Klimax), Motiv „Neid der Götter“ und Hochmut, Vorausdeutung, der ins Meer geworfene und im Fisch zurückkehrende Ring, sechszeilige Strophen (Reim aabccb)/vierhebiger Jambus, Thema „kein Glück ist von Dauer“.–NEU:Johann Wolfgang von Goethe: Der Zauberlehrling— Kunstballade der Weimarer Klassik (Balladenjahr 1797), Übermut & Kontrollverlust, der verzauberte Besen (Personifikation), treibender Trochäus, Refrain „Walle! walle …“ und „Die ich rief, die Geister, / werd ich nun nicht los!“, Wendepunkt (das Spalten mit dem Beil verdoppelt das Unheil), Eingreifen des Meisters, Thema Selbstüberschätzung & Halbwissen, Transfer auf heutige Beispiele (Technik, KI, Umwelt).–NEU:Friedrich Schiller: Die Bürgschaft— Ideenballade der Weimarer Klassik (Balladenjahr 1797), Damon will den Tyrannen Dionys töten, wird gefasst und lässt den Freund als Bürgen zurück, Wettlauf gegen die Zeit über Hochwasser, Räuber und Durst, Rückkehr in letzter Sekunde, der gerührte Tyrann bittet, „der Dritte im Bunde“ zu sein, Themen Freundschaft, Treue und Worthalten, Steigerung und Vorausdeutung.Soldatenlied – Kameradschaft & Tod–NEU:Ludwig Uhland: Der gute Kamerad— schlichtes Soldaten- und Totenlied (1809), „Ich hatt’ einen Kameraden“, der Kamerad fällt im Kugelhagel an der Seite des Sprechers, stille Trauer und Treue über den Tod hinaus, volksliedhafte Einfachheit, dreistrophiger Aufbau, gedämpfter Marschrhythmus, Thema Kameradschaft und Verlust.Romantik – Natur, Nacht & Sehnsucht–Joseph von Eichendorff: Mondnacht— romantische Natur- und Sehnsuchtslyrik, Verbindung von Himmel und Erde, Seele/Transzendenz, Symbolik (Nacht, Mond, Flügel), klangvolle Form, Stimmungsbild.–NEU:Joseph von Eichendorff: Das zerbrochene Ringlein— Liebeskummer & Treuebruch, Symbol Mühlrad und zerbrochener Ring, zwei Fluchtwünsche (Spielmann / Reiter), Anapher „Ich möcht …“, Kreuzreim/Volksliedstrophe (dreihebiger Jambus), Steigerung von stiller Trauer bis zum Todeswunsch.–NEU:Heinrich Heine: Die Lorelei— rheinische Sagenwelt & Verlockung, Goldbilder (Haar, Kamm, Schmuck), lyrisches Ich als Rahmen, Untergang des Schiffers, Kreuzreim/Volkslied-Jambus, Stimmungswechsel.–NEU:Heinrich Heine: Ein Jüngling liebt ein Mädchen— Figurenkette unerwiderter Lieben, nüchtern-spöttischer Ton/Ironie, „alte Geschichte… immer neu“, Volksliedton (abcb), Bruch zwischen Form und Inhalt.–NEU:Wilhelm Müller: Der Lindenbaum— romantisches Volkslied (aus der „Winterreise“), Lindenbaum als Symbol für Heimat & Geborgenheit, lockendes Rauschen der Zweige (sprechender Baum), Schlüsselwort „Ruhe“ (Frieden ↔ Todesruhe), Antithese warm–kalt, Leitmotiv „rauschen“, Konjunktiv „fändest“, Volksliedstrophe (dreihebiger Jambus), Sehnsucht & Wandern.–NEU:Clemens Brentano: Der Spinnerin Nachtlied— romantisches Rollengedicht, die spinnende Verlassene singt in der Mondnacht von der verlorenen Liebe, Gegenüberstellung von einstigem Glück und gegenwärtiger Trauer, Nachtigall und Mondlicht als Motive, kunstvolle Wiederholungen und Reimechos, Sehnsucht nach Wiedersehen oder Tod, klagender Volksliedton.–NEU:Justinus Kerner: Wanderlied— Wanderlied der schwäbischen Romantik, „Wohlauf! noch getrunken den funkelnden Wein“, Aufbruchsstimmung und Fernweh, Abschied von Heimat und Liebe, Natur als Weggefährtin, schwungvoller Rhythmus und Trinklied-Ton, zugleich unterschwelliges Heimweh, Thema Wandern und Loslösung.–NEU:Nikolaus Lenau: Der Postillon— stimmungsvolle Naturballade des Biedermeier, laue Frühlingsnacht und rasche Postfahrt, der Postillon hält am Friedhof und bläst ein Lied für den dort begrabenen Kameraden, Echo durch die stille Nacht, Verbindung von Lebensfreude und Gedenken, Klang- und Naturmalerei, melancholischer Grundton.Romantik – Ballade: Sage & Geschichte–NEU:Friedrich Rückert: Barbarossa— romantische Sagenballade (1817), Kaiser Friedrich Barbarossa schläft verzaubert im Kyffhäuser, der Bart wächst durch den Tisch, Erwartung seiner Wiederkehr, Symbol für die Sehnsucht nach nationaler Einheit und alter Größe, ruhiges Erzählen und bildhafte Vergegenwärtigung, Motiv von Schlaf und Erwachen.–NEU:August von Platen: Das Grab im Busento— feierliche Geschichtsballade (1820), die Goten begraben ihren jung verstorbenen König Alarich nachts im Flussbett des Busento, sie leiten den Fluss um und wieder zurück, damit das Grab für immer verborgen bleibt, Trauer, Ehre und Vergänglichkeit, gleichmäßig fließender Rhythmus als Klangbild des Stroms, würdevoll-getragener Ton.–NEU:Eduard Mörike: Die Geister am Mummelsee— romantische Geisterballade (1829), ein nächtlicher Leichenzug schemenhafter Gestalten am Schwarzwaldsee, der neugierige Beobachter fragt und deutet das unheimliche Geschehen, plötzliches Verschwinden der Geister im Wasser, Wechsel von Frage und Bericht, Spannung zwischen Faszination und Grauen, Naturmagie und geheimnisvolle Stimmung.Romantik – Ballade: Macht, Demut & der Wert der Arbeit–NEU:Adelbert von Chamisso: Das Riesen-Spielzeug— Kunstballade der Romantik (1831) nach einer elsässischen Sage (Burg Niedeck), das Riesenfräulein hält einen pflügenden Bauern für ein Spielzeug, die Lehre des Vaters „Der Bauer ist kein Spielzeug!