2 Seiten
18 Seiten
3 Seiten






Tauche ein in ein interaktives Rollenspiel, das deine Schüler*innen spielerisch in die Welt von Tausch, Wert und Markt entführt! Mit diesem Material untersuchen sie den Wert von Gegenständen und entwickeln ein tiefes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.
Dieses Rollenspiel trainiert wichtige Kompetenzen und vermittelt grundlegendes Wissen:
**Den subjektiven Wert eines Gegenstands erklären:** Deine Schüler*innen erkennen, dass der Wert eines Objekts von persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben abhängt.
**Eigene Tauschstrategien entwickeln:** Sie probieren verschiedene Ansätze aus, um ihre Ziele im Handel zu erreichen und lernen dabei Verhandlungsgeschick.
**Wirtschaftliche Entscheidungen reflektieren:** Sie überdenken ihre Handlungen und deren Auswirkungen im Kontext von Angebot und Nachfrage.
**Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage beschreiben:** Sie verstehen, wie diese grundlegenden Prinzipien den Wert und die Verfügbarkeit von Gütern beeinflussen.
**Kritisches Denken fördern:** Sie hinterfragen eigene und fremde Entscheidungen im Tauschprozess.
**Soziale Interaktion stärken:** Das Spiel fördert die Kommunikation und das Verhandeln untereinander.
Dieses Rollenspiel ist für bis zu 21 Schüler*innen konzipiert und macht den Wert von Gegenständen auf spielerische Weise erlebbar. Du kannst das Spiel auch nutzen, um die Rollen von Nationen zu simulieren, die mit Rohstoffen handeln – ganz ohne konkrete Ziele vorzugeben.
Nach einer kurzen Einführung in die Spielmechanik haben deine Schüler*innen genügend Zeit, das Spiel selbstständig durchzuführen und ihre Erfahrungen zu reflektieren. Eine ausführliche Besprechung im Anschluss ist entscheidend, um die Lerninhalte zu festigen.
Jede*r Schüler*in erhält ein Startguthaben, einen Startgegenstand und einen Wunschgegenstand. Das Ziel ist klar: Am Ende hält jede*r den eigenen Wunschgegenstand in der Hand und besitzt möglichst viel Spielgeld.
Wichtig ist, dass deine Schüler*innen verstehen, dass sie mit ihrem Startguthaben handeln können. Um das Spiel noch spannender zu gestalten, kannst du zusätzliche Aufgaben verteilen, zum Beispiel:
Versuche, deinen Gegenstand erst dreimal zu tauschen, bevor du dein Ziel erreichst.
Tausche zuerst mit jemandem, der einen blauen Gegenstand hat.
Versuche, am Ende mindestens eine Währung zu behalten.
Für höhere Jahrgangsstufen kannst du ein Rollensystem simulieren, indem du einzelnen Schüler*innen unterschiedliche Startguthaben gibst.
Plane für das reine Spiel etwa 15-20 Minuten ein.
Für die Reflexion und Sicherung der Lernergebnisse solltest du zusätzlich ca. 10 Minuten einplanen. Ein offenes Unterrichtsgespräch hilft, die Erfahrungen zu verarbeiten. Hier sind einige Anregungen für Fragen:
Gab es Gegenstände, die du gar nicht haben wolltest?
Welche Strategien hast du genutzt, um deinen Wunschgegenstand zu bekommen?
Hast du bestimmte Personen beim Tauschen bevorzugt? Warum?
Diskutiert gemeinsam, wie sich die Spielerfahrungen auf das reale Leben übertragen lassen – zum Beispiel auf Rohstoffmärkte oder die Preisbildung. Eine spannende Frage könnte sein: Warum sind manche Dinge wertvoller als andere?
**Tauschkarten:** Drucke die Tauschkarten am besten in DIN A5-Größe aus. So behalten deine Schüler*innen den Überblick über ihre Tauschobjekte und die Spielregeln.
Das Spiel lässt sich flexibel an verschiedene Jahrgangsstufen anpassen. Hier sind einige Ideen, um das Spiel zu variieren und zu differenzieren:
**Für jüngere Klassen:** Wenn das Verständnis der Regeln noch schwierig ist, kannst du auf den Aspekt des Geldes verzichten. Der Fokus liegt dann rein auf dem Tauschhandel der Gegenstände. Jüngere Klassen könnten sonst Schwierigkeiten mit den kognitiven Anforderungen haben.
**Steuern einführen:** Nach der Hälfte der Spielzeit müssen alle Schüler*innen 10% ihres Vermögens an Währung abgeben, aber immer mindestens eine Währung behalten. Wer die Steuern nicht zahlen kann, verliert einen Gegenstand. Dies simuliert die Abgabe von staatlichen Steuern.
**Inflation simulieren:** Alle Schüler*innen erhalten zusätzlich fünf Einheiten Währung . Jeder Tausch muss zusätzlich mit mindestens einer Währung bezahlt werden, um der Inflation gerecht zu werden. Dies erhöht automatisch die Inflation und führt zu höheren Preisen.
**Monopol-Situation:** Eine Person startet mit deutlich mehr Währung als die anderen. Wenn alle anderen Schüler*innen drei Einheiten an Währung erhalten, bekommt diese Person 15 Einheiten. Deine Schüler*innen erkennen so eine Ungleichheit und die Machtkonzentration bei einer Person und bilden sich ein eigenes Urteil darüber.
Bewertungen und Kommentare