26 Materialien
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Dieses Mini-Bundle behandelt den Übergang von der Antike zum frühen Mittelalter in drei aufeinander aufbauenden Unterrichtsstunden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, warum das Weströmische Reich zerfiel, wie die Völkerwanderung Europa veränderte und weshalb die Franken unter Chlodwig zu einer wichtigen Macht wurden.
Zu Beginn untersuchen die Lernenden das Ende des Weströmischen Reiches. Sie erkennen, dass Westrom nicht plötzlich unterging, sondern durch innere Probleme, Angriffe von außen, Wanderbewegungen und politische Instabilität immer schwächer wurde. Das Jahr 476 wird dabei als wichtiger Einschnitt und möglicher Beginn des Mittelalters eingeordnet.
Anschließend steht die Völkerwanderung m Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Ursachen wie Druck durch andere Gruppen, die Suche nach Schutz, Land und neuen Möglichkeiten sowie die Schwäche Roms. Gleichzeitig beurteilen sie, ob die Völkerwanderung eher Gefahr, Zerstörung oder Neubeginn bedeutete.
Die dritte Stunde zeigt den Aufstieg der Franken. Die Lernenden untersuchen, wie Chlodwig verschiedene Gruppen einte, militärische Erfolge erzielte und durch seine Taufe die Unterstützung der Kirche gewann. Dadurch wird deutlich, wie aus dem Zerfall der alten römischen Ordnung neue Herrschaften entstanden.
Enthalten sind:
3 vollständig ausgearbeitete Unterrichtsstunden zum frühen Mittelalter
farbige Arbeitsblätter
vollständige Lösungen
Schwarz-Weiß-Versionen zum Kopieren
wiederkehrender Aufbau mit Einstieg, Erarbeitung, Sicherung und Urteil
Themen: Westrom, Jahr 476, Völkerwanderung, Germanen, Hunnen, Goten, Franken, Chlodwig, Taufe, Kirche und neue Reiche
Aufgaben zu Begriffen, Zusammenhängen, Ursachen, Folgen und historischer Urteilsbildung
geeignet für Geschichte Sekundarstufe I, besonders Klasse 6–8
digital und analog einsetzbar, z. B. für Unterricht, Freiarbeit, Vertretung oder Distanzlernen
Mit diesem Material erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, warum zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert viele Gruppen durch Europa zogen und wie die Völkerwanderung Europa nachhaltig veränderte.Die Stunde führt über die Leitfrage ein, warum so viele Gruppen durch Europa wanderten. Die Lernenden erkennen, dass die Völkerwanderung nicht nur aus „freiem Umherziehen“ bestand, sondern durch verschiedene Ursachen ausgelöst wurde: Druck durch andere Völker, die Suche nach Schutz, Land und neuen Möglichkeiten sowie die Schwäche des Römischen Reiches. Besonders die Hunnen werden als Auslöser von Druckbewegungen thematisiert.Im Zentrum stehen zentrale Begriffe und Entwicklungen wie Völkerwanderung, Hunnen, Goten, Franken, Rom, neue Reiche und die politische Neuordnung Europas. Die Schülerinnen und Schüler ordnen Begriffe, erklären Ursachen und Folgen und sichern den Zusammenhang zwischen Wanderbewegungen, geschwächter römischer Kontrolle und der Entstehung neuer Herrschaften.Besonders sinnvoll ist der Urteilsanteil: Die Lernenden prüfen, ob die Völkerwanderung eher als Gefahr oder als Neubeginn verstanden werden kann. Dadurch wird deutlich, dass sie einerseits Konflikte, Unsicherheit und Heimatverlust mit sich brachte, andererseits aber auch zur Entstehung neuer Reiche und einer neuen Ordnung Europas führte.Enthalten sind:3 Seiten Arbeitsmaterial im farbigen Layoutvollständige Lösung mit rot eingetragenen AntwortenSchwarz-Weiß-Version zum KopierenEinstieg mit Bildimpuls zu Bewegung und UnsicherheitInfotext „Europa in Bewegung“Erarbeitung zu Ursachen und Folgen der VölkerwanderungBegriffsklärung zu Völkerwanderung, Hunnen, Goten, Franken und neuen ReichenAufgaben zu Ursachen, Folgen und Bedeutung für RomSicherung mit LückentextAussagenprüfung: Gefahr oder Neubeginn?Urteilsaufgabe zur historischen Bewertung der Völkerwanderunggeeignet für Geschichte Sekundarstufe I, besonders Klasse 6–8digital und analog einsetzbar, z. B. für Unterricht, Freiarbeit, Vertretung oder Distanzlernen