“, verkleinernde Riesenperspektive & Diminutive, Rahmung von Anfangs- und Schlussstrophe, wörtliche Rede/Dialog, Schlüsselbild „Bauernmark“, Paarreim, Thema Wertschätzung der einfachen Arbeit (Hochmut gegen Demut), Transfer auf heute oft übersehene/systemrelevante Berufe.Biedermeier & Romantik – Frühling, Herbst & Naturstimmung–NEU:Eduard Mörike: Er ist's— Frühlingsgedicht, Personifikation des Frühlings, Sinneseindrücke/Synästhesie, Aufbruch & Sehnsucht, Klang und Rhythmus, jubelnder Ausruf.–NEU:Eduard Mörike: Septembermorgen— Übergang vom Nebelmorgen zum goldenen Herbsttag, Zeitstruktur „noch/bald“, Personifikation & Schleier-Metapher, Reimschema (abaaab)/ruhiger Jambus, Naturhaltung von Geduld und Zuversicht.–NEU:Ludwig Uhland: Frühlingsglaube— romantisches Frühlingsgedicht (1812), „Die linden Lüfte sind erwacht“, Personifikation von Wind und Natur, Erwachen und Neubeginn nach dem Winter, Zuversicht und Hoffnung („Nun muss sich alles, alles wenden“), Wohlklang und sanfter Rhythmus, Stimmung von Aufbruch und Trost.–NEU:Emanuel Geibel: Der Mai ist gekommen— beliebtes Frühlings- und Wanderlied (1841), „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus“, Aufbruch, Fernweh und Lebenslust, Natur im Frühling als Einladung zum Wandern, volksliedhafter Ton und schwungvoller Rhythmus, Vertrauen ins eigene Glück, Kontrast von Daheimbleiben und Hinausziehen.Liebesleid & Vergänglichkeit (Romantik/Biedermeier)–NEU:Eduard Mörike: Das verlassene Mägdlein— biedermeierliches Rollengedicht (1829), die junge Magd entfacht früh am Morgen das Herdfeuer und erinnert sich an den Traum vom treulosen Geliebten, stille Trauer und Verlassenheit im grauen Alltag, schlichte Volksliedsprache, Funkensprühen als Bild für aufflackernden Schmerz, gedämpfte Morgenstimmung, Tränen zum Schluss.–NEU:Ferdinand Freiligrath: O lieb, so lang du lieben kannst— eindringliches Appellgedicht (um 1830), Mahnung, zu lieben und Gutes zu tun, „eh du am Grabe stehst“, Warnung vor hartem Wort und späterer Reue, Vergänglichkeit und Endlichkeit der Zeit, Anapher und beschwörende Wiederholung, gefühlvoll-belehrender Ton (bekannt durch Liszts „Liebestraum“).Frauenrolle & Freiheitssehnsucht (19. Jahrhundert)–NEU:Annette von Droste-Hülshoff: Am Turme— eines der frühesten Frauengedichte deutscher Sprache (1842), weibliches lyrisches Ich hoch auf dem Turm, Sehnsucht nach Freiheit & Abenteuer (mit dem Sturm ringen, ins Meer springen, ein Schiff steuern), Anrede an den Sturm und Ausrufe, zahlreiche Vergleiche („gleich einer Mänade“, „wie eine Seemöwe“, „gleich einem artigen Kinde“), Wunsch-Konjunktiv „Wär’ ich ein Mann“, Kontrast zwischen wilden Freiheitswünschen (Str. 1–3) und der Ernüchterung in der engen Frauenrolle (Str. 4: „sitzen so fein und klar“), Schlüsselwort „heimlich“, vier Strophen/Kreuzreim, Thema gesellschaftliche Rolle der Frau.Realismus – Ballade: Technik gegen Naturgewalt–NEU:Theodor Fontane: Die Brück’ am Tay— Ballade des Realismus nach einem wahren Unglück (Einsturz der Tay-Brücke 1879), unheimlicher Hexen-Rahmen (Macbeth-Anspielung), Naturgewalten als sprechende Mächte (Personifikation), Bild des „Ringelreihn“, Refrain „Tand, Tand / Ist das Gebilde von Menschenhand“, Paarreim & treibender Rhythmus, Hochmut der Technik gegen die Übermacht der Natur.Realismus – Ballade: Pflicht, Mut & Opfer–NEU:Theodor Fontane: John Maynard— Ballade des Realismus (1886), Schiffsbrand auf dem Eriesee, der Steuermann als Held, Pflichttreue & Opferbereitschaft, Rahmung durch den Dankspruch (Anfang/Schluss), herunterzählender Refrain „Und noch … Minuten bis Buffalo“, szenisches Präsens, Dialog/wörtliche Rede über das Sprachrohr, „die Kron’“ als Heldenehrung, Knittelvers/Paarreim.Realismus – Ballade: Schuld, Rache & Vergebung–NEU:Conrad Ferdinand Meyer: Die Füße im Feuer— dramatische Ballade des Realismus (1882) vor dem Hintergrund der Hugenottenverfolgung, ein Kurier sucht ausgerechnet im Schloss seines früheren Opfers Unterschlupf, Schuld & Gewissen, Leitmotiv „Die Flamme zischt. Zwei Füße zucken in der Glut.