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Die Gruppenarbeit beschäftigt sich mit den politischen und wirtschaftlichen Krisen in der Weimarer Republik zwischen 1919 und 1923. Ziel ist es, die Ursachen und Folgen der Instabilität dieser Jahre zu analysieren. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit fiktiven Zeitzeugenberichten, die zentrale Ereignisse aus der Sicht betroffener Personen darstellen.
Die Arbeit ist in vier Gruppen unterteilt, die sich jeweils mit einem spezifischen Ereignis befassen:
Gruppe 1 – Spartakusaufstand: Ein Berliner Arbeiter beschreibt den Aufstand der Spartakisten, die Hoffnung auf soziale Gerechtigkeit und die gewaltsame Niederschlagung durch Regierungstruppen.
Gruppe 2 – Kapp-Putsch: Eine Lehrerin aus Berlin schildert den Versuch rechter Kräfte, die Republik zu stürzen, und den erfolgreichen passiven Widerstand der Bevölkerung.
Gruppe 3 – Ruhrbesetzung: Ein Bergmann aus Essen berichtet über die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische und belgische Truppen, den Aufruf zum passiven Widerstand und die wirtschaftlichen Folgen für die Bevölkerung.
Gruppe 4 – Hyperinflation: Eine Ladenbesitzerin aus Leipzig schildert die dramatische Geldentwertung, ihre Auswirkungen auf Alltag und Ersparnisse sowie das wiedergewonnene Vertrauen nach der Einführung der Rentenmark.
Jede Gruppe analysiert die Ursachen, Erfahrungen der Zeitzeugen und die gesellschaftlichen Folgen der Krise, beantwortet gezielte Fragen und bereitet die Ergebnisse anschaulich auf. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler einen differenzierten Einblick in die Herausforderungen und Spannungen der frühen Weimarer Republik.
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