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In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schüler*innen mit digitaler Kommunikation im Alltag auseinander. Ausgangspunkt sind dialogische Situationen aus Chatverläufen, in denen Missverständnisse, Antwortverzögerungen und der Einsatz von Emojis analysiert werden. Die Lernenden untersuchen, wie Emojis, Satzzeichen und das Ausbleiben von Antworten Bedeutungen erzeugen und die Beziehungsebene von Kommunikation beeinflussen.
Darauf aufbauend reflektieren die Schüler*innen ihre eigene Wahrnehmung digitaler Kommunikationsmittel, vergleichen unterschiedliche Deutungen und diskutieren, warum identische Zeichen unterschiedlich verstanden werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem argumentativen Schreiben: Anhand alltagsnaher Dialoge entwickeln die Lernenden eigene Positionen zur Frage, unter welchen Bedingungen digitale Kommunikation gelingt oder scheitert. Dabei lernen sie, Argumente aus konkreten Situationen heraus zu formulieren, zu begründen und kritisch zu reflektieren.
Die Einheit verbindet Analyse, Reflexion und Argumentation und fördert ein bewusstes Verständnis dafür, dass digitale Kommunikation nicht nur Informationsaustausch ist, sondern immer auch Beziehung gestaltet und interpretiert wird.
Diese Lösung verbindet die Argumente aus dem Dialog mit typischen, recherchierbaren Aspekten digitaler und persönlicher Kommunikation und eignet sich für eine oberstufengerechte Argumentationsanalyse.
Dieses Materialpaket wurde erst vor Kurzem erstellt. Der Autor hat noch keine Beschreibung hinterlegt.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
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