“, knappe Parataxe & Personifikation der Sturmnacht, Kontrast Sturmnacht–Friedensmorgen, das über Nacht ergraute Haar, biblisches Schlusswort „Mein ist die Rache, redet Gott“ (Röm 12,19), Doppeldeutigkeit „dem größten König eigen“, szenisches Präsens, reimlose Blankverse, Thema Gastrecht und Verzicht auf Rache.Realismus – Ballade: Güte über den Tod hinaus–NEU:Theodor Fontane: Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland— heitere Erzählballade des Realismus (1889), der gütige Gutsherr schenkt den Kindern Birnen und lässt sich eine Birne mit ins Grab geben, aus der ein neuer Baum wächst, Güte, die über den Tod hinaus fortwirkt, Kontrast zwischen freigebigem Alten und geizigem Sohn, mundartliche Rede (Platt), warmherziger, volkstümlicher Erzählton.Natur, Meer & Vergänglichkeit (Stimmungslyrik)–Theodor Storm: Meeresstrand— Abend-/Wattstimmung am Meer, Vergänglichkeit & Melancholie, Synästhesie und Klang, ruhige Bildsprache, lyrisches Ich in der Natur.–NEU:Theodor Storm: Die Nachtigall— Naturlyrik des Realismus (1856), Erwachen der Liebe, Verwandlung eines Mädchens durch den nächtlichen Gesang, Symbolik von Nachtigall & aufgesprungener Rose, Rahmung/Rondell (Strophe 1 = Strophe 3), Anapher „Da sind … / Da sind …“ und Klangfigur „in Hall und Widerhall“, Volksliedton/wechselnd vier- und dreihebiger Jambus, enge Verknüpfung von Naturbild und Seelenvorgang.–NEU:Johann Wolfgang von Goethe: Wanderers Nachtlied— Naturlyrik der Goethezeit, vollkommene Abendstille, Blickbewegung von den Gipfeln über die Wipfel und Vögel bis zum Menschen, direkte Anrede „du“, Doppeldeutigkeit von „Ruhe“ (Schlaf ↔ Tod), Personifikation („Die Vögelein schweigen“), unregelmäßiger Versbau/Reim, Sehnsucht nach Ruhe und Vergänglichkeit.Impressionismus – Klang & Bewegung–NEU:Detlev von Liliencron: Die Musik kommt— impressionistisches Momentbild (1883), eine Militärkapelle zieht mit „Klingling, bumbum und tschingdada“ durchs Städtchen, Bewegung, Klang und Aufregung der Zuschauer, Leutnant und Bürgermeistertöchterlein als kleine Szene am Rand, ausgeprägte Lautmalerei und Rhythmus, flüchtige Augenblicksaufnahme statt Handlung.Moderne – Dinggedicht (Jahrhundertwende)–NEU:Rainer Maria Rilke: Der Panther— Dinggedicht der Moderne (~1900), Gefangenschaft/Stäbe, ermüdende Kreisbewegung, „Tanz von Kraft“, „Vorhang der Pupille“, fünfhebiger Jambus, drei Vierzeiler.–NEU:Conrad Ferdinand Meyer: Der römische Brunnen— berühmtes Dinggedicht des Realismus (1882), sachliche Beschreibung ohne lyrisches Ich, Weg des Wassers durch die drei Schalen, Gleichgewicht „nimmt und gibt zugleich“, Antithese „strömt und ruht“, Enjambement/fließender Satzbau, Kreuzreim und vierhebiger Jambus (verkürzter Schluss), Brunnen als Sinnbild für Kreislauf und Harmonie.Jahrhundertwende & Symbolismus – Vergänglichkeit & Einsamkeit–NEU:Hugo von Hofmannsthal: Ballade des äußeren Lebens— Gedicht der Wiener Moderne/des Symbolismus (1895), Kinder wachsen, Menschen sterben, das Leben strömt scheinbar sinnlos weiter, Häufung von Bildern des Vergehens, die drängende Frage nach dem Sinn, überraschende Wendung im Schlussvers „Und dennoch sagt der viel, der ›Abend‹ sagt“, Symbolkraft eines einzigen Wortes, melancholisch-fließender Ton.–NEU:Friedrich Nietzsche: Vereinsamt— Gedicht vom nahenden Winter (1884), schreiende Krähen ziehen zur Stadt, Kälte, Flucht und Heimatlosigkeit, der Warnruf „Weh dem, der keine Heimat hat!“, der Mensch als einsamer Wanderer im erstarrenden Jahr, Kälte- und Winter-Metaphorik für innere Vereinsamung, eindringliche Wiederholung, düstere Grundstimmung.–NEU:Georg Trakl: Verfall— symbolistisch-frühexpressionistisches Sonett (1913), herbstlicher Abend mit läutenden Glocken und ziehenden Vögeln, Bilder des Welkens und Vergehens im Garten, Traum und Wirklichkeit verschwimmen, kunstvolle Farb- und Klangsymbolik, Sonettform (zwei Quartette, zwei Terzette), Grundstimmung von Vergänglichkeit und stiller Schwermut.Expressionismus – Großstadt & Weltuntergang–Jakob van Hoddis: Weltende— expressionistische Weltuntergangsvision, Reihungs-/Simultanstil, groteske Verbindung von Katastrophe und Banalität, Ironie, Großstadt, Zeilensprung/Bildbrüche.–NEU:Georg Heym: Die Stadt— (Früh-)Expressionismus, blinzelnde Fenster, „Aderwerk“ der Straßen, Entindividualisierung der Masse, Sonett (abba), apokalyptische Schlussstrophe.Großstadt & Neue Sachlichkeit (Weimarer Zeit)–NEU:Kurt Tucholsky: Augen in der Großstadt— Großstadtgedicht der Weimarer Zeit/Neuen Sachlichkeit (1930), flüchtige Blicke fremder Menschen im Getriebe der Stadt, die im nächsten Moment „vorbei, verweht, nie wieder“ sind, Anonymität und verpasste Begegnungen, direkte Anrede an den Leser, nüchtern-lakonischer Ton, kurze, hämmernde Verse als Bild des hektischen Stadtlebens.Krieg & Nachkriegszeit–Günter Eich: Inventur— Trümmer-/Nachkriegslyrik („Kahlschlag“), karge Aufzählung des verbliebenen Besitzes, Identität & Neuanfang, schmucklose Sprache/Parataxe, das Ich im Mangel.Politische & satirische Lyrik–NEU:Heinrich Heine: Die schlesischen Weber— politische Lyrik des Vormärz (schlesischer Weberaufstand, 1844), Anklage der ausgebeuteten Weber gegen Gott, König & Vaterland („dreifacher Fluch“), kollektives lyrisches „Wir“, Refrain „Wir weben, wir weben!