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Beschreibung:
Dieses Material behandelt den deutschen Vernichtungskrieg im Osten während des Zweiten Weltkriegs. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, warum der Überfall auf die Sowjetunion ab dem 22. Juni 1941 nicht nur ein militärischer Feldzug war, sondern als ideologisch begründeter Vernichtungskrieg geführt wurde. Thematisiert werden der nationalsozialistische Weltanschauungskrieg, Gewalt gegen die Zivilbevölkerung, Massenerschießungen, der Umgang mit sowjetischen Kriegsgefangenen sowie die Beteiligung der Wehrmacht. Zusätzlich analysieren die Lernenden eine Hitler-Rede vom 30. März 1941 und werten eine Karte zum Vormarsch der Wehrmacht bis Ende 1941 aus.
Inhalt:
→ Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941
→ Unternehmen Barbarossa als Vernichtungskrieg
→ Nationalsozialistische Ideologie und „Weltanschauungskrieg“
→ Feindbild des sogenannten „jüdischen Bolschewismus“
→ Kommissarbefehl und Gewalt gegen sowjetische Kriegsgefangene
→ Gewalt gegen Zivilbevölkerung in Osteuropa
→ Verfolgung von jüdischen Gemeinden, Roma und Sinti sowie politisch Andersdenkenden
→ Massenerschießungen durch Einsatzgruppen der SS
→ Ausbeutung, Hungerblockaden und Strafaktionen in besetzten Gebieten
→ Beteiligung und Verantwortung der Wehrmacht
→ Analyse einer Hitler-Rede vom 30. März 1941
→ Kartenarbeit zum deutschen Angriff auf die Sowjetunion bis Winter 1941
→ Aufgaben zum Erklären, Beschreiben, Analysieren, Beurteilen und Auswerten
Zielgruppe:
Klasse 9 bis 10
Dauer:
ca. 45 bis 90 Minuten
Besonderheit:
Das Material zeigt deutlich, dass der Krieg im Osten nicht als „normaler“ Krieg verstanden werden kann, sondern als ideologisch geplanter Vernichtungskrieg. Besonders stark ist die Verbindung aus Sachtext, Bildquellen, Kartenarbeit und Quellenanalyse. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit Täterhandeln, Ideologie, Verantwortung und der Rolle der Wehrmacht auseinander.
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