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Neutrale, wissensbasierte, didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien
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13 Seiten






Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
kleinkörnige Leguminosen wie Rotklee, Luzerne, Weißklee, Inkarnatklee und viele weitere haben sich über Jahrhunderte hinweg als integraler Bestandteil nachhaltiger Fruchtfolgen etabliert. Angesichts wach- sender Herausforderungen durch den Klimawandel, sinkende Bodenfruchtbarkeit sowie steigende gesell- schaftliche Anforderungen an die Landwirtschaft er- fahren sie heute eine erneute Aufwertung. Sie bieten nicht nur vielfältige ökologische Vorteile, sondern eröffnen auch betriebswirtschaftliche Chancen, die sowohl für ökologisch als auch konventionell, mit und ohne Tierhaltung wirtschaftende Betriebe von großer Bedeutung sein können.
In diesem Unterrichtsbaustein werden insbesondere zwei Aspekte beleuchtet: Zum einen die Ökonomie des Anbaus kleinkörniger Leguminosen mit der Fragestellung, warum und für welche Betriebe sich der Anbau lohnt, und zum anderen die umfassenden Ökosystemleistungen dieser Pflanzen.
Kleinkörnige Leguminosen sind nicht nur eine wertvolle Futterquelle in der Milchviehhaltung, sondern aus ihnen können auch beispielsweise Eiweißkonzent- rate für die menschliche Ernährung oder Monogastrier hergestellt werden. Mithilfe dieses Unterrichtsbau- stein soll gezeigt werden, dass kleinkörnige Legumi- nosen auch gewinnbringend in weiteren Bereichen Verwendung finden. Kleinkörnige Leguminosen bie- ten eine attraktive Möglichkeit, eine ressourcenscho- nende und zugleich rentable Bewirtschaftung von Flächen zu realisieren. Erfolgsentscheidend sind dabei eine klare betriebliche Strategie, eine standortgerechte Auswahl der Arten und eine angepasste Pflege und Nutzung der Bestände. Wer sich intensiv mit dem Anbau kleinkörniger Leguminosen auseinandersetzt, kann nicht nur seine Betriebsergebnisse verbessern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Boden, Wasser, Klima und Biodiversität leisten.
Weiteres Hintergrundwissen zum Thema können sowohl Sie als Lehrkräfte als auch Ihre Schülerinnen und Schüler mithilfe anderer BZL-Medien oder von Internetinhalten auf
Ihr Bundesinformationszentrum Landwirtschaft
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