“, Anapher „Ein Fluch dem …“, Metapher „Leichentuch“, Aufzählung/Steigerung, sozialer Protest gegen Ausbeutung.–NEU:Richard Dehmel: Der Arbeitsmann— sozialkritisches Gedicht der Jahrhundertwende (1896), der Arbeiter hat Arbeit, Frau und Kind „und nur noch nicht die Freiheit“, Sehnsucht nach freier Zeit und selbstbestimmtem Leben, Kontrast von materieller Sicherheit und fehlender Freiheit, Bild der frei ziehenden Wolken, Refrainwirkung und eindringliche Wiederholung, sozialer Appell.–Erich Kästner: Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen?— politisch-satirische Lyrik der Weimarer Zeit, Kritik an Militarismus & Untertanengeist, Parodie auf Goethes „Mignon“, Ironie/Sarkasmus, Refrain/Appell.Komische, groteske & humoristische Lyrik (Sprachspiel)–Christian Morgenstern: Die zwei Wurzeln— Groteske/Galgenlieder, Sprachspiel & Nonsens, Personifikation, Komik trifft Vergänglichkeit, Lautmalerei/Wortwitz, Pointe.–Joachim Ringelnatz: Die Ameisen— humoristische Lyrik, Reiseziel „Australien“ und vernünftiger Verzicht „in Altona an der Chaussee“, ironische Pointe/Lebensweisheit, Knappheit & Reim.Moderne Lyrik & Songtexte (Gegenwart)–Apache 207: Unterwegs— Songtext-Analyse (Lyrics als moderne Lyrik), lyrisches Ich & Lebensgefühl, Motiv des Unterwegsseins/Aufbruchs, Reim, Rhythmus & Sprachbilder, Vergleich Song–Gedicht.Argumentatives SchreibenFolgende Pakete sind bisher enthalten:Fleischfreie Mensa – gesunde Zukunft oder Bevormundung?Gewalt in Videospielen – harmloses Spielvergnügen oder echte Gefahr?Tierversuche für die Medizin – notwendiges Übel oder unnötiges Tierleid?Trinkgeld abschaffen – fairer Lohn oder verzichtbare Geste?Tempolimit auf Autobahnen – mehr Sicherheit und Klimaschutz oder Eingriff in die Freiheit?KI-generierte Kunst und Musik – kreative Chance oder Diebstahl an echten Künstlern?Loot-Boxen in Games – harmloses Extra oder verstecktes Glücksspiel?Widerspruchslösung bei der Organspende – Leben retten oder Selbstbestimmung verletzen?Roboter in der Pflege – Entlastung im Pflegenotstand oder kalte Technik statt Zuwendung?Kinder als Social-Media-Stars („Kinderinfluencer“) – Familienspaß oder versteckte Kinderarbeit?Deepfakes – Sollten täuschend echte KI-Videos verpflichtend gekennzeichnet werden?Soll Gesichtserkennung an Flughäfen flächendeckend eingesetzt werden?Selbstoptimierung bis zum Burnout? – Körperdaten-Tracking: Gesundheit oder Leistungsdruck?Weltraumtourismus – Spielzeug für Milliardäre oder Fortschritt für alle?Billigwelpen aus dem Ausland – Tierhandel zwischen Profitgier und Tierschutz.Deutsche Rapmusik (z. B. Haftbefehl) – Sozialreportage oder Verherrlichung von Gewalt?Rassehunde um jeden Preis? – Zucht nach optischen Merkmalen moralisch vertretbar?Autofreie Innenstädte – dauerhaft vom Autoverkehr befreien?Rechtsradikalismus im Jugendalter – politische Überzeugung oder Hilferuf?Vapes – trendiges Lifestyle-Produkt oder gefährliche Einstiegsdroge?Ein Jahr für Deutschland – allgemeine Dienstpflicht (inkl. Option Bundeswehr)?Kampfhunde – Sicherheitsrisiko oder Vorurteil? Brauchen „Listenhunde“ strengere Regeln?Energy-Drinks – Leistungsbooster oder Risiko für Jugendliche?Elterntaxis – Sicherheit für Kinder oder Problem für den Schulweg?Zuckerhaltige Lebensmittel – Genuss, Gewohnheit oder Gesundheitsrisiko?E-Scooter – praktische Mobilität oder Gefahr im Straßenverkehr?Snus und Nikotinbeutel – harmloser Trend oder unterschätztes Risiko?Videoüberwachung im öffentlichen Raum – mehr Sicherheit oder zu viel Kontrolle?Schulunterricht nur noch in virtuellen Klassenräumen?Standort-Tracking von Teenagern per App – Schutz oder Vertrauensbruch?Ektogestation („künstliche Gebärmutter“) – Fortschritt oder Entfremdung von der Natur?Genom-Veränderung bei Embryonen – Erbkrankheiten ausrotten oder Tür zur Optimierung?Klarnamenpflicht im Internet – gegen Hassrede und Cybermobbing?Avatare aus den Daten Verstorbener – zu Trostzwecken erlaubt?Punktesysteme für gutes Verhalten – Frieden oder Freiheitsende?KI-Richter – objektiver als Menschen oder ohne Empathie?Sollte Bargeld komplett abgeschafft werden?„Cancel Culture“ – notwendiges Korrektiv oder Gefahr für die Meinungsfreiheit?Bildbearbeitung – Sollen Influencer bearbeitete Bilder kennzeichnen müssen?Streaming & Serienkonsum – Chancen, Risiken, Gemeinschaft.Body-Image & Schönheitsideale – zwischen Selbstbild und Social Media.Gaming & Spielzeiten – zwischen Spaß und Alltag.Künstliche Intelligenz im Schulalltag – Chancen, Grenzen, eigene Leistung.Sollen Influencer für Werbung an Jugendlichen strengere Regeln bekommen?Sollten Noten in der Mittelstufe durch ausführliche Rückmeldungen ersetzt werden?Ist Künstliche Intelligenz mehr Chance oder Gefahr für Jugendliche?Sollten Handys unter 18 Jahren verboten werden?Sofort einsetzbar für Klassenarbeit, Übung oder Vertretungsstunde – ohne Vorbereitungsaufwand.