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Mit diesem Material erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, warum die Franken nach dem Ende Westroms zu einer der wichtigsten Mächte im frühen Mittelalter wurden und welche Rolle König Chlodwig dabei spielte.Die Stunde führt über die Leitfrage ein, warum die Franken zu einem wichtigen Reich aufsteigen konnten. Die Lernenden erkennen, dass ihr Erfolg auf mehreren Faktoren beruhte: Die Franken gewannen im Westen Europas an Bedeutung, Chlodwig einte verschiedene Gruppen unter seiner Herrschaft, militärische Siege vergrößerten das Reich und seine Taufe brachte ihm die Unterstützung der Kirche. Dadurch verband Chlodwig politische und militärische Macht mit religiöser Anerkennung.Im Zentrum stehen zentrale Begriffe wie Franken, Chlodwig, Taufe, Kirche und Reich. Die Schülerinnen und Schüler ordnen Begriffe, erklären die Bedeutung Chlodwigs, sichern den Aufstieg der Franken in einem Lückentext und prüfen abschließend, ob der Erfolg der Franken eher militärisch oder religiös begründet war.Besonders stark ist der Urteilsanteil: Die Lernenden bewerten, ob die Macht der Franken vor allem durch Eroberungen und Krieger oder durch die Nähe zur Kirche entstand. Dadurch wird deutlich, dass Herrschaft im frühen Mittelalter nicht nur auf Gewalt beruhte, sondern auch auf Anerkennung, Bündnissen und religiöser Legitimation.Enthalten sind:3 Seiten Arbeitsmaterial im farbigen Layoutvollständige Lösung mit rot eingetragenen AntwortenSchwarz-Weiß-Version zum KopierenEinstieg mit Bildimpuls zu Macht, Kriegern und ChristentumInfotext zum Frankenreich und zu ChlodwigErarbeitung zum Aufstieg der FrankenBegriffsklärung zu Franken, Chlodwig, Taufe, Kirche und ReichAufgaben zur Bedeutung Chlodwigs und seiner TaufeSicherung mit LückentextAussagenprüfung: militärische Stärke oder Unterstützung durch die Kirche?Urteilsaufgabe zum Erfolg der Frankengeeignet für Geschichte Sekundarstufe I, besonders Klasse 6–8digital und analog einsetzbar, z. B. für Unterricht, Freiarbeit, Vertretung oder Distanzlernen
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Mit diesem Material erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, warum das Weströmische Reich im 5. Jahrhundert zerfiel und weshalb das Jahr 476 für viele Historikerinnen und Historiker als Beginn des Mittelalters gilt.Die Stunde führt über einen anschaulichen Einstieg vom Römischen Reich zum Mittelalter in das Thema ein. Die Lernenden erkennen, dass Westrom nicht plötzlich unterging, sondern über längere Zeit geschwächt wurde: innere Probleme, häufige Kaiserwechsel, Angriffe von außen und Wanderbewegungen germanischer Gruppen führten dazu, dass die römische Ordnung im Westen immer instabiler wurde. Im Jahr 476 wurde schließlich der letzte weströmische Kaiser abgesetzt.Im Zentrum steht die Leitfrage, warum die römische Ordnung im Westen zerfiel. Die Schülerinnen und Schüler ordnen zentrale Begriffe wie Weströmisches Reich, 476, Germanen, Krise und Mittelalter, erklären wichtige Entwicklungen und sichern den Übergang von Westrom zu neuen Herrschaften. Dabei wird deutlich: Das Ende Westroms war einerseits ein tiefer Einschnitt, andererseits aber auch ein längerer Wandel, bei dem römische Strukturen zunächst teilweise weiterwirkten.Besonders stark ist der Urteilsanteil: Die Lernenden prüfen Aussagen danach, ob sie eher für einen Zusammenbruch oder eher für einen Wandel sprechen, und formulieren abschließend ein eigenes Kurzurteil. Dadurch wird nicht nur Faktenwissen aufgebaut, sondern auch historische Urteilskompetenz angebahnt.Enthalten sind:3 Seiten Arbeitsmaterial im farbigen Layoutvollständige Lösung mit rot eingetragenen AntwortenSchwarz-Weiß-Version zum KopierenEinstieg mit Bildimpuls zum Übergang vom Römischen Reich zum MittelalterInfotext zu Europa um 476Erarbeitung zum Weg vom Weströmischen Reich ins MittelalterBegriffsklärung zu Westrom, 476, Germanen, Krise und MittelalterAufgaben zur Entwicklung und Schwächung WestromsSicherung mit LückentextAussagenprüfung: Zusammenbruch oder Wandel?Urteilsaufgabe zum Ende Westromsgeeignet für Geschichte Sekundarstufe I, besonders Klasse 6–8digital und analog einsetzbar, z. B. für Unterricht, Freiarbeit, Vertretung oder Distanzlernen
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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