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Dieses Materialpaket eröffnet einen einfühlsamen und zugleich anregenden Zugang zu den Themen Leben, Sterben und Tod. Die Materialien verbinden persönliche Reflexion, philosophisches Denken und methodische Klarheit und ermöglichen so einen Unterricht, der tiefgründig, lebensnah und schülerorientiert ist.
Enthalten sind:
Materialien zu den Trauerphasen
Aufgaben zur Reflexion eigener Lebensbereiche
ein philosophischer Vergleich von Platon und Epikur zum Thema Sterben
eine Methodenstunde zur Definition von Leben und Tod
Die Lernenden werden dazu angeregt, eigene Gedanken und Erfahrungen einzubringen, zentrale Begriffe zu klären und unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen. So entsteht ein abwechslungsreicher Unterricht, der zur persönlichen Auseinandersetzung ebenso einlädt wie zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren.
Ideal geeignet für Ethik, Religion und fächerübergreifende Unterrichtseinheiten zu existenziellen Fragen.
Einsatz im UnterrichtDas Material ist als modular aufgebaute Lernwerkstatt konzipiert und ermöglicht vielfältige Unterrichtssettings:Einstieg im Plenummit einem verständlichen GrundlagentextErarbeitung in Expertengruppenmit differenzierten Sachtexten zu den einzelnen EntwicklungsstufenVertiefung durch kooperative Methoden(z. B. OnePager, Diskussionsaufgaben)Anwendung und Transferanhand lebensnaher moralischer DilemmataSicherung und Wiederholungdurch spielerische Elemente wie Suchsel oder KreuzworträtselDurch die Kombination ausindividuellem Arbeiten, Gruppenarbeit und Plenumsphaseneignet sich das Material sowohl für klassische Unterrichtsreihen als auch für offene Unterrichtsformen.Inhalte des MaterialsDas Materialpaket umfasst verschiedene, klar gekennzeichnete Materialtypen (vgl. Übersicht auf S. 2):1. Sachtexte (Handouts)Einführung in Kohlbergs Modell der MoralentwicklungDifferenzierte Texte zu allen6 Stufen auf 3 EbenenVerständlich formuliert und schülergerecht reduziertFokus auf Begründungsmuster moralischer Urteile (nicht auf „richtig/falsch“)2. Arbeitsblätter & interaktive AufgabenOnePager-Aufgabezur Visualisierung der Stufen (Kernaussage, Erklärung, Symbol)Zuordnungsaufgabenzu typischen moralischen AussagenAnwendungsaufgabenmit Alltagssituationen (z. B. Lügen, Spicken, Ausgrenzung)Förderung von Perspektivwechsel und Argumentationskompetenz3. Methodenmaterial (Lernwerkstatt)Strukturierte Arbeitsaufträge fürExpertengruppenarbeitKlare Schritt-für-Schritt-AnleitungenVisualisierungsaufgaben zur kreativen AuseinandersetzungFörderung selbstständigen und kooperativen Lernens4. Wiederholungs- und SicherungsmaterialSuchsel und Kreuzworträtselzu zentralen FachbegriffenGlossar wichtiger Begriffe (z. B. „Menschenwürde“, „Tauschprinzip“, „Pflicht“)Spielerische Festigung zentraler Inhalte5. Didaktische OrientierungÜbersicht über alleStufen mit 1-Satz-Kernaussagenzur schnellen EinordnungHinweise zur Verwendung in unterschiedlichen SozialformenKlare Struktur durch Piktogramme und Materialkennzeichnungen Didaktischer MehrwertLebensweltbezug:Moralische Fragestellungen aus dem Alltag der Schüler:innenKompetenzorientierung:Förderung von Urteils-, Argumentations- und ReflexionsfähigkeitDifferenzierung:Einsetzbar in heterogenen Lerngruppen durch modulare StrukturMethodenvielfalt:Mischung aus analytischen, kreativen und spielerischen ZugängenSelbstständigkeit:Unterstützt eigenverantwortliches Lernen im offenen Unterricht
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Ziel des Materials: Alternativen zu Biografien VorstellenAnwendungsdauer: EinsatzabhängigBiografien im Unterricht können als schwierig oder langweilig empfunden werden, weil sie für die Schüler wenig relevante Informationen bieten, trocken präsentiert werden, zu wenig Vielfalt bieten, abstrakte Konzepte beinhalten und die Interaktivität fehlt. Um das Interesse zu steigern, sollten Lehrkräfte kreative Präsentationsmethoden nutzen, vielfältige Biografien auswählen und den Bezug zur Gegenwart betonen.Diese Toolbox stellt daher drei Alternativen vor: Die Methode der "One-Hand-Biografie" bietet den Vorteil, komplexe Informationen in einer leicht verständlichen Struktur darzustellen. Schülerinnen und Schüler können wichtige Details anhand der Fingerzuordnung leichter merken, was das Verständnis und die Erinnerung fördert.Die "social-media-Biografie" simuliert die Interaktionen auf bekannten Plattformen und spricht die heutige medienerfahrene Generation an. Dies macht den Lernprozess unterhaltsamer und fördert die Identifikation mit der behandelten Person.Der Einsatz von Visuals ermöglicht eine kreative Darstellung der Biografie und unterstützt visuelles Lernen. Bilder veranschaulichen wichtige Momente im Leben der Person und erleichtern das Verständnis von Zusammenhängen, was die Schülerinnen und Schüler mehr einbezieht.
Das Leben ist wie ein Kuchen.Ziel des Materials: Eigene Lebensbereiche wahrnehmen und reflektieren.Anwendungsdauer: 1 Stunde Das Leben ist ein "Großes und Ganzes", beim genaueren Betrachten stellt man jedoch fest, dass es sich aus unterschiedlichen Teilbereichen zusammensetzt. So gehört unser körperliches Wohlbefinden genauso zu unserem Leben, wie unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Die Schüler:innen ...identifizieren Bereiche Ihres Lebens, die für sie wichtig sind.reflektieren ihre Zufriedenheit innerhalb der einzelnen Bereichekönnen Aussagen über Entwicklungspotenziale der einzelnen Bereiche Treffen können (Un)Zufriedenheiten auf einzelne Bereiche zurückführen
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Leben: Start. Ziel des Materials: Entwickeln von eigenen Definitionsversuchen, wann das Leben beginnt und was Leben(digkeit) bedeutet.2 Methodenstunden - verwendete Methoden: Stand-o-meter / Art-CriticsAnwendungsdauer: 2 Stunden Wann leben wir? Mit Vollendung der Geburt? Mit unserem ersten Atemzug? In der 5. Schwangerschaftswoche? Anfang und Ende des Lebens sind nicht klar definiert. Auch was es bedeutet lebendig zu sein ist biologisch zwar immer klar, aber entsprechen biologische Lebenszeichen auch unserem individuellen Verständnis von Lebendigkeit Die Schüler:innen ...lernen verschiedene Antworten auf die Frage, wann das Leben beginnt, kennenreflektieren ihre eigene Auffassung können begründet Auffassungen zustimmen und ablehnen können eigene Vorstellung von Leben(digkeit) mit anderen Vorstellungen abgleichen ihre Auffassung begründet vertreten
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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