Klassenstufen: 9-10. Klasse

Deutsch
349,00 €650,74 €
Spare 301,74 €
49 Materialien

Materialpaket: Gedichtanalyse im Stil der neuen Abschlussprüfung BW 2027

Materialpaket: Gedichtanalyse im Stil der neuen Abschlussprüfung BW 2027Von Goethe und der Romantik über den Expressionismus bis zur Nachkriegs- und Gegenwartslyrik – dieses Materialpaket bündelt meine prüfungsnahen Gedichtanalyse-Einheiten in einer Sammlung. Jede Einheit bereitet deine Schüler*innen genau im Stil der neuen Abschlussprüfung Deutsch 2027 (Realschule Baden-Württemberg, Klasse 9/10) auf die Gedichtanalyse vor.Das steckt drin – verschiedene Epochen auf einen Blick:Empfindsamkeit & Sturm und Drang – Naturbild, Nacht & WarnungLudwig Christoph Heinrich Hölty: Die Mainacht— empfindsame Naturlyrik des Göttinger Hainbunds, silbernes Mondlicht und schlagende Nachtigall, das glückliche Taubenpaar als Kontrast zur eigenen Einsamkeit, sehnsüchtiges Warten auf die Liebe, Tränenmotiv, wohlklingende Odenstrophen, Stimmung zwischen Naturidyll und Liebessehnsucht.Christian Friedrich Daniel Schubart: Die Forelle— lebhaftes Naturbild des Sturm und Drang, die munter schwimmende Forelle im klaren Bach, der Angler trübt tückisch das Wasser und fängt sie mit List, Kontrast von Freiheit und Fang, anschauliche Bewegung und Klang, (oft weggelassene) mahnende Schlussstrophe als Warnung vor Verführung, bekannt durch Schuberts Vertonung.Liebe & Gefühl (Sturm und Drang)Johann Wolfgang von Goethe: Willkommen und Abschied— Liebeserlebnis & Aufbruch, Natur als Spiegel der Gefühle (Beseelung), dynamischer nächtlicher Ritt, Personifikation/Metaphorik, Ich-Empfinden, Strophenbau.Ballade – Naturmagie, Angst & Tod (Sturm und Drang)Johann Wolfgang von Goethe: Erlkönig— Kunstballade des Sturm und Drang, Dialog dreier Stimmen (Erzähler, Vater, Kind, Erlkönig), Naturmagie & Verlockung gegen rationale Deutung, Steigerung von Angst und Spannung, Personifikation (Nebel, Weiden), wörtliche Rede/Rollenwechsel, Galopp-Rhythmus, tragischer Ausgang.Gottfried August Bürger: Lenore— berühmte Schauerballade des Sturm und Drang (1773), Lenore verzweifelt am Tod ihres Verlobten und hadert mit Gott, nächtlicher Gespensterritt mit dem toten Wilhelm zum Grab, Leitvers „Die Toten reiten schnell“, unheimliche Klangmalerei und galoppierender Rhythmus, Frage „Graut Liebchen auch vor Toten?“, Motiv von Schuld, Strafe und Aufbegehren, dramatische wörtliche Rede.Weimarer Klassik – Ballade: Glück, Hochmut, Schicksal & TreueFriedrich Schiller: Der Ring des Polykrates— Kunstballade der Weimarer Klassik (Balladenjahr 1797) nach einem Stoff aus Herodot, Wechselrede zwischen dem prahlenden Polykrates und dem warnenden König Amasis, dreifache Steigerung der Glücksbotschaften (Klimax), Motiv „Neid der Götter“ und Hochmut, Vorausdeutung, der ins Meer geworfene und im Fisch zurückkehrende Ring, sechszeilige Strophen (Reim aabccb)/vierhebiger Jambus, Thema „kein Glück ist von Dauer“.Johann Wolfgang von Goethe: Der Zauberlehrling— Kunstballade der Weimarer Klassik (Balladenjahr 1797), Übermut & Kontrollverlust, der verzauberte Besen (Personifikation), treibender Trochäus, Refrain „Walle! walle …“ und „Die ich rief, die Geister, / werd ich nun nicht los!“, Wendepunkt (das Spalten mit dem Beil verdoppelt das Unheil), Eingreifen des Meisters, Thema Selbstüberschätzung & Halbwissen, Transfer auf heutige Beispiele (Technik, KI, Umwelt).Friedrich Schiller: Die Bürgschaft— Ideenballade der Weimarer Klassik (Balladenjahr 1797), Damon will den Tyrannen Dionys töten, wird gefasst und lässt den Freund als Bürgen zurück, Wettlauf gegen die Zeit über Hochwasser, Räuber und Durst, Rückkehr in letzter Sekunde, der gerührte Tyrann bittet, „der Dritte im Bunde“ zu sein, Themen Freundschaft, Treue und Worthalten, Steigerung und Vorausdeutung.Soldatenlied – Kameradschaft & TodLudwig Uhland: Der gute Kamerad— schlichtes Soldaten- und Totenlied (1809), „Ich hatt’ einen Kameraden“, der Kamerad fällt im Kugelhagel an der Seite des Sprechers, stille Trauer und Treue über den Tod hinaus, volksliedhafte Einfachheit, dreistrophiger Aufbau, gedämpfter Marschrhythmus, Thema Kameradschaft und Verlust.Romantik – Natur, Nacht & SehnsuchtJoseph von Eichendorff: Mondnacht— romantische Natur- und Sehnsuchtslyrik, Verbindung von Himmel und Erde, Seele/Transzendenz, Symbolik (Nacht, Mond, Flügel), klangvolle Form, Stimmungsbild.Joseph von Eichendorff: Das zerbrochene Ringlein— Liebeskummer & Treuebruch, Symbol Mühlrad (weiterlaufendes Leben / kreisende Gedanken) und zerbrochener Ring, zwei Fluchtwünsche (Spielmann / Reiter), Anapher „Ich möcht …“, Kreuzreim/Volksliedstrophe (dreihebiger Jambus), Steigerung von stiller Trauer bis zum Todeswunsch.Heinrich Heine: Die Lorelei— rheinische Sagenwelt & Verlockung, Goldbilder (Haar, Kamm, Schmuck), lyrisches Ich als Rahmen, Untergang