10 Seiten
13 Seiten
14 Seiten






Dieses Materialpaket bietet eine abwechslungsreiche Sammlung von Rollenspielen für den Geschichtsunterricht. Die Szenarien sind historisch fundiert, methodisch klar aufgebaut und regen Schülerinnen und Schüler dazu an, sich aktiv mit historischen Persönlichkeiten, Ereignissen und Konflikten auseinanderzusetzen.
Die Rollenkarten enthalten Hintergrundinformationen, klare Arbeitsaufträge und Differenzierungsmöglichkeiten, sodass die Materialien direkt im Unterricht einsetzbar sind. Sie fördern nicht nur das historische Wissen, sondern auch Perspektivübernahme, Argumentationsfähigkeit und Kreativität.
Dieses Paket wird fortlaufend ergänzt: Weitere Rollenspiele und Szenarien zu unterschiedlichen Epochen kommen nach und nach hinzu.
Hierbei sollen sich die Lernenden in die Lage der einzelnen Personengruppen innerhalb der Ständegesellschaft versetzen und ihre Interessen beider Versammlung der Generalstände vertreten.Da es sich um ein multiperspektivisches Thema handelt,eignet sich ein Rollenspiel besonders gut.Einstieg:1) Flugblatt in den Kontexteinordnen2) Eröffnungsrede desKönigs soll auf das Rollenspiel einstimmen.Erarbeitung des Rollenspiels:1) Gruppen bekommen jeweils die Aufgabenstellung und eineRollenbeschreibung (insg. 5 Rollenkarten)2) Sie sollen ihre Rollen vorbereiten und die Forderungen/Beschwerdenin Sprechblasen notieren, die später an die Tafel geheftet werden.Sicherung:Präsentation des Rollenspiels: Die Vertreter der Kleingruppennennen ihre Forderungen und fixieren die Stichpunkte an der Tafel.Die anderen SuS füllen einen Beobachtungsbogenaus.Transfer: Der König möchte eine Abstimmungvornehmen: Stände vs. KöpfeWarum kommt es zu einem Konflikt. Folgende Begriffe sollten bereits bekannt sein:SalzsteuerZehnt in NaturalienverpachtenFrondiensteBlasphemieSchmähschriftGrundherrPrivilegienAufklärungGerichtsbarkeit
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Durch das Rollenspiel erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsverhältnisse von Kindern während der Industrialisierung, wobei die Multiperspektivität im Mittelpunkt steht. Es werden verschiedene Interessengruppen und unterschiedliche Standpunkte berücksichtigt. Die Aufgabe besteht darin, Argumente sowohl für als auch gegen Kinderarbeit zu entwickeln und diese während einer öffentlichen Anhörung überzeugend vorzutragen. Das Rollenspiel startet mit einer kurzen Einstiegsgeschichte, in der der Unfall eines Jungen im Bergwerk im 19. Jahrhundert geschildert wird. Anschließend leitet der Bürgermeister eine öffentliche Anhörung ein, um zu entscheiden, ob Kinderarbeit in der Stadt verboten werden sollte. Vertreter der Unternehmer, Eltern und Kinder, Arbeiter und Sozialreformer werden eingeladen, ihre Argumente darzulegen. Die Diskussion erfordert von den Schülerinnen und Schülern, flexibel auf die Beiträge der Vorredner einzugehen und ihre Gedanken zu äußern. Die Gruppen, bestehend aus 3-4 Schüler/innen, erarbeiten wesentliche Argumente mithilfe der Rollenkarten, die entweder für oder gegen Kinderarbeit ausgerichtet sind. Für die Vorbereitung der Rolle des Bürgermeisters reichen 2 Schüler/Innen oder die Lehrperson übernimmt die Rolle. Nach der Erarbeitung präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse in einer öffentlichen Anhörung. Jede Gruppe wählt einen Vertreter für die Diskussion aus. Ein freier Stuhl wird bereitgestellt, damit jeder Schüler aus jeder Gruppe an der Diskussion teilnehmen kann. Während der Diskussion/Anhörung erhalten die anderen Schüler/Innen einen Bewertungsbogen. Im Anschluss an die Anhörung wird mithilfe des Beobachtungsbogens das Rollenspiel reflektiert. Es ist wichtig, den Schülerinnen und Schülern deutlich zu machen, warum Kinderarbeit heute verboten werden sollte.Der Lehrer nimmt eine beobachtende Rolle ein und kann bei Fragen oder "unbekannten Wörtern" helfen.
Klassenstufen: 8-9. Klasse
Rollenspiel: Versailler VertragDieses Rollenspiel-Material zum Thema „Versailler Vertrag“ bietet eine motivierende Möglichkeit, die komplexen Verhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg nachzuvollziehen. Es ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Interessen der beteiligten Nationen. Warum ein Rollenspiel? Ein Rollenspiel fördert nicht nur das Verständnis für historische Ereignisse, sondern auch die Entwicklung wichtiger Fähigkeiten wie Argumentation, kritisches Denken und Teamarbeit. Zudem stärkt es das Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen. Materialinhalt: • Rollenkarten: Für die vier Hauptparteien (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA) gibt es detaillierte Rollenkarten. Diese Karten erläutern die spezifischen Forderungen, Argumente und Ziele der jeweiligen Nationen und helfen den SuS, ihre Position in den Verhandlungen fundiert zu vertreten. • Beobachtungsbogen für Zuhörer: Während des Rollenspiels können die restlichen SuS als Beobachter fungieren. Der Beobachtungsbogen ermöglicht es ihnen, die Diskussionen aufmerksam zu verfolgen, die Argumente der verschiedenen Parteien zu analysieren und ihre Beobachtungen festzuhalten. Wie wird das Material erarbeitet? Das Rollenspiel ist in mehrere Phasen unterteilt: Einführung: Die Stunde beginnt mit einer kurzen fiktiven Nachrichtensendung, in der ein „Reporter“ live von der Friedenskonferenz berichtet. Die SuS werden sofort in die historische Situation versetzt, was sie auf das Rollenspiel vorbereitet. Vorbereitung: Die SuS bereiten sich in Gruppen auf ihre Rollen vor, indem sie die Rollenkarten durchlesen und Argumente notieren. Durchführung: Beim Rollenspiel vertritt jede Gruppe ihre Position. Ein freier Platz steht für SuS zur Verfügung, die sich spontan einbringen möchten. Die Lehrkraft moderiert die Diskussion und sorgt dafür, dass alle Positionen gehört werden. Die Beobachter erhalten ihre Beobachtungsbögen und werden über ihre Aufgaben informiert. Nachbereitung: In der Reflexionsphase nach dem Rollenspiel werden die Ergebnisse der Verhandlungen besprochen und analysiert. Die SuS reflektieren über die verschiedenen Rollen. Hausaufgabe: Die SuS sollen einen Zeitungsartikel verfassen.
Klassenstufen: 9. Klasse
Bewertungen und Kommentare