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Liebe Kollegin, lieber Kollege,
ich möchte dir zuerst meinen Dank aussprechen, dass du dich entschieden hast, das Thema Nahost im Unterricht aufzugreifen. Mir ist bewusst, dass dieser Schritt Mut erfordert. Immer wieder steht die Sorge im Raum, durch eine unbedachte Formulierung als antisemitisch beschimpft zu werden. Ebenso ist oft unklar, wo genau die Grenze zwischen legitimer Israelkritik und israelbezogenem Antisemitismus verläuft.
Für diese Unsicherheiten habe ich großes Verständnis. Mit meiner Unterrichtsreihe „Über Nahost sprechen“ möchte ich dir deshalb ein Werkzeug an die Hand geben, das dir Sicherheit und Orientierung bietet. Nahezu jeder Satz in der Reihe ist mit seriösen, überprüfbaren Quellen belegt – bevorzugt aus staatlich geförderten Institutionen wie der Bundeszentrale für politische Bildung oder anderen anerkannten Einrichtungen. So kannst du dich darauf verlassen, dass die Inhalte rechtssicher sind und keine falschen Behauptungen weitergeben.
Die Reihe ist so konzipiert, dass sie aufklärt, ohne antisemitische Narrative zu bedienen, und dass sie Schüler*innen eine differenzierte, faktenbasierte Sichtweise ermöglicht. Sollte es dennoch passieren, dass du wegen einer Aussage oder wegen des Einsatzes der Reihe kritisiert wirst, kannst du dich jederzeit auf die angegebenen Quellen berufen und sie offenlegen.
Mein Ziel ist es, dass du dich mit diesem Material sicher fühlst – und dass deine Schüler*innen verstehen, dass wir über schwierige Themen sprechen können, ohne Menschen zu verletzen, egal ob sie palästinensischer oder israelischer Herkunft sind. Gerade dadurch eröffnest du einen Raum, in dem junge Menschen lernen, Fakten von Meinungen zu unterscheiden, Narrative zu hinterfragen und ihre eigenen Gedanken in Worte zu fassen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht beim Einsatz dieser Reihe. Dein Schritt zeigt, dass wir als Lehrkräfte schwierigen Themen nicht ausweichen, sondern Verantwortung übernehmen und unseren Schüler*innen Orientierung geben.
Herzliche GrüßeMaterialinhalt:
Im Material geht es darum, einen Einstieg ins Thema Nahostkonflikt zu finden, besonders für Lehrkräfte, die das Thema bisher gemieden oder bewusst geschwiegen haben. Es bietet eine Möglichkeit, gemeinsam mit den Schüler*innen zu reflektieren, warum zwei Jahre kaum über den Konflikt gesprochen wurde, und schafft so einen sensiblen, ehrlichen Anfang für die weitere Auseinandersetzung.
Aktuell noch in Bearbeitung. Reihe ist noch nicht vollständig. Die Gewinne aus den Verkäufen des Materials spende ich an „Ärzte ohne Grenzen“.
Klassenstufen: 5. Klasse, 7-10. Klasse
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