des Schiffers, Kreuzreim/Volkslied-Jambus, Stimmungswechsel.Heinrich Heine: Ein Jüngling liebt ein Mädchen— Figurenkette unerwiderter Lieben, nüchtern-spöttischer Ton/Ironie, „alte Geschichte… immer neu“, Volksliedton (abcb), Bruch zwischen Form und Inhalt.Wilhelm Müller: Der Lindenbaum— romantisches Volkslied (aus der „Winterreise“), Lindenbaum als Symbol für Heimat & Geborgenheit, lockendes Rauschen der Zweige (Personifikation/sprechender Baum), Schlüsselwort „Ruhe“ (Frieden ↔ Todesruhe), Antithese warm–kalt, Leitmotiv „rauschen“, Konjunktiv „fändest“, Volksliedstrophe (dreihebiger Jambus), Sehnsucht & Wandern.Clemens Brentano: Der Spinnerin Nachtlied— romantisches Rollengedicht, die spinnende Verlassene singt in der Mondnacht von der verlorenen Liebe, Gegenüberstellung von einstigem Glück und gegenwärtiger Trauer, Nachtigall und Mondlicht als Motive, kunstvolle Wiederholungen und Reimechos, Sehnsucht nach Wiedersehen oder Tod, klagender Volksliedton.Justinus Kerner: Wanderlied— Wanderlied der schwäbischen Romantik, „Wohlauf! noch getrunken den funkelnden Wein“, Aufbruchsstimmung und Fernweh, Abschied von Heimat und Liebe, Natur als Weggefährtin, schwungvoller Rhythmus und Trinklied-Ton, zugleich unterschwelliges Heimweh, Thema Wandern und Loslösung.Nikolaus Lenau: Der Postillon— stimmungsvolle Naturballade des Biedermeier, laue Frühlingsnacht und rasche Postfahrt, der Postillon hält am Friedhof und bläst ein Lied für den dort begrabenen Kameraden, Echo durch die stille Nacht, Verbindung von Lebensfreude und Gedenken, Klang- und Naturmalerei, melancholischer Grundton.Romantik – Ballade: Sage & GeschichteFriedrich Rückert: Barbarossa— romantische Sagenballade (1817), Kaiser Friedrich Barbarossa schläft verzaubert im Kyffhäuser, der Bart wächst durch den Tisch, Erwartung seiner Wiederkehr, Symbol für die Sehnsucht nach nationaler Einheit und alter Größe, ruhiges Erzählen und bildhafte Vergegenwärtigung, Motiv von Schlaf und Erwachen.August von Platen: Das Grab im Busento— feierliche Geschichtsballade (1820), die Goten begraben ihren jung verstorbenen König Alarich nachts im Flussbett des Busento, sie leiten den Fluss um und wieder zurück, damit das Grab für immer verborgen bleibt, Trauer, Ehre und Vergänglichkeit, gleichmäßig fließender Rhythmus als Klangbild des Stroms, würdevoll-getragener Ton.Eduard Mörike: Die Geister am Mummelsee— romantische Geisterballade (1829), ein nächtlicher Leichenzug schemenhafter Gestalten am Schwarzwaldsee, der neugierige Beobachter fragt und deutet das unheimliche Geschehen, plötzliches Verschwinden der Geister im Wasser, Wechsel von Frage und Bericht, Spannung zwischen Faszination und Grauen, Naturmagie und geheimnisvolle Stimmung.Romantik – Ballade: Macht, Demut & der Wert der ArbeitAdelbert von Chamisso: Das Riesen-Spielzeug— Kunstballade der Romantik (1831) nach einer elsässischen Sage (Burg Niedeck), das Riesenfräulein hält einen pflügenden Bauern für ein Spielzeug, die Lehre des Vaters „Der Bauer ist kein Spielzeug!“, verkleinernde Riesenperspektive & Diminutive, Rahmung von Anfangs- und Schlussstrophe, wörtliche Rede/Dialog, Schlüsselbild „Bauernmark“, Paarreim, Thema Wertschätzung der einfachen Arbeit (Hochmut gegen Demut), Transfer auf heute oft übersehene/systemrelevante Berufe.Biedermeier & Romantik – Frühling, Herbst & NaturstimmungEduard Mörike: Er ist’s— Frühlingsgedicht, Personifikation des Frühlings, Sinneseindrücke/Synästhesie, Aufbruch & Sehnsucht, Klang und Rhythmus, jubelnder Ausruf.Eduard Mörike: Septembermorgen— Übergang vom Nebelmorgen zum goldenen Herbsttag, Zeitstruktur „noch/bald“, Personifikation & Schleier-Metapher, Reimschema (abaaab)/ruhiger Jambus, Naturhaltung von Geduld und Zuversicht.Ludwig Uhland: Frühlingsglaube— romantisches Frühlingsgedicht (1812), „Die linden Lüfte sind erwacht“, Personifikation von Wind und Natur, Erwachen und Neubeginn nach dem Winter, Zuversicht und Hoffnung („Nun muss sich alles, alles wenden“), Wohlklang und sanfter Rhythmus, Stimmung von Aufbruch und Trost.Emanuel Geibel: Der Mai ist gekommen— beliebtes Frühlings- und Wanderlied (1841), „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus“, Aufbruch, Fernweh und Lebenslust, Natur im Frühling als Einladung zum Wandern, volksliedhafter Ton und schwungvoller Rhythmus, Vertrauen ins eigene Glück, Kontrast von Daheimbleiben und Hinausziehen.Liebesleid & Vergänglichkeit (Romantik/Biedermeier)Eduard Mörike: Das verlassene Mägdlein— biedermeierliches Rollengedicht (1829), die junge Magd entfacht früh am Morgen das Herdfeuer und erinnert sich an den Traum vom treulosen Geliebten, stille Trauer und Verlassenheit im grauen Alltag, schlichte Volksliedsprache, Funkensprühen als Bild für aufflackernden Schmerz, gedämpfte Morgenstimmung, Tränen zum Schluss.Ferdinand Freiligrath: O lieb, so lang du lieben