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Dieses Material basiert auf einem Interview mit dem Soziologen Armin Nassehi, in dem er zentrale Veränderungen im Umgang mit Tod und Sterben in der modernen Gesellschaft beschreibt. Er erklärt, dass der Tod ein biologischer Moment ist, das Sterben jedoch heute ein langer, von Medizin und Institutionen geprägter Prozess geworden ist. Im Gespräch zeigt er auf, warum Menschen heute „länger sterben“, welche Rolle Krankenhäuser, Pflege und Hospize dabei spielen und weshalb feste Vorstellungen eines „richtigen“ oder „würdigen“ Sterbens problematisch sein können. Zudem macht er deutlich, wie stark moderne Gesellschaften den Tod aus dem Alltag verdrängen und welche Folgen das für den Umgang mit Sterbenden hat. Das Handout regt Schüler:innen dazu an, diese Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und eigene Positionen zu entwickeln.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.)
Dieses Handout bietet eine kompakte Einführung in den Fall Niki Glattauer und nutzt ihn als Ausgangspunkt, um assistierten Suizid, Autonomie und mediale Verantwortung im Kontext der Medizinethik zu diskutieren. Es erklärt Glattauers zentrale Motive, fasst die wichtigsten Kritikpunkte aus Ethik, Medizin und Medien zusammen und stellt gezielte Reflexionsfragen bereit.
Klassenstufen: Q2 (12./13. Jhg.)
Dieses Material bietet eine klare und verständliche Einführung in die zentralen Konzepte rund um Sterbehilfe, Palliative Care, Hospizbegleitung und ärztliches Berufsethos. Die Unterschiede zwischen passiver, indirekter, aktiver und assistierter Sterbehilfe werden übersichtlich erklärt und in den österreichischen Rechtsrahmen eingeordnet. Ergänzend zeigt das Handout, welche Ziele Palliative Care verfolgt, wie Hospize arbeiten und warum Begleitung, Schmerztherapie und Würde am Lebensende im Mittelpunkt stehen. Auch die medizinethischen Grundprinzipien und die Bedeutung einer verantwortungsvollen Arzt-Patient-Beziehung werden verständlich aufbereitet.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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