kannst— eindringliches Appellgedicht (um 1830), Mahnung, zu lieben und Gutes zu tun, „eh du am Grabe stehst“, Warnung vor hartem Wort und späterer Reue, Vergänglichkeit und Endlichkeit der Zeit, Anapher und beschwörende Wiederholung, gefühlvoll-belehrender Ton (bekannt durch Liszts „Liebestraum“).Frauenrolle & Freiheitssehnsucht (19. Jahrhundert)Annette von Droste-Hülshoff: Am Turme— eines der frühesten Frauengedichte deutscher Sprache (1842), weibliches lyrisches Ich hoch auf dem Turm, Sehnsucht nach Freiheit & Abenteuer, Anrede an den Sturm und Ausrufe, zahlreiche Vergleiche („gleich einer Mänade“, „wie eine Seemöwe“, „gleich einem artigen Kinde“), Wunsch-Konjunktiv „Wär’ ich ein Mann“, Kontrast zwischen wilden Freiheitswünschen (Str. 1–3) und der Ernüchterung in der engen Frauenrolle (Str. 4: „sitzen so fein und klar“), Schlüsselwort „heimlich“, vier Strophen/Kreuzreim, Thema gesellschaftliche Rolle der Frau.Realismus – Ballade: Technik gegen NaturgewaltTheodor Fontane: Die Brück’ am Tay— Ballade des Realismus nach einem wahren Unglück (Einsturz der Tay-Brücke 1879), unheimlicher Hexen-Rahmen (Macbeth-Anspielung), Naturgewalten als sprechende Mächte (Personifikation), Bild des „Ringelreihn“, Refrain „Tand, Tand / Ist das Gebilde von Menschenhand“, Paarreim & treibender Rhythmus, Hochmut der Technik gegen die Übermacht der Natur.Realismus – Ballade: Pflicht, Mut & OpferTheodor Fontane: John Maynard— Ballade des Realismus (1886), Schiffsbrand auf dem Eriesee, der Steuermann als Held, Pflichttreue & Opferbereitschaft, Rahmung durch den Dankspruch (Anfang/Schluss), herunterzählender Refrain „Und noch … Minuten bis Buffalo“, szenisches Präsens, Dialog/wörtliche Rede über das Sprachrohr, „die Kron’“ als Heldenehrung, Knittelvers/Paarreim.Realismus – Ballade: Schuld, Rache & VergebungConrad Ferdinand Meyer: Die Füße im Feuer— dramatische Ballade des Realismus (1882) vor dem Hintergrund der Hugenottenverfolgung, ein Kurier sucht ausgerechnet im Schloss seines früheren Opfers Unterschlupf, Schuld & Gewissen, Leitmotiv „Die Flamme zischt. Zwei Füße zucken in der Glut.“, knappe Parataxe & Personifikation der Sturmnacht, Kontrast Sturmnacht–Friedensmorgen, das über Nacht ergraute Haar, biblisches Schlusswort „Mein ist die Rache, redet Gott“ (Röm 12,19), Doppeldeutigkeit „dem größten König eigen“, szenisches Präsens, reimlose Blankverse, Thema Gastrecht und Verzicht auf Rache.Realismus – Ballade: Güte über den Tod hinausTheodor Fontane: Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland— heitere Erzählballade des Realismus (1889), der gütige Gutsherr schenkt den Kindern Birnen und lässt sich eine Birne mit ins Grab geben, aus der ein neuer Baum wächst, Güte, die über den Tod hinaus fortwirkt, Kontrast zwischen freigebigem Alten und geizigem Sohn, mundartliche Rede (Platt), warmherziger, volkstümlicher Erzählton.Natur, Meer & Vergänglichkeit (Stimmungslyrik)Theodor Storm: Meeresstrand— Abend-/Wattstimmung am Meer, Vergänglichkeit & Melancholie, Synästhesie und Klang, ruhige Bildsprache, lyrisches Ich in der Natur.Theodor Storm: Die Nachtigall— Naturlyrik des Realismus (1856), Erwachen der Liebe, Verwandlung eines Mädchens durch den nächtlichen Gesang, Symbolik von Nachtigall & aufgesprungener Rose, Rahmung/Rondell (Strophe 1 = Strophe 3), Anapher „Da sind … / Da sind …“ und Klangfigur „in Hall und Widerhall“, Volksliedton/wechselnd vier- und dreihebiger Jambus, enge Verknüpfung von Naturbild und Seelenvorgang.Johann Wolfgang von Goethe: Wanderers Nachtlied— Naturlyrik der Goethezeit, vollkommene Abendstille, Blickbewegung von den Gipfeln über die Wipfel und Vögel bis zum Menschen, direkte Anrede „du“, Doppeldeutigkeit von „Ruhe“ (Schlaf ↔ Tod), Personifikation („Die Vögelein schweigen“), unregelmäßiger Versbau/Reim, Sehnsucht nach Ruhe und Vergänglichkeit.Impressionismus – Klang & BewegungDetlev von Liliencron: Die Musik kommt— impressionistisches Momentbild (1883), eine Militärkapelle zieht mit „Klingling, bumbum und tschingdada“ durchs Städtchen, Bewegung, Klang und Aufregung der Zuschauer, Leutnant und Bürgermeistertöchterlein als kleine Szene am Rand, ausgeprägte Lautmalerei und Rhythmus, flüchtige Augenblicksaufnahme statt Handlung.Moderne – Dinggedicht (Jahrhundertwende)Rainer Maria Rilke: Der Panther— Dinggedicht der Moderne (~1900), Gefangenschaft/Stäbe, ermüdende Kreisbewegung, „Tanz von Kraft“, „Vorhang der Pupille“, fünfhebiger Jambus, drei Vierzeiler.Conrad Ferdinand Meyer: Der römische Brunnen— berühmtes Dinggedicht des Realismus (1882), sachliche Beschreibung ohne lyrisches Ich, Weg des Wassers durch die drei Schalen, Gleichgewicht „nimmt und gibt zugleich“, Antithese „strömt und ruht“, Enjambement/fließender Satzbau, Kreuzreim und vierhebiger Jambus (verkürzter Schluss), Brunnen als Sinnbild für Kreislauf und Harmonie.Jahrhundertwende & Symbolismus – Vergänglichkeit & EinsamkeitHugo von Hofmannsthal: Ballade des äußeren Lebens— Gedicht der Wiener Moderne/des Symbolismus (1895), Kinder wachsen, Menschen sterben, das Leben strömt scheinbar sinnlos weiter, Häufung von Bildern des Vergehens, die drängende Frage nach dem Sinn, überraschende Wendung im Schlussvers „Und dennoch sagt der viel, der ›Abend‹ sagt“, Symbolkraft eines einzigen Wortes, melancholisch-fließender Ton.Friedrich Nietzsche: Vereinsamt— Gedicht vom nahenden Winter (1884), schreiende Krähen ziehen zur Stadt, Kälte, Flucht und Heimatlosigkeit, der Warnruf „Weh dem, der keine Heimat hat!“, der Mensch als einsamer Wanderer im erstarrenden Jahr, Kälte- und Winter-Metaphorik für innere Vereinsamung, eindringliche Wiederholung, düstere Grundstimmung.Georg Trakl: Verfall— symbolistisch-frühexpressionistisches Sonett (1913), herbstlicher Abend mit läutenden Glocken und ziehenden Vögeln, Bilder des Welkens und Vergehens im Garten, Traum und Wirklichkeit verschwimmen, kunstvolle Farb- und Klangsymbolik, Sonettform (zwei Quartette, zwei Terzette), Grundstimmung von Vergänglichkeit und stiller Schwermut.Expressionismus – Großstadt & WeltuntergangJakob van Hoddis: Weltende— expressionistische Weltuntergangsvision, Reihungs-/Simultanstil, groteske Verbindung von Katastrophe und Banalität, Ironie, Großstadt, Zeilensprung/Bildbrüche.Georg Heym: Die Stadt— (Früh-)Expressionismus, blinzelnde Fenster, „Aderwerk“ der Straßen, Entindividualisierung der Masse, Sonett (abba), apokalyptische Schlussstrophe.Großstadt & Neue Sachlichkeit (Weimarer Zeit)Kurt Tucholsky: Augen in der Großstadt— Großstadtgedicht der Weimarer Zeit/Neuen Sachlichkeit (1930), flüchtige Blicke fremder Menschen im Getriebe der Stadt, die im nächsten Moment „vorbei, verweht, nie wieder“ sind, Anonymität und verpasste Begegnungen, direkte Anrede an den Leser, nüchtern-lakonischer Ton, kurze, hämmernde Verse als Bild des hektischen Stadtlebens.Krieg & NachkriegszeitGünter Eich: Inventur— Trümmer-/Nachkriegslyrik („Kahlschlag“), karge Aufzählung des verbliebenen Besitzes, Identität & Neuanfang, schmucklose Sprache/Parataxe, das Ich im Mangel.Politische, soziale & satirische LyrikHeinrich Heine: Die schlesischen Weber— politische Lyrik des Vormärz (schlesischer Weberaufstand, 1844), Anklage der ausgebeuteten Weber gegen Gott, König & Vaterland („dreifacher Fluch“), kollektives lyrisches „Wir“, Refrain „Wir weben, wir weben!“, Anapher „Ein Fluch dem …“, Metapher „Leichentuch“, Aufzählung/Steigerung, sozialer Protest gegen Ausbeutung.Richard Dehmel: Der Arbeitsmann— sozialkritisches Gedicht der Jahrhundertwende (1896), der Arbeiter hat Arbeit, Frau und Kind „und nur noch nicht die Freiheit“, Sehnsucht nach freier Zeit und selbstbestimmtem Leben, Kontrast von materieller Sicherheit und fehlender Freiheit, Bild der frei ziehenden Wolken, Refrainwirkung und eindringliche Wiederholung, sozialer Appell.Erich Kästner: Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen?— politisch-satirische Lyrik der Weimarer Zeit, Kritik an Militarismus & Untertanengeist, Parodie auf Goethes „Mignon“, Ironie/Sarkasmus, Refrain/Appell.Komische, groteske & humoristische Lyrik (Sprachspiel)Christian Morgenstern: Die zwei Wurzeln— Groteske/Galgenlieder, Sprachspiel & Nonsens, Personifikation, Komik trifft Vergänglichkeit, Lautmalerei/Wortwitz, Pointe.Joachim Ringelnatz: Die Ameisen— humoristische Lyrik, Reiseziel „Australien“ und vernünftiger Verzicht „in Altona an der Chaussee“, ironische Pointe/Lebensweisheit, Knappheit & Reim.Moderne Lyrik & Songtexte (Gegenwart)Apache 207: Unterwegs— Songtext-Analyse (Lyrics als moderne Lyrik), lyrisches Ich & Lebensgefühl, Motiv des Unterwegsseins/Aufbruchs, Reim, Rhythmus & Sprachbilder, Vergleich Song–Gedicht.In jeder Einheit bekommst du:prüfungsnahe Aufgaben, sorgfältig von leicht nach schwer über alle drei Anforderungsbereiche (AFB I–III)Aufgaben zu Kernsatz, Inhaltsangabe, Titeldeutung, sprachlichen Bildern, Reim und Metrum, Form und Epocheneinordnung – sowie zur Deutung mit Transfer, genau im Format der Abschlussprüfungeinen ausführlichen Erwartungshorizont mit Musterlösungen für Korrektur und SelbstlernenQR-Code und Link zum vollständigen Gedicht (aus urheberrechtlichen Gründen nicht enthalten)Dein Vorteil als wachsendes Paket:deutlich günstiger als der Einzelkauf aller Einheitenjede neue Gedicht-Einheit kommt kostenlos dazueinmal kaufen, dauerhaft profitierenje früher du einsteigst, desto mehr Material bekommst du zum aktuellen PaketpreisSo baust du eine Lyrik-Sammlung für die Prüfungsvorbereitung 2027 auf – verschiedene Epochen, verschiedene Schwierigkeitsgrade, alles im einheitlichen Aufbau. 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Klassenstufen: 9-10. Klasse

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